PRIMS Full-text transcription (HTML)
Jean Pauls Sämtliche Werke
Hiſtoriſch-kritiſche Ausgabe
Dritte Abteilung Briefe
Berlin/Akademie-Verlag/1964
Jean Pauls Sämtliche Werke
Hiſtoriſch-kritiſche Ausgabe
Dritte Abteilung Neunter Band Nachträge Berichtigungen und Ergänzungen Regiſter
Berlin/Akademie-Verlag/1964
Copyright 1964 by Akademie-Verlag GmbH, Berlin
Erſchienen im Akademie-Verlag GmbH, Berlin W 8, Leipziger Straße 3 4 Lizenz-Nr. 202 · 100 / 78 / 64 Satz und Druck: Druckhaus Maxim Gorki , Altenburg (Bez. Leipzig) Beſtellnummer 3005 / 9 · ES 7 E
V

Vorwort

Der vorliegende Band, der die dritte Abteilung der hiſtoriſch - kritiſchen Geſamtausgabe von Jean Pauls Werken, die Briefe, abſchließt, bringt zunächſt eine Anzahl mir erſt nachträglich bekannt gewordener Briefe nebſt Lesarten (Korrekturen) und Anmerkungen. Sie ſind chronologiſch geordnet, bis auf die drei letzten, die mir erſt während des Satzes zugänglich wurden und daher an den Schluß geſtellt werden mußten. Von einigen dieſer Briefe ſtanden Jean Paulſche Kopien ſchon in den früheren Bänden, jedoch ſo unvoll - ſtändige und ungenaue, daß ſich der vollſtändige Abdruck der Original - handſchriften empfahl. In andern Fällen, wo nachträglich aufge - tauchte Originalbriefe ſich nicht ſo erheblich von den bereits abge - druckten Kopien unterſcheiden, ſind nur die Abweichungen und Ergänzungen im zweiten Teil dieſes Bandes verzeichnet. Dieſer bringt Berichtigungen und Ergänzungen zu allen acht Briefbänden, am meiſten zu den Bänden 6 bis 8, die früher als die fünf erſten erſchienen.

Den Hauptteil bildet ein Geſamtregiſter zu den neun Bänden der dritten Abteilung. Während die Regiſter am Schluß der ein - zelnen Bände nur die Korreſpondenten verzeichnen, bringt dies Schlußregiſter alle in den Briefen und den zugehörigen Lesarten vorkommenden Namen im weiteſten Sinne dieſes Wortes. Dabei habe ich im allgemeinen die Regiſter der Sophienausgabe von Goethes Werken zum Muſter genommen. Es ſind alſo außer den eigentlichen Perſonen - und Ortsnamen auch die Namen von Völkern, Ländern, Flüſſen, Bergen, mythologiſchen Geſtalten, Religionen, Sekten, Parteien, Sternen, die Titel von Zeitſchriften und anonymen Werken aufgenommen. Auch Jean Pauls Hunde, ſeine ſtändigen Begleiter, durften nicht fehlen. Es verſteht ſich, daß auch StellenVI angeführt werden, wo der betreffende Name nicht direkt genannt, aber deutlich gemeint oder gedacht iſt. Abweichend von der Sophienausgabe werden die Namen von Fürſtlichkeiten nicht unter ihren Ländern, ſondern, wie z. B. in der Allgemeinen Deutſchen Biographie, unter den Vornamen regiſtriert. Gleichnamige Per - ſonen ſind nach dem Alphabet der Vornamen geordnet, doch ſind Familienglieder möglichſt beiſammen gelaſſen. Bei mehreren Vor - namen iſt oft nur der Rufname angegeben. Frauen werden in der Regel unter ihrem ehelichen Namen angeführt, doch wird von dem Mädchennamen, wenn ſie auch unter dieſem erſcheinen, verwieſen. Sehr umfangreiche Artikel, wie namentlich die der Länder und Städte, habe ich ein wenig zu gliedern verſucht, da ſie ja ſonſt praktiſch kaum zu benutzen ſind. Bei Schriftſtellern ſind die ein - zelnen Werke, ſoweit ſie in den Briefen erwähnt werden, in alpha - betiſcher Folge mit Angabe des Erſcheinungsjahres des Erſtdrucks verzeichnet. Längere Titel wurden abgekürzt.

Vollſtändig regiſtriert wurden aber nur die Namen im Text der Briefe. Kreuze hinter den Zitaten verweiſen auf zugehörige An - merkungen. Von ſonſtigen in den Anmerkungen oder den Verzeich - niſſen der fehlenden Briefe und der Briefe an Jean Paul vorkom - menden Namen ſind in der Regel nur ſolche eigens regiſtriert, die im Text nicht vorkommen. Im übrigen ſei auf die Vorbemerkung zum Regiſter (S. 54) verwieſen.

Die Namen werden in der heute gültigen Schreibweiſe regiſtriert. Wenn die Jean Paulſche Schreibung davon abweicht, wird ſie in Klammern beigefügt.

Die Perſonalien ſind ja im allgemeinen ſchon in den Anmerkungen der einzelnen Bände angegeben, bei Korreſpondenten in der An - merkung zu dem erſten Brief an die betreffende Perſon. Doch konnten dieſe Angaben im Regiſter vielfach ergänzt werden.

Zu danken habe ich zunächſt denen, die mir für den erſten Teil des Bandes Handſchriften zur Verfügung geſtellt oder nachgewieſen haben, ſodann allen denen, die mich bei den Berichtigungen und Ergänzungen und bei den Perſonalien des Regiſters mit Aus - künften unterſtützt haben. Ihre Zahl iſt ſo groß, daß ich ſie leider hier nicht einzeln anführen kann, ſondern mich mit einem ſehr herz - lichen Generaldank begnügen muß. Beſonders danken möchte ich[VII] nur Herrn Horſt Heldmann in Nürnberg, Herrn Dr. Johannes Reiher in Dresden und Herrn Profeſſor Dr. Kurt Schreinert in Göttingen, die keine Zeit und Mühe geſcheut haben, meine vielen, oft ſchwierigen Anfragen zu beantworten, vor allem aber Herrn Dr. Werner Volke in Marbach der mir bei der ſehr mühſamen Zuſammenſtellung und der Korrektur des Regiſters unermüdlich geholfen hat. Zum Schluß ſei auch der Leitung und den Angeſtellten des Akademie-Verlags und der Druckerei für die reibungsloſe Durchführung des nicht immer einfachen Satzes Anerkennung und Dank ausgeſprochen.

Eduard Berend

[VIII][1]

Nachträge zu Band I bis VIII

[2]3

1. An Buchhändler Göſchen in Leipzig.

Hochedelgeborner, Hochgeehrteſter Herr,

Wahrhaftig ich gäbe dieſen elenden Brief darum, wenn ich ihn gar nicht zu ſchreiben brauchte, ſondern es bei dem erſten könte be - wenden laſſen. Denn ſagen Sie ſelbſt, was kan ich Ihnen in dieſem noch Neues ſagen? Höchſtens das, daß ich mit Ihnen in nähere Ver - bindung zu kommen wünſchte und daß mich H. Profeſſ. Meißner in Prag, bei dem Sie ſich vielleicht um mich genauer erkundigen können, nach derſelben lüſtern gemacht; aber ſonſt kan ich Ihnen blos das Alte und den Inhalt des neulichen wiederholen: denn ich ſchrieb Ihnen ia ſchon vor 12 Tagen, daß ich von H. v. Archenholz eine Anweiſung auf 3 rtl. für einen Aufſaz über die menſchliche Haut er - halten und daß ich mit beſonderer Hochachtung verharre

Ew. Hochedelgeboren ergebenſter Diener J. P. F. Richter.

2. An Adam Lorenz von Oerthel in Töpen.

1

Das Pferd, das du antauſchen wilſt, iſt nach der Ausſage des Poſt - meiſters ſtätig, weichhufig und ohne Appetit zum Heu, ſtat deſſen es1*4blos Gras, höchſtens Haber wil. Wenn was dran wäre, ſo hätt ers längſt ſelbſt genommen.

Unter die Bücher, die du von Bekman begehren wirſt, ſolteſt du ein gewiſſes über die Freimäurer und geheime Geſelſchaften mit ſezen; die Rezenſion erhebt es über alles, den Styl, die Entdekkungen, die Philoſophie und die Weltkentnis darin. Für den Titel wil ich ſchon ſorgen.

Für den kleinen Otto haſt du nur Ein Loos abgeſchoſſen [?].

Die Mixturen, deren Vaterland ieder merkt, nehmen hier ieden ein und der Quintus hält ſich für unglükſelig, daß er ſie nicht zum Kaufe aufzutreiben vermag, ſolche Bücher hab ich gern ſagte er zu mir. Es wäre überhaupt gut, wenn ich iedesmal leider kan ichs aber ſeltener als ichs wünſche dir einen höfiſchen Narrenſtreich berichten könte. Denn nach Bako in ſeiner hist. vit. et mort. iſt wol nichts ſo geſund als das Mitleiden, das man mit ſeinem Nächſten hat; und daß es um deine Geſundheit ſo ſchlecht noch ſtehet, das kanſt du ſehr auf die Höfer ſchieben.

Richter

Am Sonabend

(Noch etwas: der Hofmeiſter Prükner ſagte zu mir: ich weis nicht, Richter, ſuchſt du denn mit Fleis dunkel zu ſchreiben? Ich behaup - tete, ich wäre deutlich genug. Er: für ieden biſt du ſicher nicht ver - ſtändlich, und du kanſt mir glauben, ein Bürger wenn er dich lieſet, weis ſich gewis an vielen Stellen nicht zu helfen. Weſenigs iüng - ſtes Kind ſtarb und ſein Mädgen hinkt.)

3. An Buchhändler Göſchen in Leipzig.

HochEdelgeborner, Hochgeehrteſter Herr,

Da Sie von ſovielen Geſchäften und Büchern und Manuſkripten umgeben ſind: ſo wil ich die erſtern durch meinen Brief vermehren, weil ich die leztern vermehret habe und weil mein Aufſaz über einen Zerſtreueten , den ich Ihnen am 20 Jenner ſchikte, unter ſo vielen Papieren leicht ſich verlieren kan.

5

Meine Bitte iſt, daß Sie mir ſein Schikſal ſchreiben. Ich habe die Ehre mit volkomner Hochachtung zu ſein

Euer HochEdelgeboren gehorſamer Diener Fried. Richter

4. An Buchhändler Frommann in Jena.

Mein guter Fromman! Die Theologen haben vier lezte Dinge: ich habe in dieſem Briefgen blos vier verſchiedene oder erſte: mich Thiek Fichte und das Bier.

  • 1. Ich war neulich eine Nacht in Jena und gieng weder zum Abend-Mahl bei Ihnen noch zur Beichte bei Ihrer Frau Gemahlin, die mir meine Sünden erſt vorhalten mus eh ſie ſie vergeben kan. Aber ernſtlich, Ein Abend nach einem naſſen müden Reiſetag lohnet die Mühe nicht, und macht nur eine.
  • 2. Zerbino’s Reiſe las ich auf meiner durch, erquikt durch die ſchneidende, ächt-ſhakeſpearſche, (nur aber zu oft und zu ſehr mit ſich ſelber ſpielende) Laune und durch den von dem Poeten gepflanzten Garten der Poeſie; aber ein wenig geſtoſſen von vielen Verſen, die wie ein Hohlweg zugleich hohl und holperig waren. Jezt möcht ich noch gar alles leſen, was mir noch reſtiert. (Abdallah die roman - tiſchen Dichtungen) [
    *)Beides hab ich ſeitdem bekommen
    *)] die verkehrte Welt die Phantaſien über die Kunſt Können Sie mir etwas davon leihen, ich werde Ihnen ſehr danken.
  • 3. Aus Ihrem Bücher-Lombard erbitt ich mir auch Fichte’s Wiſſenſchaftslehre und wenn möglich, das Niethhammerſche Journal ganz oder doch die Stücke, worin Fichte und Schelling ſprechen.
  • 4. Vergeben Sie, daß ich im Vertrauen auf Ihre Güte, Bier, das ich von Bayreuth kommen laſſe um nicht am engliſchen weimarschen umzukommen an Sie addreſſieren lies; vergeben Sie es.

Leben Sie froh und bringen Sie Ihrer verehrten Frau einen recht herzlichen Grus von mir!

J. P. F. Richter

6

5. An Karoline Herder in Weimar?

Wenn Ihnen ein leuchtender Johanniswurm etwas hilft: ſo kömt er vielleicht geflogen. Eigentlich wolt ich nach dem Eſſen erſcheinen und der Wärme, nicht dem Licht nachgehen.

Richter

5a. An Corona Schröter in Weimar.

Darf ich abends um 6 Uhr mich auf Ihr Kanapee, verehrte Freundin, mit einem ſchönen guten Mädgen von 15 Jahren ſezen, dem ich ſo gern Ihre Bekantſchaft gönte? Es iſt ein Fräulein von Bek, das ich aus Hildburghausen in die Penſion der Md. Maier mit - gebracht. Sie wird Ihnen gewis ſo gut wie den Herderschen gefallen. Guten Morgen!

Richter

6. An Henriette von Schlabrendorff in Weimar.

Verzeihen Sie, gnädige Frau, daß ich erſt heute antworte. Sie können hier ohne allen Zwang der Etiquette, die Ihnen ja überhaupt mehr zu dienen als zu befehlen hat, Ihre Beſuche machen. Die ſchönen Schweſtern von Lesbos wil ich Ihnen heute noch da ich nicht verreiſe zuführen. Leben Sie wohl und möge der Himmel, der ſeine Heiterkeit verloren, die Ihrige nicht ſtören!

J. P. F. Richter.

7. An Frau von Scheve in Berlin.

Innigen Dank für alle Erinnerungen und für den Vorſaz und für die Gabe, wiewohl alles Gabe iſt!

Warum wurde aus dem ſchönen Himmel über uns keiner neben uns? Denken Sie aber an Wiederholung; nur ſagen Sie es uns7 voraus, damit nicht Ahlefeldt verliere, der immer morgends wie jezt auſſer Hauſe iſt.

Was braucht der Frohe weiter in ſeinem Danke zu ſagen als daß er es iſt? Leben Sie wohl!

