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Mit allergnaͤdigſter Kayſerlichen Freyheit.
Staats - und
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Gelehrte Zei -
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tung des Hamburgiſchen unpartheyiſchen CORRESPONDENTEN.
Anno 1801. (Am Sonnabend, den 14 Februar.)
Num. 26.

Folgendes iſt das Acten-Stuͤck, welches mit der Nordiſchen Convention, mit der Uebereinkunft in Verbindung ſteht, die zwiſchen unſerm und dem Ruß. Kayſerl. Hofe am 16ten December v. J. zu St. Pe - tersburg geſchloſſen worden, und worauf man ſich in gedachter(in unſrer geſtrigen Zeitung mitgetheilten) Convention bezieht.

Reglement des Koͤnigs, nach welchem ſich die Schiffahrt und der Handel Schwedens in Kriegszeiten richten ſollen;

Wir Guſtav Adolph ꝛc. thun kund hiermit: Da Wir durch die Begebenheiten der letzten Zeit die Erfahrung gemacht haben, wie ſehr der Zwang und die Ungewißheit fuͤr den Handel und die Schiffahrt der Neutralen nachtheilig und compromittirend geweſen, ſo haben Wir zur Erhaltung der Rechte unſrer Unter - thanen, ſo wie zur Feſtſetzung ſicherer Grundſaͤtze in Angelegenheiten von allgemeinem Jntereſſe, fuͤr dienſt - lich erachtet, ein beſtimmtes Reglement fuͤr die Schif - fahrt Unſers Reichs zu publiciren. Es hat Uns nicht entgehen koͤnnen, daß zur Zeit eines Kriegs, diejenigen Maͤchte, die an demſelben keinen Theil nehmen, ein natuͤrliches Recht haben, ihren Handel und Schifſahrt in Sicherheit fortzuſetzen, ein Recht, das unwider - ſprechlich von der voͤlligen Unabhaͤngigkeit entſpringt, die jeder Regierung eigen iſt. Dieſes Recht, dem in der Ausfuͤhrung oft ausgewichen wird, obgleich es nach einem allgemeinen Uebereinkommen ſtets anerkannt wird, ſetzt indeß die Verpflichtung voraus, gegen die kriegfuͤhrenden Maͤchte eine voͤllige Unpartheylichkeit zu beobachten, ohne die eine zum Nachtheil der an - dern zu beguͤnſtigen, und ferner eine ſorgfaͤltige Ruͤck - ſicht auf die Verpflichtungen, die ſich auf Tractat[en]und auf anerkannte Reglements gruͤnden. Die Be -achtung dieſer Obliegenheiten und Pflichten, welche nach Grundſaͤtzen uͤbernommen worden, die allgemein anerkannt ſind, oder durch beſondere Tractaten aufer - legt werden, iſt um ſo nothwendiger, da ohne ſie aller Anſpruch auf die Vorthelle der Neutralitaͤt wegſaͤllt, und die Schiffahrt Verlegenheiten ausgeſetzt wird, die ſtets nachtheilig ſind und oft die unangenehmſten Fol - gen haben. Wir erklaͤren demnach folgende Beſtim - mungen als die Grundlagen der Rechte und der Pflich - ten der geſetzmaͤßigen und neutralen Schiffahrt Schwe - dens:

1. Damit ein Schiff fuͤr ein Schwediſches erkannt werden koͤnne, muß es in Schweden oder in den Pro - vinzen unter Schwediſcher Herrſchaft erbaut, oder an den Schwediſchen Kuͤſten geſcheitert, und daſelbſt in gehoͤriger Form verkauft, oder in der Fremde mittelſt einer geſetzmaͤßigen und authentiſchen Convention von einem Schweden gekauft ſeyn. Wenn eine ſolche Ac - quiſition in einem im Kriege begriffenen Lande ge - ſchieht, ſo wird ſie fuͤr geſetzmaͤßig gehalten, ſobald der Ankauf 3 Monate vor dem wuͤrklichen Bruch vor - hergeht. Jedes acquirirte Schiff muß naturaliſirt wer - den. Da aber die Naturaliſation von Schiffen, welche geſetzmaͤßig in der Fremde acquirirt, die aber in der Folge von dem Kaper einer kriegfuͤhrenden Macht ge - nommen worden, oft unangenehme Explicationen zur Folge gehabt hat; ſo wird hierdurch beſchloſſen, daß in Kriegszeiten die Naturaliſation nicht fuͤr Schiffe erlaubt werden ſoll, die vorher das Eigenthum einer der kriegfuͤhrenden Maͤchte oder ihrer Unterthan[e]n ge - weſen ſind, jedoch mit Ausnahme aller Schiffe, die vor Ausfertigung der gegenwaͤrtigen Verordnung natu - raliſirt worden, indem dieſe ſtets die Rechte genießen ſollen, die mit den Eigenſchaften von Neutralen und von Schweden verbunden ſind.