Richter

8. An Gräfin Luiſe Voß, geb. v. Berg.

Auch wenn es nicht gerade ſo wäre, daß Sie von Berlin und ich nachher von Ihnen und Berlin ſchiede, ſo würd ich doch heute mit Freuden kommen und mit noch gröſſern dazu ; aber jezt iſt Ihre Bitte blos meine ſtärkere. Auf Wiederſehen! Das Wiederſehen komt mittags Und nachher ſag ichs wieder, wenn ich gehe; und das komt auch einmal!

J. P. F. Richter.

9. An Henriette Schwendler in Meiningen?

Leider giengen wir beide Ihnen, Freundin, fruchtlos entgegen. Noch dazu hab ich mich in namhafte Koſten geſezt und gebakne Forellen für Sie alle angeſchaft. Kommen Sie noch bald genug, ſo bitt ich Sie zu unſerer Fiſchpfanne zu fliegen. Im andern Falle bitt ich Sie, dieſe angebotne Gaſterei für eine empfangene dankend zu halten. Gute Nacht!

Ihr Gaſt-geber R.

10. An Friedrich Frommann in Jena.

An den H. Zenſor der Vorſchule der Aeſthetik.

Ob gleich in der Dedikazion an den Herzog von Gotha betitelt Unterthänigſtes Dedikazions-Geſuch pp nichts enthalten iſt als Lob, nur aber in ungewöhnlicher Einkleidung, weil ein Fürſt von ſo8 ungewöhnlichen Talenten ein pikanteres verdient als gewöhnlich die Schwerfälligkeit der deutſchen Dedikatoren gibt: ſo hab ich die gedachte Dedikazion doch vorher an den Herzog ſelber den 29ten July mit der Frage abgeſchickt, ob er ſie erlaube. Seine 6 Seiten lange erſte Antwort voll Scherz, Witz und Phantaſie und Güte gehört aus Gründen, die ihn ſelber angehen, nur für meine Augen. Auf meine Antwort darauf, daß ich ſeinen Scherz als Einwill [ig] ung des Drucks annähme und die Dedikazion abſchickte: bekam ich den zweiten Brief, der wie der dritte hier zur Anſicht beiliegt und worin das Ja für jeden aus [ge] drückt iſt, der Witz verſteht. Von beiden Briefen kann ich aber aus Ehrfurcht für den Herzog keine Kopie erlauben. Die Wahrheit dieſes alles bekräftige ich hier an Eides Statt und mit meinem Siegel. Bayreuth d. 4. Sept. 1804

Jean Paul Fr. Richter Legazionsrath

Sollte der H. Zenſor nach Vorlegung dieſer 2 Herzoglichen Briefe und meiner Verſicherung wider alle Wahrſcheinlichkeit noch das Imprimatur verweigern: ſo laſſen Sie die Dedikazion freilich weg; ſagen Sie ihm aber, daß ich dann zwar nicht wüßte, was der Herzog dazu ſagen würde, der ſie erwartete, daß ich aber wüßte, daß ich ſie dann einzeln in Hamburg ſammt einer ſatiriſchen Vorrede drucken ließe, welche ihm nicht gefallen würde.

Note: Da ich mit dem Herzoge in der ſchönſten Verbindung ſtehe: ſo erlaubt er mir leicht den ſcherzhaften Solo-Abdruck der Dedikazion und der Satire über das Verkennen ihrer Abſicht.

11. An Chriſtian Otto in Bayreuth.

Guten Morgen! Sollteſt du in meiner Brief-Rieſentaſche Benekens Aufſätze finden, die ſich leicht mit ihrer Dicke verrathen: ſo lege ſie mir bei Seite, weil Holdefreund, der nach Meiningen geht, ſie zu Wagner mitnehmen will.

Ich möchte wiſſen, ob heute am Aſcher-Dienſtag in dieſer Aſcher - Zeit irgendwo öffentl. großer Spaß wäre.

R.

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12. An Johann Georg Zimmer in Heidelberg.

Auf Ihre werthe Antwort vom 25ten Sept. hab ich wieder eine Frage zu thun. Sie wünſchen ein Jahr Aufſchub der Herausgabe des dritten Theils. Wenn Sie von dieſer Meſſe an das Jahr rechnen, alſo bis M [ichaelis] M [eſſe] 1810: ſo iſt mir dieſer Verzug recht angenehm. Verſtanden Sie aber die Oſtermeſſe 1811: ſo kommt die neue Biographie, die ich dieſem Theile geben wollte und an deren Vollendung ich ſchon 3 Jahre lange gehindert wurde, in ein anderes Werk, und ich würde im 3ten Theile wenig mehr als ſchon gedruckte Aufſätze zu geben haben.

Da wir höchſt wahrſcheinlich jetzt in einen langen Friedensſtand hineinverſetzt, wenn nicht gezwungen werden: ſo wird gewiß in einigen Jahren der Buchhandel, bei der jetzt angeregten Energie der Deutſchen, ſeine größten Wunden geſchloſſen haben.

Leben Sie recht wol! Und antworten Sie mir bald.

Ihr Jean Paul Fr. Richter

13. An Oberkirchenrat Niethammer in München.

Verzeihen Sie, verehrteſter Herr Oberkirchenrath, einer warmen Bitte eine kurze Nachricht. Beide betreffen das künftige Schickſal des hieſigen Profeſſ. Wagner bei der Beſetzung zweier erledigten Profeſſuren. Es iſt nur das kleinere Lob, wenn ich ſage, daß er eine gute Anthropologie , eine Logik , eine Religionslehre und Beobachtungen und Bemerkungen über die Erziehung des Menſchen durch die bloße Natur herausgegeben. Sein größtes iſt ſein mit Lehrer-Wärme und Treue angewandtes Talent für Erziehung und Unterricht. Da er in Sprachen und überall die Saite langſam zum rechten Tone hinauf ſtimmt und alſo die Gefahr vermeidet, zu über - ſtimmen oder zu zerſprengen: ſo thut er alle ſeine Schritte nur vor - wärts, wie ich an meinem eignen 8jährigen Sohne finde, den er blos täglich 2 Stunden in Latein, Geſchichte und Geometrie unterrichtet. Er hat die höchſte Begeiſterung ſeiner Zöglinge für ſich, ob er gleich (oder vielmehr eben darum) die Strenge der ältern Lehrer, nicht die10 Schlaffheit der neuern hat, welche jeden Caca du Dauphin ad usum Delphini zuzubereiten wiſſen. Aus den öffentlichen Prüfungen ſeiner Primaner, Sekundaner, Terzianer geh ich nie ohne ein erhebendes Gefühl heraus, das ihnen und dem Vaterlande Glück wünſcht. Sein Wunſch nun iſt, daß er bei den neuen Beföderungen (ähnlich ſeinen Schülern) hinauf rücke. Zum Glücke trag ich dieſen Wunſch einem Manne vor, bei welchem ſich zwei ſonſt nicht immer verbundne Dinge, in ſeltenem Grade vereinigen, Einſicht und Einfluß.

Ich weiß nicht, ob mein Freund Jacobi Ihnen meine Fürſprache für Knippenberg mitgetheilt, welcher als Religionslehrer, der bei Fellenberg in der Schweiz 72 Schulmeiſter gebildet, Empfehlung verdient.

In der nahen 2ten Auflage der Levana werd ich die Freude genie - ßen, mit Ihrem trefflichen alt-ächten Buche über Humanismus ꝛc. recht warm eins zu ſein.

Leben Sie froh in Ihrem fruchtbringenden Kreiſe.

Ihr ergebenſter Jean Paul Fr. Richter

14. An Hofrat Jung in Frankfurt a. M.

Nur drei Worte, beſter Hofrath! da H. Perret ſo eilt. Hier folgt alles. Das zweite Manuſkript geben Sie Ihrem Freunde Wenner, an welchen ich die Bedingungen des Verlags 2 Louidor pro Bogen nächſtens der armen Witwe wegen weitläuftiger ſchreiben will. Leben Sie froh!

Ihr J. P. F. Richter

15. An Chriſtian Otto in Bayreuth.

Guten Morgen, beſter Alter! Gott ſegne dich für dein Lieben. Ich hab es ſehr nöthig. Jetzt muß man alles im Innern ſuchen. Habe Dank!

Dein Alter.

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16. An die Buchnerſche Leihbibliothek in Bayreuth.

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Die Länder - und Völkerkunde wünſcht ich weg; ſie kann eben ſo gut in einem Journaliſtikum zirkulieren wie eine Landkarte oder eine Grammatik. Der vorgeſchlagene Freimüthige hat blos den Fehler, daß er nicht viel taugt.

17. An die Buchnerſche Leihbibliothek in Bayreuth.

Hier ſend ich 6 fl. 40 kr. Subſkr. preis und 22 kr. Porto für die unmaleriſche Fußreiſe, und bitte um einen Empfangſchein ſo wie um die Subſkribentenliſte und das gedruckte Oktavblatt .

Richter

18. An Niethammer in München.

Mein Blatt, trefflicher Vertheidiger des Humaniſmus, iſt viel - leicht eben darum eine ſehr entbehrliche Begleitung für das andere beiliegende, deſſen Verfaſſer ſo ſehr immer in ſeinen Lehrrückſichten für die Ihrigen gearbeitet. Wahrſcheinlich kennen Sie Krausen früher ſchon als den Mitarbeiter am Merkur, deutſchen Muſeum, Jacobs philoſophiſchen Annalen, als Herausgeber des 2ten und 3ten Bands des Kosmopoliten und als Schöpfer anderer Werke, welche Fikenschers Geſchichte des illuſtren Chriſtian-Erneſtiſchen Collegii (4tes St. 1809) vorzählt.

Ein Mann nun, welcher noch außer den neuern Sprachen wie Spaniſch, Italieniſch, Engliſch ꝛc. die zwei großen Flügel der Sprachwelt, Griechiſch und Lateiniſch, und dabei ſo viel Statiſtik und Hülfwiſſenſchaften und Geſchäftübung beſitzt und der alle dieſe Kräfte mit ſo viel Charakter, Feſtigkeit und Rechtſchaffenheit an - wendet, ein ſolcher Mann ſollte wol kein politiſcher Quietiſt bleiben müſſen.

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Sie, verehrter H. Oberſchulrath, haben zum Glück den Kreis, die Kraft, den Willen, um einen ſolchen Mann wieder ſtaats-mobil zu machen in dem rechten Wirkkreiſe. Ich mache aus Liebe für ihn und den Staat ſeine Bitte ordentlich zur meinigen.

Verzeihen Sie mir dieſe gutgemeinte Zudringlichkeit. Krause weiß nur, daß, nicht was ich ſchreibe.

Meinen innigſten Herzens Gruß an unſern philoſophiſchen Patri - archen Jacobi! Meine zur Oſtermeſſe erſcheinende Vorſchule wird ihm mehr zuſagen als die erſte. Leben Sie froh im Doppel-Winter der Zeit.

Ihr ergebenſter Jean Paul Fr. Richter

19. An Profeſſor Schweigger in Nürnberg.

Das Quartier in Nürnberg wie es ſein ſoll.

  • 1) Kein Erdſtockwerk, das nur eine antizipierte Sarggruft iſt.
  • 2) Drei heizbare aber nicht ſehr große Zimmer.
  • 3) Ein viertes in einiger Ferne vom Haus-Lärm für mich, und wäre es eine Treppe höher oder tiefer.
  • 4) Nur ſo viel Ausſicht ins Grüne als eine Lerche in ihrem Bauer hat; freilich wäre ein naher Garten noch grüner und ſchöner.
  • 5) Wo möglich Blick nach Abend.
  • 6) Keller, Holzlege und Kammern verſteht ſich von ſelber.
  • 7) Der Preis kann von 100 fl. bis zu 140 fl. ſteigen.
  • 8) Da man nicht jedem Guten und jedem Freunde gleich nahe ſein kann: ſo wünſcht der künftige Miethmann des Hauſes, der leider noch in Baireuth in ſeinem ſitzt, wenigſtens vom Muſeum nicht über eine Viertelſtunde entfernt zu wohnen.
  • 9) Der Hausherr ſoll nicht zu den Knallpeitſchen und die Hausfrau nicht zu den Knallfidibus gehören, ſondern beide ſo ſanft ſein wie ihr Miethmann.
  • 10) Endlich ſoll mich das Quartier noch mit allen Vorzügen über - raſchen, die ich eben darum nicht angeben kann.
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20. An Profeſſor Wagner in Bayreuth.

Guten Morgen! Dem Träger der Preismedaille ſchickt mein herrlicher Freund Emanuel noch eine Miniaturmedaille, die eine für den Geber und Träger zugleich iſt.

21. An Niethammer in München.

Am kürzeſten Tage nur ein kürzeſtes Briefchen! Die mitfolgenden Bitten werden die meinige erklären und bekräftigen: daß nämlich der Pfarrer Weiß eine Zulage oder eine zulegende Stelle bekommen möge. Seinen Werth und ſein Unglück verbürgt mir mein Freund Emanuel; und nur mein bewährter Glaube an dieſen kann das Unter - ſtreichen ſeiner Bitte vermittelſt der meinigen rechtfertigen.

Sagen Sie Jacobi, ich habe einen langen Brief für ihn bereit, ſobald ich eine kurze Antwort von ihm zur meinigen erhalten habe. Ihr neues Jahr führe Sie froh durch das närriſche Erdentreiben!

Ihr ergebenſter Jean Paul Fr. Richter

22. An Chriſtian Otto in Bayreuth.

Guten Abend, lieber Otto! Meinen Dank für deine ſo frühe und fruchtbare Mühe mündlich. Du weißt vielleicht nicht, daß ich mich jetzo aufs Sparen lege; daher greif ich häufig zu Truthühnern, bei welchen, da ich nur die Hälfte auf einmal braten laſſe, doch immer etwas erſpart wird. Morgen hab ich mittags nur die zweite Hälfte; und ich lade dich dazu ein, lieber Alter, du findeſt außer dem ½ Trut - hahn niemand als mich und famille. Komm ja; ſchon geſtern freuete ich mich darauf. Eben läßt Enzel die Bezahlung der Penſion - Anweiſung mir melden.

23. In Marie von Weldens Stammbuch.

Die Tonkunſt iſt die Heilige, die Madonna unter den Künſten; denn ſie kann nichts gebären und darſtellen als das Sittliche. Glücklich iſt14 eine Prieſterin dieſer Madonna und ein Geſang wird ihr nur ein anderes Gebet!