2. Der Schiffs-Capitain muß mit allen Papieren[2]verſehen ſeyn, die zur Sicherheit ſeiner Schiffahrt noͤ - thig und erforderlich ſind. Von der Art ſind (im Fall das Schiff durch den Sund geht) ein Bau-Certi - ficat, ein ſogenannter Meßbrief, Freybriefe, Tuͤrkiſche und Lateiniſche Paͤſſe, ein Certificat von dem Magi - ſtrat des Orts, ein Paß fuͤr die Equipage, eine Ab - ſchrift des Eides der Rheeder, eine Certepartie mit den eigenhaͤndigen Unterſchriften der Befrachter, des Capi - tains und des Abſenders, ein Manifeſt, mit gleichen Unterſchriften verſehen und welches die Liſte der ver - ſchiedenen Artikel der Ladung und die Bedingungen der beſtimmten Fracht enthaͤlt, und ein Geſundheits - Paß, wo ſolcher erfordert wird. Geht die Beſtim - mung des Schiffs bloß nach den Haͤfen der Oſtſee oder nach dem Sunde, ſo ſind die Tuͤrkiſchen und Lateiniſchen Paͤſſe nicht noͤthig. Allein alle andre oben an - gezeigte Papiere muͤſſen ſich ohne Ausnahme bey dem Capitain befinden.

3. Alle dieſe Acten muͤſſen in einem Schwediſchen Hafen abgefaßt und uͤberliefert werden, wenn anders nicht ein Schiff ſeiner Papiere durch Zufall oder durch Gewaltthaͤtigkeit beraubt wird, in welchem Falle dieſe Acten in einem fremden Hafen erneuert werden koͤn - nen, wenn der Capitain gleich bey ſeiner Ankunft Sorge traͤgt, eine authentiſche und gehoͤrig verificirte Declaration vorzuzeigen, wodurch der Zufall bewieſen wird, oder worin die Gruͤnde angegeben werden, warum er um dieſe Erneuerung der Acten erſucht.

4. Es iſt den Capitains verboten, irgend eine falſche oder doppelte Acte oder Connoiſſement zu haben. Auch iſt ihnen verboten, ſich einer fremden Flagge zu be - dienen.

5. Es iſt beſtimmt, daß der Capitain eines Kauf - fahrtheyſchiffs und die Haͤlfte der Equipage Schwedi - ſche Unterthanen ſeyn muͤſſen.

6. Die Capitains, die auf offenem Meere ſchiffen, ſind gehalten, dem Wege zu folgen, der durch ihre Ordres vorgeſchrieben und dem Jnhalte des Connoſſe - ments gemaͤß iſt.

7. Die Schiffe, die nach den Haͤfen einer kriegfuͤh - renden Macht beſtimmt ſind, muͤſſen mit genaueſter Sorgfalt und unter ſtrengen Strafen den Transport aller Contrebande-Waaren vermeiden. Um alle Zweydeu - tigkeit und Mißverſtand uͤber dasjenige zu verhindern, was als Contrebande angeſehen werden muß, ſo iſt beſtimmt, daß man nur folgende Sachen fuͤr Contrebande anſehen wird, naͤmlich: Kanonen, Moͤrſer, Feuergewehre, Piſto - len, Bomben, Granaten, Kugeln, Flinten, Feuer - ſteine, Lunten, Pulver, Salpeter, Schwefel, Cui - raſſe, Piken, Degen, Degengehaͤnge, Patrontaſchen, Sattel und Zaͤume, mit Ausnahme der Quantitaͤt die - fer Sachen, die zur Vertheidigung des Schiffs und deſſen Equipage noͤthig ſeyn moͤchte. Alle andern, hier nicht bezeichneten Artikel, ſollen nicht als Kriegs - und Schiffsmunition angeſehen werden, nicht der Confiscation unterworfen ſeyn, und ſollen demnach frey und ohne alle Schwierigkeit paßiren.