Zum Andenken für Fr. Marie von Welden Von Jean Paul Fr. Richter

24. An Frau Luiſe von Schubaert in Hohenberg.

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Sie wollen immer geben, vortreffliche Freundin, ſogar in der Ab - weſenheit; und ſo wollen Sie meiner Emma noch von Karlsbad aus ſchöne Tage ſchicken. Aber Sie haben ihr, wenn ſie nicht verwöhnt werden ſoll genug blaue Himmel gegeben, wenn Sie ſie bis [zu] Ihrer Abreiſe auch zu einer beſtimmen. Irgend ein Retour-Zufall wird ſie ja wol aufnehmen. Iſt es nicht: ſo wird ſie von mir oder meiner Frau abgeholt, obwol leider ohne die Ausſicht, der Geberin danken zu können. Belohne der Himmel ein Herz, das ſich ſelber durch ſeinen Werth belohnt, zum zweiten mal durch eine Wirklichkeit, die ſchöner iſt als die alltägliche!

Ihr J. P. F. Richter

25. In ein Stammbuch.

Sei Prieſter bei’m Buche, Bauer bei’m Pfluge,
Jäger im Walde, Krüger im Kruge.

Dr. Jean Paul Friedr. Richter

25a. An Profeſſor Wagner in Bayreuth.

Hochgeſchätzter Herr Profeſſor! Ihre Unſichtbarkeit, die ich lieber den Veranlaſſern derſelben wünſchte, wird meine Blättchen ſehr ver - mehren. Auf dieſem bring ich zuerſt eine Bitte des Prof. Voß die er, wie er ſchreibt, an jenem Luſtabend nicht anbringen konnte ihm durch mich nur 2, oder 3 Beiſpiele Ihrer grammatiſchen Ent -15 deckung im Homer auzugeben. Eine neue muß freilich den im Homer verſteinerten Vater Voß überraſchen. Hier folgen mit Dank die Journale. Der Himmel beſcheere mir einmal Literaturzeitungen durch Sie und wo möglich, von Eſchenmayers Archiv die nach dem 1ten Stücke des 4ten Bandes herausgekommenen neuen Stücke. Im Herbſt und Winter muß unſerer Unſichtbarkeit auf irgend eine Weiſe abgeholfen werden.

Ihr J. P. F. Richter

26. An Georg Reimer in Berlin.

Meine Frau hat in Berlin vielleicht die Freude, ſelber Sie zu ſehen. Dieſes Blättchen ſoll nur den Empfang des ganzen Honorars für den Hesperus beſcheinigen. Die Freiexemplare ſind mit der Buch - händlergelegenheit die langſamſte aller deutſchen Fahrgelegen - heiten natürlich noch nicht angekommen. In Löbigau vergaß ich Ihnen unter ſo vielen frohen Zerſtreuungen das zu ſchreiben, was ich dem guten Haug in Stuttgart ſo gewiß verſprochen nämlich die Frage an Sie, ob Sie nicht den Verlag ſeiner ſämmtlichen epi - grammatiſchen, lyriſchen und anderen Werke gegen ein geringes Honorar übernehmen möchten. Nicht blos ſein ſeltener Witz, auch ſein trefflicher gutmüthiger Charakter, welcher die Satire nur ins Dichten, nicht ins Leben hineinnimmt, verdienten wol die Erfüllung ſeines Wunſches. Melden Sie ihm bei Gelegenheit wenigſtens das Halten meines Worts.

Aber, guter Reimer, wie ſoll es mit dem komiſchen Roman gehen, inſofern er nämlich überhaupt gangbar wird, wenn das Buch in Heidelberg gedruckt ſoll werden und doch vorher in Berlin zenſiert? Leider kommen darin viele obwol ſchon fünf, ja 7jährige Satiren auf Fürſten im Allgemeinen vor, zumal da der Held ſich für einen gebornen hält und nur ſeinen Vater ſucht?

Melden Sie mir etwas Frohes über den Ausgang Ihrer polizei - lichen Mishandlung.

Verzeihen Sie den Oelſchmutz, den ich dem augenblicklichen Ver - derbnis meiner Marquet’schen Lampe verdanke als wäre ſie16 auch [unter] Polizeiaufſicht und den ich Ihnen mitſchicken muß, da zum Umſchreiben keine Zeit vorhanden. Leben Sie wol, von mir ſo ſehr geliebter und geſchätzter Reimer.

Ihr J. P. F. Richter

27. An Max Richter in München.

Mein guter Max! Dein letzter Brief vom 27ten Febr. war mir deiner Geſinnungen wegen der erfreulichſte; aber er brachte auch einen Schmerz mit. Nämlich den 18ten Febr. haben wir an dich ein frankiertes Paket in Wachsleinwand auf die Poſt gegeben, mit der Aufſchrift Werth 10 fl., abzugeben im K. Rektorat der Studien - anſtalt . Darin waren Weſten, Halsbinden, 10 fl., 1 Pfefferkuchen, ein langer Brief von mir und einer von der Mutter. Hätteſt du das Paket noch nicht: ſo laufe ins Rektorat, oder dann in die Poſt. NBSchreibe aber uns auf der Stelle, ob du es bekommen oder nicht. Deinen heutigen Brief beantwort ich im nächſten. Schreibe mir, warum du aus deiner vorigen Wohnung ausgezogen, und ob du noch deinen Stubengenoſſen haſt und beantworte alles in meinem vorigen Brief ausführlich. Du biſt doch nicht mit den lieben Schlich - tegrolls zerfallen? Wir ſind alle geſund. Emma iſt in Konrads - reuth. Dein Brief hat mich gerührt und den Schmerz über die Verſpätung des Pakets verdoppelt. Lebe wol!

Dein treuer Vater Richter

Iſt mit einem akademiſchen Diplom eine Einnahme verbunden oder eine Arbeit?

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Geliebter Max! Wie es mich dauret, daß Du ſo lange in Ungewisheit über uns bliebſt, kann ich Dir nicht beſchreiben. Jetzt wecde ich nicht eher glüklich ſein als bis ich mir den Empfang dieſes Briefes denken kann. Du guter Max! wenn Du nur froh wäreſt und es Dir an Nichts fehlte! Wir leben hier angenehmer als ſonſt. Durch die Anweſenheit eines Prinzen Pius von dem Du wohl wirſt gehört haben, iſt der Vater öfter zu Mittag aus, weil dieſer ihn einlädt. Er will ſogar den 21ten März zu Mittag feiern, und der Vater iſt im Voraus eingeladen wie auch den Abend bei Herder, Oſtreicher, und ſ. w. Eine Gräfin Schönburg mit ihrer Tochter, Gr.17 Düben hat auch rechte Freude den Vater zu ſehen, und wir brachten ein paar an - genehme Abende bei ihr und Fr. v. Welden [zu]. Emma wurde von der herrlichen Fräulein v. Re [izenstein] nach Conradsreuth abgeholt, und ſie genießt endlich das längſt verſprochne Vergnügen. Morgen bin ich zum Caffee bei der Rendantin, deren Caroline ich einen Shawl für 7 ½ fl. geſchenkt habe. Herr von Mann dankte neulich dem Vater für ſeinen Beitrag zur Eos, und ſchrieb dabei er habe ſo viel Gutes von Dir gehört, und er werde Dich nächſtens zum Eſſen einladen. Er hat dem Vater Wohnung, Koſt, und ſeine Equipage angeboten, wenn er nach München käme. Auch der junge Welden hat mit Freude geſchrieben daß er Dich zuweilen ſähe. Wenn ich doch auch nach M. reiſen könnte, um Dich zu ſehen mein Max, allein nach meiner Berliner Reiſe deren Nachgenuß für meine ganze Zukunft mir ſüß iſt, darf ich vollends nicht daran denken. Nun lebe wohl mein Sohn! Odilie grüßt Dich innigſt. Kuß und Umarmung in Gedanken von Deiner Mutter

Caroline

Schreibe ja ob Du einen ſchönen Rock, Hoſen, und Strümpfe brauchſt. Ich habe es ja.

28. An Friedrich Haug in Stuttgart.

Der Überbringer dieß, H. Pfarrer Oestreicher, iſt ein katho - liſcher, aber viel hellerer Geiſtlicher als ſo mancher proteſtantiſche. Können Sie ihm auf ſeiner Bilderjagd nicht metaphoriſcher, ſondern körperlicher Bilder eines und das andere Gehege zeigen: ſo wird er Ihnen ſehr mit mir danken.

Ich ſehne mich nach meinen guten Stuttgartern, werde ſie aber doch nicht eher beſuchen als bis Ihre Urania unter ihnen iſt.

Der Plan Ihres künftigen Werks gefällt mir mit ſeinem Drei - Klange recht ſehr. Sie haben bei der ſeltenen Vereinigung von Kennt - niſſen, Einfällen und lyriſchen Ergießungen ein ſchönes Mittel, ſich immer zum Vortheile der Leſer zu unterbrechen, z. B. die Epigram - menreihe, gegen deren Überreiz immer eine Einmiſchung andern Stoffs ſo wohlthuend wirkt.

Der Herzog Alexander der Bruder Ihres Herzogs Wilhelm war einige Wochen in hieſiger Nähe; und ich habe mit ihm ſo ſchöne Stunden, nur mehre, verlebt als mit dem Ihrigen.

Grüßen Sie Reinhold und wer Ihr und mein Freund zugleich iſt und die lieben Ihrigen.

Ihr Jean Paul Fr. Richter

2 Jean Paul Briefe. IX. 18

N. S. Da Sie wiſſen, daß ich aus der Wetterprophetenſchule bin: ſo will ich denn meine vor acht Tagen ſchon ausgeſprochne Weiſ - ſagung die Ihnen wahrſcheinlich erſt nach der Erfüllung ihres kleinern Theils zukommen wird Ihnen nicht vorenthalten, daß eine Dürre mit blauem Himmel bis in den Oktober hinein kommt; und ſchon vor Weihnachten viel Kälte.

Die reizende Urania möge meinen Arbeiten mein Schweigen ver - zeihen; beſonders da man vor ihr als der Fürſtin und als der geiſti - gen Schönſchreiberin doch nicht im Wochenkleide ſondern im Gala - ſtil erſcheinen muß. Freilich ſo gern ich ihre Hand auf dem Poſt - papiere ſehe: ſo wäre mir die Hand ohne die Feder noch 10 mal lieber. Verſichern Sie ſie meiner innigſten Verehrung, Wärme und Sehnſucht.

29. An Richard Groote in Frankfurt a. M.

Euer Wohlgeboren

dank ich herzlich für die ſchnelle Erfüllung meines Wunſches. Der Wein kam ſchon vorigen Sonnabend an und völlig in der Güte der frühern Probe. Alle übrigen Weinproben waren bei aller ihrer Rein - heit und Güte meinen Nerven zu ſtark. Sind wir nur über die Nachtfröſte dieſer Woche hinweg: ſo hat der Wein auf dem Stocke nichts mehr vom Frühlinge zu befürchten, der mehr trocken als naß ſein wird und ſehr warm, ſo wie der Auguſt dieſes mal gewiß den Wein kochen wird. Ihren niedergelegten Haut Sauterne laſſ ich fleißig mit meinem noch übrigen Sauterne auffüllen; aber noch konnt ich keinen Käufer ausmitteln, weil man hier mehr Sinn für Wohlgeſchmack als Stärke hat.

Meine Schuld beträgtfl.kr.
Weinproben30.16
½ Oxhoft7830
108.46.
19

Dieſe tilge ich nach dem gewöhnlichen Abzuge mit der beiliegenden Anweiſung auf 103 fl.

Mit wahrer Hochachtung und Liebe Ihr ergebenſter Jean Paul Fr. Richter

30. An Minona Spazier in Dresden.

Guten Morgen, gute Minona! Eben da ich mein Frühſtück genom - men, fällt mir ein, daß ich um 9 ½ Uhr ein Nachfrühſtück bei Tarnow genießen [ſoll], wenn Sie mich dahin begleiten wollten? Fällt Ihnen daſſelbe auch ein? Solche Geſchäfte müſſen immer zwiſchen den Raſiertagen vorgenommen werden, wo man ſelber als Opfer zwiſchen den Meſſern ſchwebt.

* 31. An Staatsrat J. G. Langermann in Berlin.

Der Meiſter der Tonkunſt brachte mir von meinem alten Freunde der Tonkunſt einen Gruß und lauter Erinnerungen ſchöner alter Zeit. Mein verehrter Langermann! Ich kann hier neben den muſikaliſchen Bothſchaften ſchreibend nichts ſagen als: Guten Morgen! Guten Abend! Gute Nacht! Gute Jahre! Gott führe [uns] einmal einander wieder an die Bruſt.

Der Ihrige Jean Paul Fr. Richter

32. An Gottlieb Richter in Bayreuth.

Feiere, lieber einziger Bruder, deinen Feſttag ſo froh als die Deinigen um dich her, denen du alles biſt wie ſie dir alles! Und möge dein Jahr und dein Leben nichts ſein als der verlängerte Mai deiner Geburt! Auch die Meinigen theilen meine Wünſche für dich.

Dein treuer Bruder J. P. F. Richter

2*20

Der hier folgende ſtarke Wein heißt Sauterne-Wein. Die leere Bouteille gib mir zurück, da es mir immer an Flaſchen fehlt.

33. An Bankier Schwabacher in Bayreuth.

Da Sie mir bei der Verleihung der 800 fl. an Fraas im vorigen Jahre ſagten, ich brauchte mich in Rückſicht der Intereſſen die ſchon den 8ten Febr. fällig waren blos an Sie zu wenden: ſo ſend ich Ihnen nebſt Quittung noch 3 fl. 45 kr., um mit jenen den Wal - purgi Miethzins abzutragen.

Richter

Vierzig Gulden jährliche Intereſſen für das Kapital von acht - hundert Gulden rh., das mir Bäckermeiſter Fraas zu Stammbach ſchuldet, bekenne ich, in deſſen Namen vom H. Banquier Schwa - bacher ausgezahlt erhalten zu haben.

Dr. Jean Paul Fr. Richter Legazionrath

34. An Erneſtine Voß in Heidelberg.

Verehrte Freundin! Wol hab ich das Briefſchmuckkäſtchen er - halten. Aber nicht blos mein Vertrauen auf Ihr Poſtvertrauen, daß auf der fahrenden Poſt ſelten etwas verloren geht, ſondern haupt - ſächlich meine Augen, bei deren wachſender und ſtörender Entkräftung ich alles Schreiben verzögere oder vermindere, tragen die Schuld des Aufſchubs. Dieſe und das Wetter nehmen mir wieder das Reiſen. Ich habe keine Muße zum Danke und zweiten Durchgehen Ihres lieben langen Briefs; aber alles was Sie gethan haben und thun werden mit den geliebten Seelenreliquien, hat und bekommt meinen vollen Beifall. Der kräftige Gemahl ſei herzlich gegrüßt! Gott ſtärke und erfreue Sie wie bisher! Auch das mir unvergeß - liche Paulus-Haus empfange meine Wünſche und Grüße.

Ihr treuer Jean Paul Fr. Richter

21

35. An Frau Joſephine von Welden in Bayreuth.

Meine alten, aber nie veraltenden Wünſche für Sie bring ich wieder mit der Hoffnung ihrer Erfüllung. Ihrer liebenden Seele wird immer ein aufrichtiger Wunſch ein erfüllter ſein; denn die Gabe, die er bringt, iſt die Liebe, die ihn gebar.

An feſtlichen Lebens Abſchnitten ſollte der Menſch in die Ver - gangenheit blicken, um darin ſeine Zukunft aufzuſuchen. Mögen Sie heute, Verehrungwürdige, Ihren Blick auf die Geſchenke der Vergangenheit richten, die als wachſende Blumen der Freude um Ihre Gegenwart blühen, um dem Unendlichen für die Bürgen einer ſchönen Zukunft zu danken!

Mit unveränderlicher Verehrung

Ihrer Exzellenz ergebenſter Jean Paul Fr. Richter

36. An Kammerherrn von Malſen in Bayreuth.

Höchſt geſchätzter Herr Kammerherr! Die Pferde haben geſtern meinem Körper ſo wenig geholfen als wären ſie Aerzte. Vergeblich wollt ich ihm heute die Erlaubnis abdringen, ein Vergnügen, das ich ſo lange den ganzen Sommer ſo wie dieſen ſelber entbehrte, zu genießen. Aber das zweibeinige kranke Ding will nicht, das wie Deſpoten einen deſto längern Zepter führt, je ſchwächer es ſelber iſt.

Entſchuldigen Sie damit meine heutige Unſichtbarkeit höchſten Orts. Eine geſündere Zukunft wird mir hoff ich, einmal günſtiger ſein und mich entſchädigen. Ich wünſche Sie einmal abends bei uns allen zu ſehen, damit ich Ihnen für Ihr heutiges Entſchuldigen danken könne.

Ihr ergebenſter Jean Paul Fr. Richter.

22

37. An Buchhändler Heinſius in Gera.

Dieſes Mſpt, lieber Freund, komt Ihnen von meinem Freund Otto zu, dem ichs zum Durchſchauen geſandt. Ich bitte Sie um frühe Anzeige ſeiner Ankunft und um den erſten Probebogen. Mir ſcheint es beſſer, die Anzeigen des Buchs fals Sie deren einrücken laſſen jezt ſchon zu übergeben, und darin etwan über den zukünf - tigen Lebenslauf ein erläuterndes Wort zu ſagen. Der Titel Kon - jekturalbiographie komt mitten ins Buch vor die poetiſchen Epiſteln.

Leben Sie wohl! Richter

38. An Knebel in Jena.

Blos um die Freude zu haben, an Sie zu ſchreiben, ſend ich dieſes leere Blättgen, in der Hoffnung der größern, daß Sie antworten. An einen Freund iſt ein Briefchen ein Brief, es mag darin ſtehen oder fehlen was will.

Der Überbringer, H. D. Hudtwalker aus Hamburg, der auf Isola bella, in der Schweiz und folglich unterwegs geweſen, wird ſich leicht ohne mich empfehlen.

Die Reiſe meines Feldpredigers Schmelzle, und die Badreiſe des D. Katzenbergers ſind jetzt heraus. Hätt ich nur Ihr Urtheil darüber! Indeß ſind ſie meine rein-luſtigſten Erzeugniſſe.

Geben Sie mir Nachrichten über Ihren Schreibtiſch und Ihr Leben und Ihren Kleinen, der nun gewiß keiner mehr iſt.

Herzliche Grüße an dieſe Drei!

Ihr Jean Paul Fr. Richter

39. An Sophie Paulus in Heidelberg.

Guten Abend, ſinnende liebe liebe Sophie.

Nachſchrift. Beinahe hätten Wilhelm und mein Wunſch mich ſchon heute wieder in Ihr Haus verlockt.

23

Lesarten und Anmerkungen zu den Nachträgen*)Erklärung der Siglen und Abkürzungen s. Bd. I, S. 411f.

1.

H: Schiller-Nationalmuseum, Marbach. 1 S. . Präsentat: empfg. d. 29ten do. K: Bd. I, 209, Nr. 166 (27. April).

3 ,9 Meißner: s. Bd. I, 552, Nr. 54. 14 Aufsatz über die mensch - liche Haut: s. Bd. I, 476, zu Nr. 165.

2.

H: Schiller-Nationalmuseum, Marbach. 1 S. quer . 4,8 abgeſchoſſen] vielleicht abgeſchaffen 10 unglükſelig] aus unglükſeelig 14 17 am Rande angestrichen, wohl nicht von Jean Paul 19 Sonabend] aus Sonnabend 20 25 am obern Rande nachgetragen 23 du] aus ich

Datiert nach Bd. I, 218,28 (Beckmanns Kataloge); die Mixturen waren im Juli 1786 erschienen (Bd. I, 215, Nr. 177). 4,3f. Buch über die Frei - mäurer: es handelt sich zweifellos um das von E. A. A. von Göchhausen anonym herausgegebene Werk Enthüllung des Systems der Weltbürger - Republik, in Briefen aus der Verlassenschaft eines Freimaurers, wahrschein - lich manchem Leser um zwanzig Jahre zu spät publiziert , Rom (Leipzig bei Göschen) 1786, das in der Allgemeinen Literaturzeitung v. 16. Juni 1786, Nr. 143, sehr lobend rezensiert wurde. 3 Christoph Otto. 10 Quintus war seit August 1785 Richters Mitschüler Johann Nikolaus Prückner (oder Brückner, 1758 1820), der vorher als Hofmeister tätig gewesen war, s. Weißmann, Matrikel des Gymnasiums zu Hof (1914), Nr. 968. 14 Francis Bacon, Historia vitae et mortis , London 1623. 24 Bei dem preußischen Rittmeister Karl Gottlob Adolf von Wessenig wurde später Johann Bern - hard Hermann Hofmeister (Schreinert S. 133).

3.

H: Schiller-Nationalmuseum, Marbach. 1 S. . Präsentat: empfg. d. 14. do. K: Bd. I, 328, Nr. 366 (15. März).

Vgl. Bd. I, 319, Nr. 355†. Der am 13. Januar 1791 für die Thalia einge - sandte Aufsatz war also nicht die Supplik der Schikanedrischen Truppe , sondern die Ende 1790 entstandene Schilderung eines Zerstreueten 24(II. Abt., III, 312 17), eine Vorstufe von Freudels Klaglibell . Schiller, damals in Jena und schwer krank, wird das Manuskript wohl nicht gesehen haben.

4.

H: Goethe - u. Schiller-Archiv, Weimar. 4 S. . Präsentat: 1799. M [icha - elis] / Messe. K: Bd. III, Nr. 325. 5,7 Hildburghausen d. 8 Oct.] aus Weim. d. Octob. 99. 9 oder erſte] aus Dinge 13 mus] nachtr. 17 zu oft und zu ſehr] aus oft 18 dem Poeten] aus der Poeſie 20 waren] aus ſind 21 alles] nachtr. 22f. die Phantaſien über die Kunſt ] nachtr. 30 lies] aus laſſe

5 ,8 vier letzte Dinge: vgl. Bd. V, 82,6. 11 Nacht in Jena: s. Bd. III, 232,33. Gemahlin: Johanna, geb. Wesselhöfft (1763 1830). 16 Prinz Zerbino oder die Reise nach dem guten Geschmack im 1. Bande von Tiecks Romantischen Dichtungen , Jena (Frommann) 1799; der 5. Akt spielt z. T. im Garten der Poesie, in dem Dante, Ariost, Petrarca, Tasso, Cervantes, Hans Sachs, Sophokles, Shakespeare erscheinen. Die anderen Tieckschen Werke s. Register. 26 Niethammers Journal: s. Bd. III, 198,30.

5.

H: Aukt. Kat. LXXX K. E. Henrici (Nov. 1922), Nr. 1033. 1 S. 12°.

Möglicherweise Antwort auf Karoline Herders Billett Nr. 211 (Bd. III, 556), das Jean Paul zum Abendessen einlädt.

5a.

H: Ericsbergsarkivet, Autographensammlung, deponiert im Schwedischen Reichsarchiv, Stockholm. Adr. auf der Rücks. : Demoiselle Schroeder. 6 ,11 ein] aus eine 13 gut] nachtr.

Das Billett fällt zwischen 14. Okt. 1799, an dem Jean Paul mit Auguste von Beck von Hildburghausen nach Weimar zurückkehrte (s. Bd. III, 474, Nr. 328), und 30. Okt. 1799, wo Auguste im Herderschen Hause Aufnahme fand (s. Bd. III, 244, Nr. 334).

6.

H: Schiller-Nationalmuseum, Marbach. Adr. auf der Rücks. : Frau Gräfin v. Schlabrendorf.

Datiert nach Bd. III, 368,20f. und 371,12ff. Die Schwestern von Lesbos : von Amalie von Imhoff, s. Bd. III, 247,8f., 368,14.

7.

H: Kat. 502 Stargardt (1952), Nr. 122. Adr.: Frau von Scheve.

Vgl. Bd. IV, 1, Nr. 3†. Der gleiche Katalog verzeichnet unter Nr. 121 aus einem undatierten Brief Jean Pauls an Frau von Scheve die Worte: Innigen Dank für alle Erinnerungen und für den Vorſaz und für die Gabe, wie - wohl alles Gabe iſt! Warum wurde heute aus dem ſchönen Himmel über uns keiner neben uns?

25

8.

H: Kat. XXXII Gutekunst & Klipstein, Bern 1944, Nr. 172. 1 S. , 4. S. Adr.: Frau Gräfin v. Voß.

Der Katalog gibt irrig die Oberhofmeisterin Sophie Marie v. Voß, geb. v. Pannwitz, als Adressatin an; es handelt sich um die Tochter der Frau Karoline v. Berg, s. Bd. IV, 54,19 .

9.

H: Prof. Küster†, Gießen. 1 S. 7,23 Ihr] darüber gestr. R.

Nach Orthographie und Handschrift jedenfalls vor 1804.

10.

H: Universitäts-Archiv Jena. Jean Pauls Brief an den Zensor eigenh., 3 S. mit Siegel; der Brief an Frommann in Abschrift von dessen Hand in einem Brief an den Dekan der philosophischen Fakultät in Jena, Prof. J. H. Voigt, vom 14, Sept. 1804, mit dem Frommann die Dedikation noch einmal übersendet und dazu einleitend bemerkt: Verleger und Verfasser beide über diese Verzögerung auf mich empfindlich, dringen auf die Be - schleunigung der Ausgabe; so kann ich ohnmöglich einem der Herren Minister in Gotha die Sache zur Entscheidung vorlegen, noch weniger selbst aus Achtung für Sr. Durchlaucht nicht, meine Vollmacht so weit übertreten, Seine ganz eigentlichen Privat Briefe zu einem Akten Stücke werden zu lassen. Ohne in dieser Sache auch nur im mindesten Parthey zu nehmen muß ich doch wünschen sie friedlich beendigt zu sehen, und nur in dieser Hinsicht halte ich mich verpflichtet noch zu bemerken daß sie auf keinen Fall ungedruckt bleibt. Der Verf. schreibt mir bey Übersendung aller dieser Papiere: J: Hesperus Nr. 22 (Okt. 1961), S. 15 u. 18. 8 ,3 gedachte] nachtr. 4 abgeſchickt] aus geſchickt 5 erſte] nachtr. 9 Ja] danach gestr. ſo wie [nachtr. z. B.] der [nachtr. wiederholte] Wunſch, daß ich nach Gotha ginge, 11 für den Herzog] nachtr.

Vgl. Bd. V, Nr. 10† und den Aufsatz von Herbert Koch (Jena): Neue Zeugnisse zur Vorgeschichte von Jean Pauls Freiheits-Büchlein , Hesperus Nr. 22. 8,3 29ten Juli: vielmehr 16. Juli, s. Bd. IV, 303, Nr. 485; vom 29. Juli ist Jean Pauls Antwort auf den ersten Brief des Herzogs datiert (Nr. 487). Die drei Briefe des Herzogs s. Bd. IV, 471, Nr. 354 u. 359, und Bd. V, 383, Nr. 2. Da der Appell an den Zensor erfolglos blieb, kam es zum Solo-Abdruck der Dedikation in Jean Pauls Freiheits-Büchlein (1805).

11.

Dr. Heinrich Meyer, Emmaus, USA. Präsentat: Fastnacht, den 14 Febr. 9.

Vgl. Bd. VI, 435, zu Nr. 87. 8,30 Holdefreund: s. Bd. IV, 204,20.

26

12.

H: Schiller-Nationalmuseum, Marbach. 2 S. . K: Bd. VI, Nr. 166.

S. die Anmerkungen zu K. Der dritte Teil der Vermischten Schriften sollte das Leben Fibels enthalten, das dann aber gesondert 1812 bei Schrag in Nürnberg erschien.

13.

H: Dr. Ludwig Döderlein, München. 4 S. . K: Bd. VI, Nr. 504†. J: Sinn und Form, 11. Jg. (1959), Nr. 2, S. 213. 9 ,32 8jährigen] nachtr. 10,10f. bei Fellenberg] nachtr.

9,25 27 Wagners Werke s. Register; vgl. I. Abt., XII, 400 (Levana § 156). 10,2 öffentliche Prüfungen: vgl. Persönl. Nr. 173. 10 Knippenberg: s. Bd. VI, Nr. 499 und 507. 13 15 Vgl. I. Abt., Bd. XII, 73,29ff.