8. Allen Schwediſchen Unterthanen iſt verboten, Kaper auszuruͤſten und ihre Schiffe gegen die krieg - fuͤhrenden Maͤchte, deren Unterthanen und Eigenthum zu gebrauchen.

9. Ein Schwediſches Schiff kann nie von einer kriegfuͤhrenden Macht dazu gebraucht werden, Trup - pen, Waffen oder irgend einige Kriegsmunition zu transportiren. Sieht ſich der Capitain dazu durcheine uͤberlegene Macht gezwungen, ſo muß er we - nigſtens eine foͤrmliche und anthentiſche Proteſtation gegen die Gewaltthaͤtigkeit einlegen, der er nachzugeben genoͤthigt iſt.

10. Sobald ein Kauffahrtheyſchiſſ nicht convoyirt wird, und ſobald es von einem Kriegsſchiffe oder einem Kaper einer kriegfuͤhrenden Macht angeholt wird, ſo ſoll ſich der Capitain des Kauffahrtheyſchiffs der Un - terſuchung ſeines Schiffs nicht widerſetzen, ſondern ſelbſt gehalten ſeyn, alle Acten und Documente, die ſeine Ladung und ihre Beſtimmung bezeugen, treulich vorzuzeigen. Dem Capitain ſowohl als ſeinen Leuten iſt aufs ſ[t]rengſte verboten, keine von dieſen oͤffentlichen Acten weder vor noch waͤhrend der Beſichtigung zu verhehlen oder zu vernichten.

11. Wenn aber ein ſolches Kauffahrteyſchiff zu einer Convoy gehoͤrt, ſo ſoll der vorhergehende Artikel dem Capitain nicht mehr zur Regel dienen, ſondern ſeine Pflicht ſchraͤnkt ſich dann bloß darauf ein, puͤnctlich den Befehlen und Signalen des Commandanten der Convoy zu gehorchen, zu welchem Ende er ſich ſtets bemuͤhen wird, ſich ſo wenig als moͤglich von demſel - ben zu entfernen.

12. Jedem Capitain wird ausdruͤcklich befohlen, das Einlaufen in einen blockirten Hafen nicht zu verſu - chen, ſobald er davon durch den Commandanten der Blockade foͤrmlich benachrichtigt worden. Um zu be - ſtimmen, was einen blockirten Hafen characteriſirt, ſo verſtattet man dieſe Benennung bloß demjenigen, wo durch Verfuͤgung der Macht, die ihn mit beſtimmten und hinlaͤnglich nahen Schiffen angreift, oſſenbare Ge - fahr iſt, einzulaufen.

13. Falls ein Schwediſches Kauffahrteyſchiff durch ein Kriegsſchiff oder durch den Kaper einer kriegfuͤhren - den Macht genommen wuͤrde, ſo ſoll der Capitain ſo - gleich ſeinen umſtaͤndlichen und mit den noͤthigen Be - ſcheinigungen verſehenen Bericht dem Schwediſchen Conſul oder Vice-Conſul derjenigen Gegend abſtatten, wo das Schiff genommen worden; findet ſich aber ein ſolcher nicht daſelbſt, ſo ſoll er ſein Memoire an den Schwediſchen Conſul ſchicken, deſſen Diſtrict den Hafen begreift, wo man ſein Schiff aufgebracht hat.