14.

H: Schiller-Nationalmuseum, Marbach. 1 S. ; flüchtige Schrift. Auf der Rücks. von fremder Hand: Rechnungskommissär Rochholz [?] aus Baireuth schickt Grüße. A: Bd. VI, 616, Nr. 178.

Mit Jungs und Dobenecks Manuskripten; vgl. Bd. VI, 596, Nr. 28 und 31, und 615, Nr. 165.

15.

H: Dr. Hans Zeller, Zürich. Präsentat: Sonnabend, den 21 März 12.

Dank für Geburtstagsglückwunsch.

16.

H: Dr. Wilhelm Ament, Bamberg.

Die Liste verzeichnet 18 Zeitschriften, darunter das Modejournal, die (Neueste) Länder und Völkerkunde (Weimar), das Morgenblatt, das Schlegelsche Museum, Kotzebues Erheiterungen, die Zeitung für die elegante Welt, die Hallische Literaturzeitung. Der erste der 8 Unterzeichner, Pöllnitz, schlägt am 10. Dezember noch den Freimüthigen vor.

17.

H: Dr. Heinrich Meyer, Emmaus, USA. Von Buchner quittiert.

Unsichere Datierung nach dem vorigen. Möglicherweise handelt es sich um Meine Fußreise im Jahre 1809 von J. G. E. Maaß, Wittenberg 1811; die Reise führt u. a. durch das Vogtland.

18.

H: Dr. Ludwig Döderlein, München. 3 S. . K: Bd. VI, Nr. 707 (8. Dez.). J: Sinn und Form, 11. Jg. (1959), Nr. 2, S. 214. 11,18f. das andere bei - liegende] aus ein anderes 12 ,9 Doppel -] aus doppelten

27

Empfehlungsbrief für Krause, vgl. Bd. V, Nr. 232†. 11,22 Annalen der Philosophie, hrsg. von L. H. Jakob (1795 97). 12,8f. Die neue Auflage der Vorschule war weniger freundlich gegen die neue (Schlegelsche) Schule als die erste.

19.

H: Baronin Baligand. K: Bd. VI, Nr. 907: vgl. auch Nr. 906†.

Die geplante Übersiedlung nach Nürnberg unterblieb.

20.

H: Bibliothek des Hist. Vereins f. Oberfranken, Bayreuth, mit folgender, vom 21. März 1854 datierter, nicht unterzeichneter Erläuterung: Vor - stehenden Zettel, in welchen die Miniaturmedaille (ein Ducaten) einge - wickelt war, hat Jean Paul im Herbst des Jahres 1814 nach dem Tage der Preisevertheilung dem damaligen Professor Wagner zur Einhändigung an den Preisträger überschickt ...

Vgl. Bd. VI, 599f., Nr. 55.

21.

H: Dr. Ludwig Döderlein, München. J1: Frankenspiegel, 1. Jg. (1950), Nr. 11, S. 5. J2: Sinn und Form, 11. Jg. (1959), Nr. 2, S. 216.

Vgl. Bd. VII, Nr. 47†.

22.

H: Dr. Hans Zeller, Zürich.

Datiert nach dem Schlußsatz; vgl. Bd. VII, 349, Nr. 125 (wo es 10. Dezember statt 10. November heißen muß). 13,21 Dank: vielleicht für die Bd. VII, 46,21 23 geäußerte Bitte. 28 Enzel: Emanuels Bruder; vgl. Bd. VII, 52,19.

23.

H: Schiller-Nationalmuseum, Marbach. K: Bd. VII, 71, Nr. 188†. 14 ,1 wird] aus ſei 3 Von] aus von

24.

H: Schiller-Nationalmuseum, Marbach. 1 Bl. ; ½ S. von Karoline, $$\nicefrac{2}{2}$$ S. von Jean Paul. 14,1 4 Ihrer] aus ihrer

Das erste Blatt des Briefes, das vermutlich Anrede und Datum enthielt, hat Karoline abgeschnitten und zurückbehalten, da es gar zu viel Unver - nunft enthielt. Über die Adressatin s. Bd. VII, Nr. 356†. Emma war wieder - holt in Hohenberg zu Besuch, s. Bd. VII, 82,22f. ; Frau von Schubaert hatte anscheinend geschrieben, daß sie nach Karlsbad reise, Emma aber noch in Hohenberg bleiben könne.

25.

J: Johannes-Album, hrsg. von Friedrich Müller, 2. Teil, Chemnitz 1857, S. 193. (Aus der Handschriftensammlung von Karl Constantin Kraukling.)

28

J ist überschrieben: Ein Reim Jean Pauls! Es handelt sich aber um ein Sprichwort, s. Wanders Deutsches Sprichwörter-Lexikon III, 1402. Diese Tatsache sowie das fehlende Datum und die ungewöhnliche Art der Unter - schrift machen das Blatt verdächtig. Über Kraukling s. Bd. VIII, 186, Nr. 302†.

25a.

H: Graf Rüdiger Adelmann von Adelmannsfelden, Ellwangen. 1 S. 14 ,30 den] danach gestr. alten 15 ,2 Vater] nachtr.

Der Lustabend hatte vermutlich bei Heinrich Voß Besuch in Bayreuth im April 1819 stattgefunden. Voß hatte die Bitte wohl in dem Brief an Jean Paul vom Juni 1819 (Bd. VII, 477, Nr. 196) ausgesprochen. 15,4f. Das 1. Stück des 4. Bandes von Eschenmayers Archiv für den thierischen Magne - tismus war 1818 erschienen.

26.

H: Mrs. A. Alexander Robey, South Lincoln, Mass., USA. 3 S. , mit Öl - flecken; aus dem Nachlaß von Ch. Tim. Brooks. K: Bd. VII, 314, Nr. 599†. J: Hesperus Nr. 13, März 1957, S. 43f. 15,12 in Berlin] nachtr. 20 gegen] davor gestr. für 23 verdienten] aus verdienen 29 fünf, ja 7jährige] aus fünf - jährige

Vgl. Bd. VII, 301, Nr. 573†. 15,18ff. Haug: vgl. 17,26 31. 26 komische Roman: der Komet. 35 Marquet’sche Lampe: s. Bd. VI, 342, Nr. 791†.

27.

H: Schiller-Nationalmuseum, Marbach. 4 S. , etwas defekt; S. von Jean Paul, von Karoline, 4. S. Adr. von Jean Pauls Hand (mit Siegel - spuren): Herrn Studioſus Max Richter in München. Frei. Abzugeben bei H. Di - rektor v. Schlichtegroll. B: Bd. VIII, 445, Nr. 18. 16 ,10 frankiertes] nachtr.

Das Paket war angekommen, s. Bd. VIII 18,1f. ; aber die darin befind - lichen Briefe sind nicht erhalten. 16,19f. Bei Schlichtegrolls hatte Max liebevolle Aufnahme gefunden und sich mit dem jüngeren Sohn (Alfred) an - gefreundet, s. Bd. VIII, 34,18f. 20f. In Konradsreuth war Emma bei Reitzensteins, s. Bd. I, 468, Nr. 128, III, 538, Nr. 32. 33 Prinz Pius: s. Bd. VIII, 344, zu Nr. 81. 36 Herder: Emil, s. Bd. VIII, Nr. 363†. Östreicher: s. den folgenden Brief. Gräfin Schönburg und Tochter: s. Bd. VIII, 3,9. 17,4f. Rendantin: Gottliebs Frau; die Tochter Karoline war Karoline Richters Patenkind, s. Bd. V, 377, Nr. 25. 6 Beitrag zur Eos: die Allegorische Vorstellung , s. Bd. VIII, 5, Nr. 5†. 9 der junge Welden: Karl, s. Bd. VIII, 18,18 .

28.

H: Schiller-Nationalmuseum, Marbach. 3 S. . K: Bd. VIII, 67, Nr. 93†. 18 ,5 mit blauem Himmel] nachtr. 8 vor] aus zu 9f. Galaſtil] aus Galaſtile

29

17 ,25 Urania: die Herzogin Wilhelm, s. Bd. VII, 279,1ff. 26 31 Vgl. Bd. VI, 414,18 25. 23 34 Herzog Alexander: s. Bd. VIII, 57,12. 35 Reinhold: offenbar verschrieben für Reinbeck, s. Bd. VII, 269,12.

29.

H: Kat. 549 Stargardt (Nov. 1960), Nr. 233. 2 S. ; 4. S. Adr.: Herrn Kaufmann Richard Groote, Frankfurt am Main. Aufgegeben den 3ten April. K: Bd. VIII, 441, Nr. 20 (3. April).

Vgl. Bd. VIII, Nr. 225 u. 232.

30.

H: Berlin. JP. Von fremder Hand unterschrieben: Jean Paul.

Vgl. Bd. VIII, 189, Nr. 312. Da Jean Paul schon am 6. Mai 1822, dem Tage nach seiner Ankunft in Dresden, an seine Frau schreibt, daß er sich jetzt mit ihrer Schwester Minna und deren Tochter Minona duze (Bd. VIII, 166,29), müßte dies Billett, in dem er Minona noch siezt, schon am Morgen nach der Ankunft geschrieben sein. Daß er da schon eine Verabredung mit Fanny Tarnow gehabt, ist auffallend, aber nicht undenkbar; s. Bd. VIII, 170, Fußnote.

31.

J: Rivista Viennese. Collezione mensile, Vienna 1838, Bd. 2, S. 81. Datiert, wohl von fremder Hand: den 30. Mai 1812 [!].

Der Meister der Tonkunst ist Zelter, s. Bd. VIII, 183,15f. u. Persönl. Nr. 310. Langermann hatte 1805 Jean Pauls Wechselgesang komponiert, s. Bd. V, 398, Nr. 183.

32.

H: Bibliothek des Hist. Vereins für Oberfranken, Bayreuth. 1 S. 16°; 4. S. Adr.: Herrn Unteraufſchläger Richter.

Zu Gottliebs 55. Geburtstag.

33.

H des Billetts: Koninklijk Huisarchief, s’Gravenhage. Präsentat: 17 Febr. 1824. H der Quittung: Dr. med. Philipp Hausser, Bayreuth.

Jean Paul zahlte mit diesen Zinsen ein Viertel seiner Wohnungsmiete, die nach Bd. VIII, 206, Nr. 344, jährlich 175 fl. betrug.

34.

H: Heimatmuseum, Lahr (Schwarzw.). 1 S. ; 4. S. Adr.: Frau Hof - räthin Voß in Heidelberg. Frei Gränze. Poststempel: Baireuth 25 Jun. 1824. K: Bd. VIII, 443, Nr. 39. 20 ,23 bei] nachtr. 25 Dieſe] aus Sie 26 Muße] aus Muſſe zweiten] nachtr.

Vgl. Bd. VIII, 242, Nr. 405. Ernestine hatte die Briefe ihres Sohnes Hein - rich an Jean Paul zurückgeschickt; sie fanden sich aber nicht in Jean Pauls Nachlaß.

30

35.

H: Dr. Ludwig Glatt, Genf. 2 S. , gelbes Papier; 4. S. Adr.: An Ihre Exzellenz der [!] Frau Präſidentin von Welden. K: Bd. VIII, 280, Nr. 477†.

36.

H: Schiller-Nationalmuseum, Marbach. 2 S. , gelbes Papier; 4. S. Adr.: Herrn Kammerherrn v. Malzen [!] Hochwohlgeboren [aus Hochwolgeboren] dahier. Unsichere Schrift, schräge Zeilen; zwischen Text und Unterschrift großer Respektraum.

21,25 f. höchsten Orts: vielleicht auf Malsens Mutter bezüglich, s. Register.

37.

H: Schiller-Nationalmuseum, Marbach. 1⅓ S. . Präsentat: 29 Febr. [!] Adr.: Herrn Heinſius in Gera.

Vgl. Bd. III, 152,28 30. Mit dem Manuskript der Konjekturalbiographie.

38.

H: Schiller-Nationalmuseum, Marbach. 2 S. ; 4. S. Adr.: Herrn Major v. Knebel, Jena d. Freundſchaft. 22 ,16 oder fehlen] nachtr. 22 rein -] nachtr. 25 dieſe] aus die

Über Hudtwalcker s. Bd. VI, Nr. 85†, und Persönl. Nr. 174f. Der Kleine ist Knebels Sohn Karl, geb. 1796; diese Drei: Knebel, seine Frau Emilie und der Sohn.

39.

H: Schiller-Nationalmuseum, Marbach. Billett.

Wilhelm: Sophiens Bruder.