14. Jeder Capitan eines Schwediſchen Kauffahrtey - ſchiffs, welcher obige Regeln und Verordnungen genau befolgt, ſoll eine freye und durch das Voͤlkerrecht und den Jnhalt der Tractaten beſchuͤtzte Schiffahrt genießen, wobey allen Miniſtern, oͤffentlichen Agenten und Schwe - diſchen Conſuls befohlen wird, im Fall eines Angriffs oder einer Jnſultirung die gerechten und gegruͤndeten Reclamationen deſſelben zu unterſtuͤtzen. Allein derje - nige, der, es ſey in welchem Stuͤcke es wolle, gegen - waͤrtige Verordnung uͤbertritt, hat ſich die Folgen ſei - nes ungeſetzmaͤßigen Betragens allein ſelbſt zuzuſchrei - ben, ohne daß er in einem ſolchen Falle auf den Bey - ſtand und den Schutz Sr. Majeſtaͤt Rechnung machen darf.

15. Nach dem Jnhalte einer fruͤhern Verordnung Sr. Majeſtaͤt iſt es den Kapern jeder fremden Nation verboten, in irgend einen Hafen Jhres Reichs einzu - laufen oder ſeine Priſen dahin zu fuͤhren, ausgenom - men im Fall die Schiffe in Noth-Umſtaͤnden ſind. Jn dieſem Fall wird es bey ſtrenger Strafe jedem verbo - ten, die Priſen oder irgend einige Effecten zu kaufen, die der Kaper erbeutet hat.

Damit ſich keiner mit der Unwiſſenheit deſſen ent[ -][3]ſchuldigen koͤenne, was Wir verordnet haben, ſo werden Wir gegenwaͤrtiges Reglement allenthalben, wo es noͤthig ſeyn wird, bekannt machen laſſen, wobey Wir allen, die es angeht, die Beobachtung deſſelben empfeh - len. Zu Urkunde deſſen haben Wir gegenwaͤrtiges eigenhaͤndig unterzeichnet und mit unſerm Koͤn. Siegel verſehen.

Guſtav Adolp. C. B. Zibeth.

Schreiben aus dem Hauptquartier der Graubuͤndt - ner Armee;

Seit einigen Tagen verbreitet ſich hier das Geruͤcht, daß unſere Armee, unter Anfuͤhrung des Generals Macdonald, ſobald der Friede mit Oeſterreich geſchloſ - ſen iſt, gegen Neapel marſchiren werde, wenn nicht noch andre Umſtaͤnde eintreten.

Durch einen Schluß des Obergenerals iſt dem Wel - ſchen Tyrol, zum Behuf der Buͤndtner Armee, fol - gende Kriegstaxe auferlegt worden, naͤmlich: 20000 Paar Schuh, 2000 Paar Stiefel, 5000 Pinten Brann - tewein, Materialien fuͤr die Artillerie, als Eiſen, Stahl ꝛc., Tuch und Leinewand fuͤr die Cavallerie. Wenn dieſe Artikel nicht auf den beſtimmten Tag ge - liefert werden koͤnnen, ſo muͤſſen 260000 Franken da - fuͤr erlegt werden. Außerdem iſt dem Lande eine Summe von 750000 Franken auferlegt worden, die in drey Terminen gezahlet werden muͤſſen. Die Gegen - vorſtellungen, die das Land gemacht hat, haben bisher wenigen Erfolg gehabt.

Der Churpfaͤlziſche Hof hat in Heſſen-Caſſel ein be - traͤchtliches Anlehn empfangen.

Gegen den Deputirten, Grafen Sternberg, vom Hochſtift Regensburg, bediente ſich General Moreau der bemerkenswerthen Worte: Sie beklagen ſich, Herr Graf, daß es ſchwer ſey, jetzt fuͤr geiſtliche Laͤn - der Anleihen zu machen; wer aber demnaͤchſt das Land bekoͤmmt, muß auch die darauf haftenden Schulden bezahlen. Die Buͤrgerſchaft von Regensburg muß von ihrem Vermoͤgen 2 Procent zur Abtragung der Contributionen entrichten.

Die Leibhuſaren von Bonaparte, welche eine Uni - form von Canarienfarbe haben, ſind bis an den Rhein ruͤckwaͤrts verlegt. General Moreau war mit ihnen unzufrieden.

General Moreau hat den Behoͤrden im Wuͤrtem - bergiſchen declariren laſſen, daß wenn die Quote der monatlichen Contribution nicht gehoͤrig abgetragen wuͤrde, eine Franzoͤſiſche proviſoriſche Adminiſtration der Domainen und Guͤter niedergeſetzt werden ſollte. Der Diviſions-General Montrichard, der eine politi - ſche Mißion hat, paßirte durch Carlsruhe, wo ſich ſein Schwager, der Geſandte Maßias, befindet. Beyde haben Deutſche Fraͤuleins, die zwey Schweſtern von Bockel, geheyrathet.

Der nach Paris abgereiſete Erbprinz von Yſenburg hat ein zu Offenbach verfertigtes praͤchtiges Porte - feuille mitgenommen, welches fuͤr den Oberconſul be - ſtimmt ſeyn ſoll.

Der General von der Cavallerie, Graf Deniſſow, iſt verabſchiedet.

Se. Kayſerl. Majeſtaͤt haben geruhet, den Gehei - menrath und Mitglied des Collegii der auswaͤrtigen Angelegenheiten Tatiſchtſchew und den Geheimenrath Laſchkarew zu Commenthuren vom gebietenden Orden des heil. Johannes von Jeruſalem, die Collegienraͤthe Ubri 1, Muratow, Malinowsky, Ubri 2 und die Hof - raͤthe Kreidemann und Schtſchulepow zu Rittern die - ſes Ordens zu ernennen, und dem Collegien-Aſſeſſor Waßiljew das Ritterkrenz mit Brillanten zu verleihen.

Auf Sr. Kayſerl. Majeſtaͤt dem Collegio der aus - waͤrtigen Angelegenheiten mit Hoͤchſteigenhaͤndiger Un - terſchrift Allerhoͤchſt gegebene namentliche Ukaſen vom 1ſten Januar d. J. iſt zur Belohnung ihrer ausge - zeichneten Bemuͤhungen und eifrigen Vollziehung ihrer Amtspflichten, dem bey dieſem Collegio ſtehenden Ober - Secretair Weſtmann zu ſeiner ſchon genießenden Pen - ſion noch 400 Rubel, und dem Controlleur Jwanow 300 Rubel jaͤhrlich von den allgemeinen Summen die - fes Collegii zur Penſion auf Zeitlebens zugeſichert; fuͤr ausgezeichneten Dienſteifer die Beamten beym Col - legio der auswaͤrtigen Angelegenheiten, die Etatsraͤthe Frieſe, Nowikow, Suͤßojew, Grader, Morkow, Kawa - tenskoi und Engel zu wirklichen Etatsraͤthen; die Col - legienraͤthe Wenjaminow, Jwanow, Tunkel, Koſtin, Ober, Lewizkoi, Anſtedt und Otto, zu Etatsraͤthen; die Hofraͤthe Wſewoloſhskoi, Sokolow, Struwe, Fi - latjew, Beck und Belaͤjew zu Collegienraͤthen, und die Collegien-Aſſeſſoren Damir, Sankowskoi, Drachenfels, Struwe, Fazius, Magnizkoi, Naſalewskoi und Chanuͤ - kow zu Hofraͤthen ernannt.

Noch ſind mehrere beym Collegio der auswaͤrtigen Angelegenheiten ſtehende Beamte befoͤrdert worden, unter andern die Translateurs Baron Aſch, Fuͤrſt Ga - garin, Baron Kriedner, Weidemeyer und Schroͤder zu Collegien-Aſſeſſoren.

Ferner iſt dem Oberſecretair Weſtmann 3000 Rubel, dem Cortrolleur Jwanow 2000 und dem Collegienrath Gervais 5000 Rubel von den Poſteinkuͤnften Allerhoͤchſt zur Belohnung verliehen worden.

Die in der hieſigen Citadelle in Garniſon liegenden zwey Bataillons leichter Jnfanterie haben Befehl er - halten, ſich zum Abmarſch fertig zu halten, um in den Fiſchdoͤrfern zwiſchen Copenhagen und Helſingoͤer ein - quartiert zu werden. Auch das Regiment des Erb - prinzen Friedrich und das Seelaͤndiſche Regiment ha - ben geſtern Beſehl bekommen, ſich in Bereitſchaft zu halten, um auf naͤhere Ordre die Feſtung Cronburg zu beſetzen. Alle Beurlaubte der Regimenter werden itzt einberufen.