[31]

Berichtigungen und Ergänzungen zu Band I bis VIII

[32]33

Band I

  • 1 ,21 Leſe] vielleicht schrieb Jean Paul Les, wie Bd. II, 4,24.
  • 4, Nr. 4. Nach Feststellung von Frl. Elisabeth Jäger (Wunsiedel) wurde Rust erst 1785 Stadtsyndikus; es ist also fraglich, ob dieser Brief an ihn gerichtet ist. 13,24 muß es sich jedenfalls um einen andern handeln, viel - leicht um denselben, an den Nr. 178 und 180 gerichtet sind.
  • 61 ,1 Doppelmaier] nach Schreinerts Feststellung schrieb er sich Doppelmair.
  • 96 ,13 f. Plutarch berichtet dies von Cato minor (von Utica), der aber nicht Konsul war.
  • 209, Nr. 166. S. oben S. 3, Nr. 1.
  • 211 ,2 reiten] lies reiſen 3 reiten] lies reiſten
  • 246 ,21 Es handelt sich jedenfalls um die damals in Wunsiedel von Rust und dem Superintendenten Wunderlich geleitete Gesellschaft zur Er - forschung vaterländischer Geschichte, Sitten und Rechte . (Mitteilung von Frl. Elisabeth Jäger.)
  • 269, Nr. 281. Es fehlt die Angabe: [Kopie]
  • 328, Nr. 366. S. oben S. 4, Nr. 3.
  • 349 ,23 f. Johann Georg Prückner (Brückner) heiratete damals eine Tochter des Superintendenten Wunderlich. Die Ehe wurde 1799 geschieden.
  • 350, Nr. 389 ist die Anrede Mademoiſelle zu ergänzen.
  • 382 ,22 Das Komma ist zu streichen.
  • 24 Statt des zweiten Kommas ist ein Doppelpunkt zu setzen.
  • 414, Z. 7. 377] lies 376
  • 438 Fußnote. 13. November] lies 15. November
  • 440, Nr. 45, vorletzte Z. 1773] lies 1772
  • 491, Nr. 233. Faksimile in: Jean Paul und Herder, hrsg. von Paul Stapf, Bern und München 1959, S. 9.
  • 495, Nr. 245, Z. 5. wohlgethan] lies wohlgefallen
  • 507, Nr. 308 am Schluß. Dem Wasserzeichen nach stammte der Brief - bogen aus der Papiermühle Cracau bei Wilthen (Sachsen).
  • 518, Nr. 355. S. oben S. 23, zu Nr. 3.
3 Jean Paul Briefe. IX. 34
  • 522, Nr. 371. Zu der Verwechslung von Gläubiger und Schuldner vgl. II. Abt., V, 148, Nr. 38.
  • 527, Nr. 384. Der Schlußsatz von vielleicht ab ist zu streichen.
  • 530, Nr. 394. Über Karl Delbrück s. auch Berthold Litzmann, Im alten Deutschland, Berlin 1923, S. 27f.
  • 544 unten, Nr. 8. Dietrich] lies Dieterich. (So auch im Register, S. 562.)
  • 545, Nr. 9. 1785] lies 1784
  • Nr. 17. Der Brief ist aus Hof zu datieren.
  • 560, Nr. 129 und 130. Statt Über den Hesperus lies: Über die Unsicht - bare Loge.
  • 561, Nr. 142. In der zweiten Zeile ist zuzusetzen: A: Bd. II, Nr. 9.
  • Nr. 144. Statt Über die Fortsetzung lies: Über den Anfang
  • 562, 1. Spalte. Bei Bertuch ist zuzufügen: An J. P. 113.
  • 563, 2. Spalte. Statt Spangenberg, A. G. v. lies: Spangenberg, A. L. v.

Band II

  • 1 ,6 f. Vgl. 508, Nr. 602, Anm. zu 325 ,30.
  • 17 ,31 f. Das Zeichen für Dukaten war #, s. Bd. VIII, 140,17.
  • 89 ,17 wämeres] lies wärmeres
  • 96 ,8 ſein] lies ſeine
  • 206 ,35 f. Knebel war nicht Kammerherr; die Herzogin ist wohl Anna Amalia.
  • 208 ,19 Nigges] eig. Negus (englisch auszusprechen), ein nach dem Erfin - der, einem englischen Oberst, genanntes punschartiges Getränk.
  • 391, Z. 5. 36 38] lies 36, 37, Fehl. 2, 38
  • 402, Nr. 43. Für die Briefe der Sammlung Kippenberg sind hier und weiter - hin die Nummern der 1. Auflage des Katalogs (1913) angegeben, die in der 2. Auflage (1928) geändert wurden, aber unschwer zu finden sind.
  • 460, Nr. 339. Wieland schreibt am 31. Juli 1796 aus Zürich an Fräulein von Göchhausen: Von Freund Jean Paul (von welchem die Herzogin mir ein so interessantes Porträt gemacht hat [s. Persönl. Nr. 33], daß ich vor Verlangen glühe, ihn persönlich zu kennen, habe ich ein allerliebstes Briefchen in seinem eignen Stil erhalten. (Jahrbuch der Goethe-Gesellschaft XI, 1925, S. 259.)
  • 486, Nr. 464. Der Buchhändler Paul Heinrich Emanuel Richter mußte 1799 sein verschuldetes Unternehmen an Dr. Johann Friedrich Pierer verkaufen und beging 1800 Selbstmord. (Mitteilung von Horst Heldmann.)
  • 502, oberste Z. Sonnenberg] lies Sonneberg
  • 525, Nr. 699, vorletzte Z. Vor 274 ist einzufügen: X,
35
  • 541, Nr. 55. Über den falschen Imperativ s. auch Bd. IV, 132,10 12.
  • 545 f. Karoline Herders Billette Nr. 103 und 110 sind jetzt vollständig ge - druckt in: Jean Paul und Herder, hrsg. von Paul Stapf, Bern und München 1959, Nr. 11 und 13.
  • 550 und 554. Die Briefe Nr. 141, 142, 186 sind jetzt vollständig gedruckt in: Dorothea Berger, Jean Paul und die Frau von Krüdener im Spiegel ihres Briefwechsels, Wiesbaden 1957, Nr. 7, 9, 14, der erste mit Faksimile; Nr. 186 auch in: Eduard Berend, Jean Paul und die Schweiz, Frauenfeld 1943, S. 39.
  • 559, Nr. 232 ist zuzusetzen: A: Bd. III, Nr. 168.
  • 561, Z. 15. Statt 31. Sept. muß es wahrscheinlich heißen: 31. Xbr. [De - zember]; der Band ist also an dritter Stelle einzuordnen. (Die Handschriften sind in Hof nicht mehr aufzufinden.)
  • 564, 2. Spalte, Z. 4 v. u. ist 717. zu streichen.

Band III

  • 30 ,8 Richter ist zu streichen.
  • 80 ,3 warmes] lies warme
  • 192 ,6 Aus den Anmerkungen sei noch folgendes mitgeteilt:
    • Ich hätt Ihnen durch eigne Korrektur Ihre erſparen können; hielt es aber nicht für Recht.
    • Seite 12. Wie kann man eine Negazion erweiſen. Es ſcheint genug durch das Umſtoſſen oder Aufheben der Poſizion, die ihr entgegen ſteht.
    • S. 23. wofür Die alte Leſeart [wovor] iſt wenigſtens allgemein ange - nommen. Für hat keinen Dativ; und für einen fürchten hieſſe in ſeinem Namen fürchten. [Herder änderte in: was ich fürchte] Solche Adelungſche Jämmerlichkeiten müſſen Sie als Beweiſe meiner Aufmerkſamkeit nach - ſehen; und Ihr Muſter, das Sie in den überal ſo treflichen Sprachver - beſſerungen der alten Auflage geben, ſpreche für mich.
    • Nach Seite 140 die 2 lezten Zeilen der ſo ſchön geſchrieb [nen] ſcheinen Jacobi, den Sie ſo ſchonen, ſehr zu treffen. Auch der Artikel über die Seele als Effekt des Körpers ſcheint jezt nach Jacobis ſo lauter Verſicherung, noch einiger Einſchränkung bedürftig.
    • S. 174. Wie könte man auch die Seele eine Perſon nennen. Gleichwohl ſtelte ſich Leſſing die perſönliche Gotheit, wenn er ſich ſie perſönlich vor - ſtelte, eben als eine Seele vor, und proteſtierte nur gegen das Perſönliche, nicht gegen die Weltſeele. Es iſt eine Spizfindigkeit!
    • S. 230. Das Wahrheithaben macht träge Dieſer Leſſing’s Saz ſcheint nicht zum Vorigen und Folgenden zu paſſen; ſonſt könt es ja nicht Werth des Menſchenlebens ſein, die Geſeze der Natur zu bemerken, beſtätigt zu finden und anzuwenden was ja Wahrheit haben iſt. Auch paſſete der Saz eben ſo gut auf die Tugend; auch folgte daraus, daß der Lauf beſſer ſei als der Kranz, die Übung der Kräfte beſſer als ihr Zwek.
    • 36
    • S. 242 darum iſt das Blat mit ſeinen beiden [Seiten] ſo verſchieden ge - bildet. Man wird ein wenig irre; denn dieſelbe untere rauhere ſaugt am meiſten ein und ſtöſſet am meiſten Lebensluft aus.
  • 193 ,6 Daß Jean Paul hier, wie auch an andern Stellen, z. B. I. Abt., IV, 67,26 von sieben ägyptischen Plagen spricht statt von zehn, erklärt sich vielleicht aus einer Verwechslung mit den sieben Plagen der Apokalypse (Kap. 15). Merkwürdigerweise macht auch Pfarrer Vogel den Irrtum mit, s. Bd. I, 546, Nr. 26.
  • 214 ,33 f. litterariſcher] lies litterariſchen
  • 220 ,10 ein] lies eine
  • 236, Nr. 325. S. oben S. 5, Nr. 4.
  • 261 ,34 den ist zu streichen.
  • 339, Nr. 474. H jetzt im Schiller-Nationalmuseum, Marbach. 26 $$\nicefrac{5}{4}$$ Stun - den steht über eine Stunde 30 J. P. ist zu streichen 31 das] aus den
  • 341 ,1 Lewin] lies Levin (so auch im Register S. 579, Spalte 1)
  • 346 ,8 Die Unzelmann (Bethmann) hatte Jean Paul in Kotzebues Octavia gesehen, s. Persönl. Nr. 111.
  • 399, Nr. 47. Weiß] lies Weiße
  • 405, Nr. 72 a. H jetzt im Besitz von Prof. Ernst Zinn, Tübingen.
  • 411, Nr. 95. Manteuffel: es handelt sich vermutlich um den Hof - und Justizrat Ernst Friedrich Adam von M. (1762 1822), einen älteren Bruder von Thieriots Freund Otto von M.; s. Josef Körner, Krisenjahre der Ro - mantik, 3. Bd., Bern 1958, S. 12.
  • 436, Nr. 166. Schmidt war ein Onkel der S. 388, zu Nr. 6, genannten Brü - der Streiber.
  • 437, Nr. 170. Das Bremer Sonntagsblatt von 1861 hat sich jetzt gefunden, aber Baggesens Brief nicht darin.
  • 464 f., Nr. 289. Eine in Knebels Nachlaß (Goethe - und Schiller-Archiv, Weimar) handschriftlich erhaltene lobende Kritik von Jean Pauls Briefen ist abgedruckt bei Hellmuth Frh. von Maltzahn, K. L. von Knebel, Goethes Freund , Jena 1929, S. 180.
  • 492, Z. 12. Nr. 51] lies Nr. 52.
  • 507, Nr. 449, Z. 3. 1759] lies 1709 u. ö.
  • 509, Nr. 459. Am Schluß ist zuzusetzen: Bd. VI, 267,1.
  • 523, unterste Z. Über Sardagna s. auch Schillers Briefe, hrsg. von Jonas, Bd. VI, S. 478 (Sadargna).
  • 529 Nach Nr. 12 ist einzufügen: 12a. An? Leipzig, 26. Sept. 1798. 1 S. (7 Zeilen mit Unterschrift); versteigert im Hotel Drouot, Paris, am 21. April 1932.
  • 534 ff. Karoline Herders Briefe und Billette an Jean Paul sind jetzt voll - ständig abgedruckt in: Jean Paul und Herder, hrsg. von Paul Stapf, Bern 1959.
37
  • 537, Nr. 24a. Der Brief ist gedruckt in: Unbekannte Pommernbriefe aus der Universitätsbibl. Greifswald, Greifswald 1940, S. 9.
  • 560, Nr. 255, Z. 3. 1799] lies 1769.
  • 561, Nr. 265. Statt Geschichte hat die Handschrift Gedichte, wohl ver - sehentlich.
  • 569, Nr. 344. Suwarows] lies Suworows.

Band IV

  • 26 ,2. Die Klammern sind zu streichen.
  • 96 f., Nr. 175. Man beachte, daß Jean Paul Henriette jetzt nicht mehr duzt.
  • 123, Nr. 221. Nach einer freundlichen Mitteilung des Thümmel-Forschers Horst Heldmann ist das Billett vermutlich im Sommer 1801 geschrieben. Thümmel war auch im Januar 1802 in Meiningen und traf zweimal mit Jean Paul zusammen, beidemal aber am Hofe in Gegenwart des Herzogs.
  • 231 f., Nr. 397. H s. Katalog 559 Stargardt (Nov. 1962), Nr. 255.
  • 279 ,21. Die neue Magd ist wahrscheinlich die Elisabeth, später verh. Hofmann, der wir den hübschen Bericht über Jean Pauls Arbeiten auf dem Adamiberg verdanken, s. Persönl. Nr. 149; vgl. auch 301,27 31.
  • 315, 9. Briefbuch, Z. 8 Fehl. 34] lies Fehl. 33
  • 321, Nr. 13, Z. 4 568] lies 576
  • 371, Nr. 242, Z. 5 Welzel: es handelt sich nicht um den Kopisten, sondern um das Ehepaar in Wunsiedel, s. Bd. V, 281, Nr. 108.
  • 376, Nr. 269. H jetzt in der Sammlung Kippenberg Nr. 4281.
  • 404, Nr. 397. H jetzt im Schiller-Nationalmuseum, Marbach. 3 S. .
  • 435, Nr. 42. Am 30. April 1804 schrieb Thümmel an den Prinzen Ludwig von Koburg: Ich sage Ihnen Dank für das, was Sie mir von der Antwort Ihres Bruders [Herzog Franz] an H. Richtern mittheilen, wünschte aber noch lieber des letztern Brief an den Herrn Herzog zu lesen, der gewiß ein - dringend und des Kopfs eines solchen Schreibers würdig ist. Auch scheint es, daß er Eindruck gemacht hat, der jedoch wohl nicht sehr anhaltend gewesen seyn mag, da der gute Herzog sich noch hat entschließen können, bey seinem Minister [Kretschmann] zu speisen. (Mitteilung von Herrn Horst Held - mann.)
  • 452, Nr. 163. H im Landesarchiv Altenburg (Herzogl. Hausarchiv), 1 S. .
  • 456, Nr. 200a. Berger Nr. 28] lies Berger Nr. 21.
  • 465, Nr. 294. Faksimile in: Jean Paul und Herder, hrsg. von Paul Stapf, Bern und München 1959, S. 125.
  • 468, Nr. 320. Das Gedicht ist nicht von Herder, sondern von Gerstenberg, s. den Schluß des 10. Stücks der Adrastea (1803).
38