Geſtern erhielt man hier die (ſchon in unſrer ge - ſtrigen Zeitung erwaͤhnte) Nachricht, daß in Schweden auf alle Engliſche Schiffe Embargo gelegt worden.

Bey allen unſern Ruͤſtungen glaubt man fortdauernd, daß unſre Ruhe doch nicht werde unterbrochen werden.

Der Herr Kammerherr von Schubart, unſer Ge - ſandter am Spaniſchen Hofe, iſt aus Holſtein hier an - gelangt.

Hier in Helſingoͤer hat man ein Frey-Corps errich - tet, welches ſchon 150 Mann ſtark iſt. Ueberall in Daͤnnemark aͤußert ſich Liebe zu der Regierung und wahrer Patriotismus auf das allerſtaͤrkſte.

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Jn der hieſigen Zeitung iſt folgendes bekannt ge - macht:

Von Sr. Koͤnigl. Majeſtaͤt zu Schweden ꝛc. ꝛc. ꝛc. zum Pommerſchen Staat verordnete General - Statthalter und Regierung.

Als mittelſt eines unter dem 6ten Januar 1797 durch die Zeitungen bekannt gemachten Publicandums die unter dem Koͤnigl. Preußiſchen und Churfuͤrſtlich - Brandenburgiſchen Stempel gemuͤnzten N. Zweydrittel - Stuͤcke, welchen, ſo wie den unter dem Fuͤrſtl. Beren - burgiſchen Stempel gepraͤgten ein gleicher geſetzmaͤßiger Cours mit den uͤbrigen in dem Patente vom 10ten December 1777 und 9ten Februar 1790 beſtimmten in hieſiger Provinz verſtattet werden ſollen, umſtaͤndlich beſchrieben und landesobrigkeitlich bekannt gemacht worden; Se. Hochfreyliche Excellenz und die Koͤ - nigl. Regierung aber in Erfahrung gebracht haben, daß ſeit kurzem ſich einige mit dem Koͤnigl. Preuß. und Churfuͤrſtl. Brandenburgiſchen Stempel gepraͤgte N. Zweydrittel eingeſchlichen haben, welche von der in ob - erwaͤhnter Bekanntmachung enthaltenen Beſchreibung darin verſchieden ſind, daß auf den neuen mit eben der Jahrszahl, wie die aͤltern, naͤmlich dem Jahre 1797, bezeichneten N. Zweydrittel-Stuͤcken der Preuß. Adler zwiſchen zwey Palmzweigen, in den patentmaͤßigen aber zwiſchen zwey Lorbeerzweigen geſtellt worden, ferner die Umſchrift der letztern von den erſtern darin unter - ſchieden ſey, daß in den patentmaͤßigen ſteht Friedr. Wilh. König v. Pr. u. ſ. w., in den neuern aber mit der Umſchrift Fr. Wilh. II. Koen. v. Preuß. u. ſ. w. verſehen ſind, und dann Se. Hochfreyherrliche Excellenz und die Koͤnigl. Regierung bis dahin, daß wegen geſetzlicher Annahme dieſer N. Zweydrittel - Stuͤcke das Weitere oͤffentlich bekannt gemacht werden wird, zu verfuͤgen noͤthig geſunden haben, daß nur die - jenigen, mit dem Koͤnigl. Preußiſchen und Churfuͤrſtl. Brandenburgiſchen Stempel gepraͤgten N. Zweydrittel - Stuͤcke, welche in dem Publicando vom 6ten Januar 1797 naͤher beſchrieben ſind, in den Koͤnigl. Caſſen an - genommen werden ſollen; ſo wird dieſes ſaͤmmtlichen Landes-Einwohnern zur Nachricht hiemit bekannt ge - macht. Urkundlich ꝛc.

Freyherr H. H. von Eſſen.