Band V

  • 3, Nr. 10. S. oben S. 7f., Nr. 10†.
  • 11, Nr. 33. Der fehlende Schluß findet sich gedruckt in dem von Krause hrsg. Ansbach-baireutischen Armenfreund , 2. Bd., Bayreuth 1804, 49. St., S. 355, unter dem Abdruck von Jean Pauls Bitte für Unglückliche und lautet: Als das Militär, welches eine besondere Sammlung veranstaltet hatte, erfuhr, daß jene Austeilung nur auf Unglückliche, nicht auf Stände Rücksicht nahm; so erwiderte es diese Gesinnung und schickte seine Kollekte von 41 G [ulden] zu ähnlicher Verteilung. Ein Betragen, welches vielleicht anderwärts Auszeichnung verdiente oder bedürfte; bei uns, wo gegenseitige Achtung und die Ueberzeugung, daß wir alle zu einem Staate gehören und für einen Hauptzweck da sind, an der Tagesordnung ist, gibt es nur Gelegen - heit, das fortdauernde Gefühl dieses angenehmen neu zu beleben. Beide Sammlungen wurden unter lauter Arme, die nur zur Miete wohnten, als sie durch den unglücklichen Brand beschädigt wurden, verteilt, und zwar unter folgende, von welchen der erste am meisten bekam, und der letzte am wenig - sten. Es folgt die Liste der Entschädigten und am Schluß: Endlich ein durch Helfen nur am Gesicht abgebrannter Schuster Küfner, welcher als Ausnahme mit zur Regel gebracht wurde, da die Assekuranz-Kasse in der Tat jeden am meisten entschädigen sollte bis zum Belohnen, der seine Glieder dem Helfen auf dem Brandopferaltar darbrachte. Dieser Text rührt wohl nur teilweise von Jean Paul her.
  • 22, Nr. 59. In dem oben genannten Armenfreund findet sich im gleichen Stücke, S. 362, die vom 14. Dezember 1804 datierte Nachricht, daß sich der Herr Kammerassessor Krause und Herr Legationsrat Richter erboten hätten, von nun an das Geschäft der Verwaltung der Bayreuther Speise - und Arbeits - anstalt mit zu übernehmen.
  • 126 ,18 das] lies der
  • 128 ,2 f. Am Rande: NB.
  • 135 ,19 Lies Am 40-Rittertage. Gemeint ist der Vierzig-Märtyrer - (oder Ritter -) Tag, der 9. März, Renatens Geburtstag.
  • 167 ,33 Schaller: wohl identisch mit dem Bd. VIII, Nr. 331† genannten Schallern.
  • 226, Nr. 550. Der Brief ist jetzt nach H veröffentlicht von D. Lic. Matthias Simon in der Zeitschrift für Bayerische Kirchengeschichte, Bd. 31, 1962, Nr. 1, S. 123f. und enthält noch folgende Stellen: Für Ihr wiſſenſchaftliches und freundſchaftliches Doppelgeſchenk dank ich Ihnen blos darum ſo ſpät, weil ich Ihr gründliches Werk nicht früher recht leſen konnte ... Auch ich handelte früher nach den Irrthümern des Philanthrop [ismus], bei dem größten Streben nach den Zwecken des Human [ismus] ... Aber aus dem Ende meiner Levana erſehen Sie meine Rückkehr zur Annäherung an Sie. Peſtalozzi iſt, was auch Fichte annimmt, mehr auf dem Weg zu Ihrem Ziele ... Nur wünſcht ich Ihrem Werke auf Koſten39 deſſen gründlicher Deutlichkeit einen Auszug für die Menge. Belohne das Schickſal Ihre Beſtrebungen am Schreibtiſche und auf dem Lehrſtuhl! Haben Sie Dank und leben Sie wol! Sie und Ihre Gattin grüß ich herzlich. Adresse: H. D. Fr. Imm. Niethammer, Zentralſchul - und Studienrath, München d. E.
  • 240 ,10 Vetter in Neustadt: vgl. Bd. VI, 290,34.
  • 299, Nr. 205. Beddoes Schreiben war vermutlich dadurch veranlaßt worden, daß er im Titan erwähnt worden war, s. I. Abt., VIII, 351,29 (58. Zy - kel).
  • 306, Nr. 239. Eine mit K1 übereinstimmende alte Kopie findet sich, wie mir Herr Prof. Schoeps in Erlangen mitteilte, im Gerlachschen Familien - archiv in Berchtesgaden. Hier ist in einer Fußnote angegeben, daß die bei - gefügte pièce die Broschüre Bildnisse merkwürdiger deutscher Schrift - steller und Künstler , Breslau 1799, war (Bibliogr. Nr. 682). Die Brüder Gerlach oder ihr Freund Friedrich Meier hatten diese Kopie vermutlich bei ihrem Besuch in Bayreuth im Frühjahr 1810 erhalten, s. Bd. VI, 470, Nr. 270, und Persönl. Nr. 179 181.
  • 308, Nr. 250. Medianiter] lies Midianiter.
  • 382, Nr. 67. Das Fragezeichen nach Kulm ist zu streichen.
  • 389, Nr. 68. H jetzt im Kestnermuseum, Hannover.

Band VI

  • 30, Nr. 91. Die mehrfach im Autographenhandel aufgetauchte Handschrift hat folgende Abweichungen: 20 Herzlichen Dank 22 böſes Verlieren Unter - schrift: Richter.
  • 37 ,1 Ihren] es muß wohl ihren heißen.
  • 59, Nr. 166. S. oben S. 9, Nr. 12.
  • 71 ,25 und 28 Dämmerungen] lies Daemmerungen
  • 75 ,17 Die Nachricht vom Tode Stephans war falsch; er ist erst 1832 in Salzburg gestorben (Wurzbach XXXVII, 288 294).
  • 102 ,31 April oder ist zu streichen; aus dem 7. Gedankenheft Jean Pauls (Fasz. 11b) ergibt sich, daß dies Billett nach Nr. 267 geschrieben wurde.
  • 105 ,6 Vieſe] lies Viele
  • 114 ,27 f. Friedrich Ludwig Lindner (s. Bd. VII, 438, Nr. 552) hatte an dem 1807 09 in Wien erschienenen Sonntagsblatt mitgearbeitet.
  • 147 ,31 Tirnesi] lies Tornesi
  • 192 ,19 Bükow’schen] vielleicht Bülow’schen, s. Bd. VII, 148,29.
  • 203 ,23 Bonteille] lies Bouteille
  • 208, Nr. 504. S. oben S. 9, Nr. 13.
40
  • 228, Nr. 550. Die Handschrift wurde im Dezember 1959 bei Gert Rosen in Berlin versteigert; dem Katalog (XXXIII, Nr. 2333) zufolge lautet der Schluß von Z. 27 an: In Rückſicht des Titans gehören Sie unter die wenigen, die ihn recht nehmen; ich wollte durch ihn mein Beſtes geben, gleichſam den ganzen Geſichtskreis meiner Erde und meines Himmels ausgebreitet ſchauen laſſen. Indes kann doch der erſte Band, der in entgegengeſetzten Zeiten geſchrieben wurde und der, wie korinthiſches Erz, aus Metallen verſchiedener Jahre zu - ſammen geglüht, den reinen Guß der andern Bände entbehrt, das tadelnde Publi - kum mehr entſchuldigen als mich. Leben Sie wol unter den Wolken der Zeit. Ihr ergebenſter Jean Paul Fr. Richter.
  • 239 ,3 f. Es handelt sich vielleicht um das Kulmbacher Wochenblatt, s. S. 597, Schluß von Nr. 36.
  • 243, Nr. 590 a. Handschrift jetzt im Besitz von Dr. Ernst Meyer, Camberg. Z. 21 heißt es: Anbei folgen 6 Trabanten um Sie Uranus, Z. 23 ist in Plage - geiſtern das erste e gestrichen.
  • 267 ,1 3 Das Original des Stammbuchblatts für Luise Seebeck ist jetzt im Schiller-Nationalmuseum, Marbach. Es ist vom 11. Juli 1812 datiert, ver - mutlich also auch die fünf anderen; sie sind also hinter Nr. 658 zu stellen. Nach der Angabe von Bernhard Lepsius in seiner Ausgabe der Tagebücher von Lili Parthey, Berlin und Leipzig 1926, S. 140, hießen die sechs Töchter: Emilie, Luise, Rosalie, Adeline, Sidonie, Malwine.
  • 269 ,30 32 In seinem Handkalender von 1812 hat sich Jean Paul im Mai notiert: Jacobi d. 22 Mai, reiſet ab d. 31ten Mai, kommt den 2ten Juny um 2 Uhr in Nürnberg [an], logiert im rothen Roß.
  • 286 ,30 Der Garten des Majors von Donop lag in der Schrollengasse (jetzt Jean-Paul-Straße).
  • 298, Nr. 691. Bentzel-Sternau war damals Staats - und Finanzminister des Großherzogtums Frankfurt.
  • 305, Nr. 707. S. oben S. 11, Nr. 18.
  • 341, Nr. 787. Vgl. aber Bd. VII, 6,2 4.
  • 346 f., Nr. 799. Die im Besitz von Dr. Ludwig Döderlein, München, be - findliche Handschrift (4 S. , gedruckt in: Sinn und Form, 11. Jg., 1959, Nr. 2, S. 214) hat folgende Abweichungen: 346,28 täglichen 29 jüngere 30 Specimina 347,1 Vollendung 4 den] welchen 6 die] dieſe von] in 11 ſein1] ihm 17 Ich grüße unſern Jacobi. Sagen Sie mir im Briefe an Wagner, ob er geſund iſt und ob er den meinigen vom 21ten Mai erhalten. Es gehe 18 zwiſchen Unterschrift: Ihr ergebenſter Jean Paul Fr. Richter.
  • 348 ,1 Rektor] lies Pfarrer. Seifert war seit 1810 Pfarrer in Bindlach.
  • 21 Nach Feststellung von Herrn Horst Heldmann handelt es sich wahr - scheinlich um den Grafen Maximilian Tauffkirchen von Wildenstein (1775 bis 1839), der sich, dem Nürnberger Intelligenzblatt zufolge, Ende September und zweimal im November 1813 vorübergehend in Nürnberg aufhielt. 41Es hatte im Museum wohl eine handgreifliche politische Auseinandersetzung gegeben.
  • 370 ,24 Nach dem Autographen-Katalog 555 von J. A. Stargardt (Nov. 1961), S. 38, wo dieser Brief teilweise nach der Handschrift abgedruckt ist, muß es Entwicklungen heißen.
  • 393, Nr. 907. S. oben S. 12, Nr. 19.
  • 398, Nr. 921. Wie sich aus einem Brief Rückerts an Abraham Voß vom 28. Oktober 1814 ergibt, auf den mich Prof. Leopold Magon aufmerksam macht (Deutsche Dichtung, Bd. IX, Berlin 1891, S. 203 207), versprach Jean Paul in obigem Briefe, in seiner Rezension des Buchs der Mad. de Staël über Deutschland in den Heidelberger Jahrbüchern auf Rückerts Deutsche Gedichte (1814), die ihm Hohnbaum geschickt hatte, in einer Note hinzuweisen (s. I. Abt., XVI, 313). Rückert fühlte sich dadurch ganz unbeschreiblich gekränkt , weil er das Aufheben, das von dem Buch dieser französischen Metze gemacht wurde, empörend fand.
  • 444, Nr. 137. Der Herzog von Abrantes (Marschall Junot) war am 17. Juli 1809 in Bayreuth eingezogen.
  • 448, Nr. 160, Z. 12f. Jean Paul entnahm das Dante-Zitat wahrscheinlich aus Herders Zerstreuten Blättern, 1. Sammlung (1785), S. 245, wo sich der - selbe Irrtum findet.
  • 451, Nr. 175. Hagen ist nicht der Schloßprediger, der 1809 nicht mehr in Bayreuth war, sondern wohl derselbe wie in Nr. 633.
  • 460, Nr. 221. Die Angabe über den Cottaischen Kartenkalender ist nach Bd. V, 351, Nr. 511, zu berichtigen. Der Kalender für 1810 war von Osiander illustriert.
  • 464, Nr. 239. Dalberg schreibt am 10. April 1810 aus Frankfurt a. M. an Rühle von Lilienstern, er habe bei seiner Rückkunft nach langer Abwesen - heit mehrere Schriften von guten Köpfen vorgefunden, z. B. von (Zacharias) Werner und Richter; s. Aus den Papieren der Familie von Schleinitz, Berlin 1905, S. 206.
  • 467, Nr. 257. Am Schluß muß es heißen: Das Wolfsche Buch hat einen Eselskopf als Titelkupfer.
  • 469, Nr. 265. Dalbergs alter Brief: s. unten die Ergänzung zu S. 601.
  • 473, Nr. 282. H: Autogr. -Kat. 478 Stargardt (Okt. 1948), Nr. 30.
  • 475, Nr. 293. Der Name Bokh ist wohl verlesen aus der Unterschrift Rockh am Schluß des Briefes (Wahrheit 7,179).
  • 477, Nr. 307. Über Franz Wilhelm Jung orientiert auch Erich Jung, Ab - stammung und Erziehung , Leipzig 1927, S. 53 74.
  • 490, Nr. 378. Über Sydow s. auch Helmina von Chézy, Unvergessenes , Leipzig 1858, 2. Bd., S. 64.
  • 490, Nr. 381. Über Tornesi s. Bd. IV, 252,29. Mit der Bergkarte ist ver - mutlich eine in dem von Tornesi verwalteten Zuchthaus St. Georgen her -42 gestellte Musterkarte von bayreuthischen Marmorsorten gemeint; s. Werke und Briefe von W. H. Wackenroder, Berlin 1938, S. 472.
  • 507, Nr. 477. Durch das Redaktionsexemplar des Morgenblatts im Cotta - Archiv des Schiller-Nationalmuseums in Marbach ist Aloys Schreibers Ver - fasserschaft gesichert.
  • 513, Nr. 503. Über Grau vgl. unten S. 598, Nr. 40, über die Geigenmüllerin Bd. VII, 357, Nr. 173.
  • 514, Nr. 506. Blauen Streusand erwähnt Jean Paul auch Bd. IV, 200,12 und I. Abt., XIII, 517,16.
  • 519, Nr. 530, Z. 7f. ist Entweder und oder in dem fehlenden vom 9. Sept. (Nr. 31) zu streichen.
  • Nr. 535, Z. 6ff. Es handelt sich um das Projekt des Technikers Franz Leppich aus Würzburg, eine Luftmaschine (Flugzeug) zu konstruieren, mit deren Hilfe man Napoleon zu besiegen hoffte; s. Erwin Hölzles Aufsatz Aus der Zeit von Deutschlands tiefster Erniedrigung im Schwäbischen Merkur, 25. Juli 1927, und Württembergische Jahrbücher für Statistik und Landeskunde, Jg. 1938 / 39, S. 64f.
  • 526, Nr. 572. Die letzte Zeile ist zu streichen.
  • 537, Nr. 645, letzte Z. Luisenstiftung] lies Luisenstift.
  • 543, Nr. 670. Der letzte Satz ist zu streichen. Nach Jean Pauls Handkalen - der von 1812 waren Richters am 9. und 10. September in Neustadt am Kulm, also bei dem Vetter Schmidt, s. Bd. V, 240,10 und 382, Nr. 67.
  • 544, Nr. 678. Die Beilage erschien 1958 als Faksimiledruck Nr. 3 des Schiller-Nationalmuseums, Marbach.
  • 553, Nr. 730, letzte Z. 730] lies 313.
  • 557, Nr. 759. Richard Otto Spazier teilt in seiner Jean-Paul-Biographie, 5. Bd. (1833), S. 208, einiges aus Jean Pauls Entwürfen zu Briefen an Ma - rianne Lux mit, die sich unter den Vorarbeiten zum Kometen fanden.
  • 574, Nr. 860. Stägemann schreibt am 24. April 1814 an Scheffner: Zu - fällig wohnte ich [in Frankfurt] mit dem Fürsten Metternich in einem Hause ... Er hatte Werner mündlich die Fortdauer seiner Pension zugesagt und äußerte gegen mich, daß ich des Herrn Staatskanzlers [Hardenberg] Consens auswirken möchte. Ich übernahm es auf die Bedingung, daß der Fürst dagegen auch Jean Paul’s Pension von 1000 Gulden genehmige. Er versprach es, und ich stimmte den Herrn Kanzler für Beide. Als ich aber den Herrn von Stein, der das Großherzogthum Frankfurt administrirt, wegen der Ausführung des gefaßten Beschlusses anging, ließ er mich mit den Worten an: Was interessiren Sie sich doch für ein Paar Narren?‘ Unsere Discussion endete mit einer Vertagung der Sache, und ich reiste darüber fort, höre aber hier [in Berlin], daß Jean Paul seine Pension fortbezieht, ohne sich selbst weiter an jemand gewendet zu haben ... (Blätter für literarische Unterhaltung, 1846, I, 686.)
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  • 593, Nr. 3. Antwort auf Dalbergs Schreiben v. 2. April 1809, s. unten zu 601.
  • 596, Nr. 31. S. oben S. 10, Nr. 14.
  • 599, Nr. 55. Das Schreiben war nicht an den Gymnasiasten Dietsch selbst gerichtet, sondern an Professor Wagner; s. oben S. 13, Nr. 20†.
  • 601. Nach Nr. 18 ist einzufügen: 18a. Von Fürst-Primas Dalberg. Frankfurt a. M., 2. April 1809. H: Schiller-Nationalmuseum, Marbach. S. . A: Fehl. Br. Nr. 3. Das Frankfurter Museum wird sich freuen, wenn Jean Paul sein Mitglied sein und zuweilen einen kleinen Blumenstrauß, höchstens von 1 Bogen, an den Direktor, Hofgerichtsrat Vogt, einsenden will. Vgl. Nr. 265†.
  • 602, Nr. 30. Es muß heißen: Mit einem Brief Jacobis an Goethe v. 19. Febr. 1808 (Roth Nr. 331) und dessen Antwort v. 7. März 1808.
  • 604, Nr. 53 ist zu ergänzen: B: Bd. V, Nr. 518.
  • 606, Nr. 80. H: Sammlung Kippenberg Nr. 4667. Darin auch über den Roman Die Versuche und Hindernisse Karls .
  • 607, Nr. 82. Die Handschrift des Hauptbriefs (vom 18. Juni 1810) ist jetzt im Besitz von Herrn Hans Adler in Riehen b. Basel.
  • 613, Nr. 142. Karoline Ehrenberg heiratete später den Brunnenarzt Dr. Friedrich Sulzer in Ronneburg, Leibarzt der Herzogin Dorothea von Kur - land; s. Lili Parthey, Tagebücher, hrsg. von B. Lepsius, Leipzig 1926, S. 59 und 73f.
  • 615, Nr. 159. Rückert antwortete Johannis 1863 auf Ernst Försters An - frage, ob er einen Brief von Jean Paul besitze, er erinnere sich nicht, je einen solchen erhalten zu haben. Ob mein vorgefundener Brief an ihn, aus sehr früher, unreifer Jugendzeit, der Mittheilung werth ist, muß ich Ihnen zu beurtheilen überlassen, ich ... wüßte ihn lieber unterdrückt als abgedruckt ... S. Autographen-Katalog 519 Stargardt (1955), Nr. 129.
  • Nr. 165. Vgl. oben S. 10, Nr. 14.
  • 619, Nr. 205. Messerschmidt war 1812 in Bayreuth gewesen; er schreibt am 2. Mai 1814 an Thiersch: Vor zwei Jahren war ich schon auf dem Wege nach München; doch ich verweilte zu lange bei Jean Paul, der auch Ihrer mit Herzlichkeit gedenkt. S. Friedrich Thierschs Leben, 1. Bd., Leipzig u. Heidelberg 1866, S. 119.
  • 620, Nr. 213. Soldau] lies Soldan.
  • 623, 2. Spalte. Dietsch ist zu streichen, s. oben zu 599, Nr. 55.
  • 624, 1. Spalte. Harmes, Elise] lies Harmes, Emilie.
  • 626. Die Unterschriften unter den Bildnissen von Bentzel-Sternau und Cotta sind zu vertauschen.
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Band VII

  • 3 ,30 von] lies vom und zum
  • 9, Nr. 26. Der Originalbrief befindet sich, nach Mitteilung von Dr. Dietrich Germann (Jena), im Archiv des Fürsten Metternich in Prag; er ist vom 8. Februar 1815 datiert.
  • 50, Nr. 135. Der Originalbrief ist jetzt im Schiller-Nationalmuseum in Marbach (3 S. ) und hat folgende Abweichungen bzw. Ergänzungen: 5 Ihren Brief hab ich mit vieler Freude geleſen und es fehlt ihm nichts als zu - weilen Kommata; 15 vom 21 Grüßen Sie mir recht innig Ihre verehrte Mutter, nach deren Worten und Blicken ich mich mit alter warmer unerlöſchender Freundſchaft ſehne. Es geh Ihnen wol! Unterschrift: Ihr Jean Paul Fr. Richter.
  • 70 ,21 und 71,25. Es handelt sich um den Mercure surveillant , ein in Brüssel erscheinendes antibourbonisches Witzblatt, das später mit dem Nain jaune vereinigt wurde.
  • 71, Nr. 188. S. oben S. 13f., Nr. 23.
  • 85 ,7 Der Geheimrat Joseph Maria (nicht Zacharias, wie Ludwig von Oertel ihn, wohl scherzhaft, nennt) Freiherr von Posch hatte am 18. August 1816 die Thurn und Taxissche Hofdame Baronesse Katharina von Strauß geheiratet; s. Nr. 215†.
  • 88 ,26 Montanglaut] lies Montenglaut.
  • 101 ,18 Ortlof] lies Ortloff.
  • 118, Nr. 294. Die im Besitz von Frau Anna Stolze, Lindau, befindliche Handschrift (1 S. ) hat folgende Abweichungen: 20 Heidelberg iſt göttlich 25 recht gehorchen Adresse auf der 4. Seite: Frau Legazionräthin Richter, Baireut.
  • 126 ,17 Über Rosalie (Röschen) Goullon s. Festgabe für Eduard Berend, Weimar 1959, S. 185 und 188 (Boisserées Tagebuch).
  • 134 ,29 In diese Lücke gehört wahrscheinlich Bd. VIII, 302, Nr. 519.
  • 151, Nr. 335. H: Goethemuseum, Düsseldorf. 19 in ewig warmer Er - innerung Unterschrift: Jean Paul Fr. Richter
  • 160 ,12 533 a.] lies 353 a.
  • 168, Nr. 368. H in Leningrad, Sammlung Saltikow, 3 S. . (Nach Mit - teilung von Dr. habil. H. W. Seiffert, Berlin.)
  • 204 ,11 Gustav Parthey nennt in seinen Jugenderinnerungen, Berlin 1907, 2. Bd., S. 311, Engelmanns Frau ein Bild blühender Gesundheit, aus Froh - sinn und Schalkheit zusammengesetzt.
  • 236, Nr. 474. Original jetzt im Schiller-Nationalmuseum, Marbach, mit dem Präsentat: Am [nachtr. ersten] Geburtstag meines benedikts 31ten Oct. 1818. Von anderer Hand steht am Rande: Geschrieben von Jean Paul45 Friedrich Richter am Tage der Geburt von Benno Osmund. 23 erlebſt Keine Unterschrift.
  • 258 ,31 34. Der Bayreuther Schulrat J. B. Graser schreibt am 17. April 1819 an Niethammer: Daß Ihnen der Todesfall von Jakobi sehr nahe ging, kann ich mir wohl denken. Jean Paul war gleichfalls ungemein davon angegriffen. Es wurde der Eindruck auf diesen durch einen besondren Um - stand verstärkt. Seine Familie hatte ihm die Nachricht davon vorenthalten, und hatte zur Absicht, ihn wenigstens sein bevorstehendes Geburtstagfest vorerst fröhlich feyern zu lassen; allein er erhielt die Nachricht gerade an diesem Tage von Heidelberg aus. S. Auktionskatalog 65 Karl & Faber, München (1958), S. 99, Nr. 850.
  • 266 ,24 ff. Nach Feststellung von Horst Heldmann (Nürnberg) logierte Jean Paul damals in Erlangen im Gasthof zur Blauen Glocke (jetzt Haupt - str. 46). Mit dem Schützenberg ist wahrscheinlich der Burgberg gemeint, wo zu Pfingsten die altberühmte Bergkirchweih gefeiert wurde.
  • 270 ,29 31. Vgl. die Schilderung des vollgepackten Wagens in der Selina, II. Abt., IV, 222,27 30.
  • 272 ,16 Köster: richtig Küster.
  • 275 ,14 Einen Leibarzt König gab es in Stuttgart nicht; vermutlich ist Wilhelm Friedrich Ludwig gemeint (1790 1865), der 1816 Leibarzt des Königs Friedrich wurde; s. Schwäbische Lebensbilder, Bd. V, Stuttgart 1950, S. 228ff.
  • 301 f., Nr. 574. Über diesen Aufenthalt Jean Pauls in Altenburg berichtet ein Aufsatz in den von Fr. Ferd. Hempel herausgegebenen Osterländischen Blättern, 2. Okt. 1819, Nr. 19, S. 314f. Von den vier Töchtern des Kommer - zienkommissars und Kammerrats Johann Heinrich Reichenbach in Alten - burg (1736 1806), die damals alle schon verheiratet waren, sind hier ver - mutlich gemeint Henriette (1775 1857), die seit 1792 mit dem Obermedi - zinalrat Dr. Johann Friedrich Pierer in Altenburg verheiratet war, und Karoline (1780 1835), die mit einem Handelskommissar Hofmann in Altenburg verheiratet gewesen, aber geschieden war. (Mitteilung von Horst Heldmann.) Clemens Brentano hat seinen Godwi (1801) den drei Schwe - stern Minna (Wilhelmine), Julie und Henriette gewidmet.
  • 312 f., Nr. 596. Original jetzt im Schiller-Nationalmuseum, Marbach, 4 S. (2⅔ von Jean Paul, 1⅓ von Karoline). 312 ,32 gaben] lies geben [verb. aus gaben aus gibt] 313 ,6 funfzigjährige 10 Zu früh [nachtr. = zu bald] wie du ſchriebſt, anſtatt früh oder am Morgen iſt ein Provin - zialiſmus ſo wie zu Nachts [beides von Jean Paul selber früher oft gebraucht] Unter dem Durchſehen des heute zum Drucke nach Stuttgart abgegangnen Büchelchens über die Doppelwörter hab [aus traf] ich deine Schreibkrüpel [aus kalligraphiſchen Krüpel] auf Einen Haufen verſammelt: nämlich w, v, a, t (das du viel zu klein machſt), ck (lieber c k) Zall (Zahl, weil du das h zu kurz machſt), ſt und ß (beide zu klein und zu wenig unterſchieden) ... Nl (was M heiſſen ſoll,46 das du doch durch München und Max wirſt ſchreiben lernen. Meine Mühe der Aufzählung [nachtr. und Nachmalung] vergilt durch deine der [gestr. Beſſe - rung] Abſchaffung. Die Abtheilzeichen ſetzeſt du zu weit vom Zeichenworte. 13 und zerquetſchen] nachtr. wenn auch nur wenig] aus ob wenig oder 17 doch] eben freundlichen 19 Nachrichten, danach gestr. wie gut 22 aufgeblühten] nachtr. 23 Spät] nachtr. Karolines Brief handelt von dem Tode ihres Vaters und ihrer geplanten Reise nach Berlin. Sie ermahnt den Sohn, nicht zu karg zu leben und zu essen. Der Vater gibt es ja gerne, und es würde ihm gar nicht recht sein, wenn du zu übertrieben spartest. Der Schluß fehlt.
  • 314, Nr. 599. S. oben S. 15, Nr. 26.
  • 331 ff. Statt Br. VI ist überall zu setzen: Bd. VI.
  • 333, Nr. 17. Über Karoline Goldschmidt s. Thersites [Garlieb Merkel], hrsg. von M. Müller-Jabusch, Berlin 1921, S. 114.
  • 335, Nr. 28. Stägemann schreibt am 14. März 1815 aus Wien an Cotta: Jean Pauls Briefe und die Ihrigen habe ich besorgt; der an den russischen Kaiser ist unmittelbar in die Hände des Fürsten Wolchonsky empfehlend geliefert; den an Metternich hat Pilat besorgt. Die Angelegenheit J [ean] P [auls] werde ich versprochenermaßen nicht aus den Augen verlieren, und habe Humboldts Einwirkung vor der Hand dringend in Anspruch genom - men. (H im Cotta-Archiv des Schiller-Nationalmuseums, Marbach.) Vgl. auch Persönl. S. 103,31 .
  • 338, Nr. 47.