Von der neuen Berliniſchen Monatſchrift, her - ausgegeben von Bieſter, iſt der Februar erſchienen, der unter andern intereſſanten Aufſaͤtzen auch folgende Epigramme vom Hrn. Dr. Gramberg in Olden - burg enthaͤlt.

Makrobiotik.
Man kann die Lebenskunſt in Eine Zeile ſchließen:
Jm Schweiß des Angeſichts ſollſt du dein Brodt
genießen!
Vita brevis, ars longa. Hippocrates.
Das Leben iſt kurz; die Zeit und mein Haͤuschen
ſind enge;
Des Geldes iſt wenig; der Buͤcher welch eine Menge!
Der Gluͤckling (Parvenu)
Arm zog er hin, reich kam er wieder her.
Wer kennt ihn noch? Er kennt ſich ſelbſt nicht mehr.

Vermiſchte Nachrichten.

Am 11ten dieſes iſt in Hamburg der Koͤnigl. Schwe - diſche Conſul, Herr Guſtav Norcus, in der Bluͤtheſeines Alters, zum innigſten Bedauern aller ſeiner Freunde und Bekannten, mit Tode abgegangen. Er hatte nur ein Alter von 30 Jahren erreicht.

Ein von Berlin kommender Engliſcher Courier iſt am 13ten durch Hamburg nach London paßirt.

Zu Prag iſt nunmehr erſchienen: Paswan Oglu, eine romantiſch-hiſtoriſche Geſchichte des 18ten Jahr - hunderts, in 2 Theilen, mit dem Bildniſſe Oglu’s.

Da ich vor kurzer Zeit Eigenthuͤmer einer ſehr wich - tigen Handſchrift geworden bin, welche eine Verglei - chung der Sitten und des Characters der Athener, Roͤmer und Hollaͤnder enthaͤlt, und den unſterblichen Hugo Grotius zum Verfaſſer hat, ſo benachrichtige ich hiedurch die Freunde der Litteratur von meiner Abſicht dieſes bisher ungedruckte, obgleich Grotius Le - bensbeſchreibern nicht unbekannte Werk in der Lateini - ſchen Sprache mit einer Hollaͤndiſchen Ueberſetzung und mit Anmerkungen dem Druck zu uͤbergeben. So ſehr es inzwiſchen ein vollſtaͤndiges Ganze fuͤr ſich aus - macht, ſo iſt es eigentlich doch nur der dritte Theil eines groͤßern Werks, welches den Titel fuͤhrt: Ver - gleichung der Freyſtaaten, und deſſen beyden erſten Buͤcher, wie es ſcheint, theils von den Regierungsar - ten uͤberhaupt gehandelt, theils eine politiſche Verglei - chung der drey genannten Voͤlker enthalten haben. Jch bitte daher jeden, dem etwas wegen dieſer beyden fruͤ - hern Theile bekannt ſeyn moͤchte, aufs freundſchaft - lichſte, mir davon Nachricht mitzutheilen.

J. von Meermann.

Von gelehrten Sachen.

Abhandlungen uͤber wichtige Gegenſtaͤnde der Staatswirthſchaft, von Herrn von Struenſee, Koͤ - nigl. Preuß. Staatsminiſter; drey Baͤnde, mit dem Bildniſſe des Herrn Verfaſſers. Berlin, bey Unger 1800.

Bereits im Jahre 1777 erſchienen als zweyter Band der Pinto’ſchen Aufſaͤtze uͤber wichtige Puncte der Staatswirtſchaft die eigenen A[ b] handlungen des Hrn. Ueberſetzers, uͤber das landſchaftliche Creditſyſtem in Schleſien, uͤber die Geldquellen eines Staats bey außerordentlichen Beduͤrfniſſen und uͤber Englands Ge - treide-Polizey. Dieſe wichtigen Gegenſtaͤnde waren vielleicht nie in ein helleres Lichts geſtellt, aber die ver - griffene Auflage des Buchs widerſetzte ſich dem Ver - langen lehrbegieriger Kaͤufer. Sie finden ſich in die - ſer neuen Ausgabe verbeſſert, mit Hinzufuͤgung meh - rerer in der Berliner Monatsſchrift zerſtreut und ab - gebrochen abgedruckten Aufſaͤtze, uͤber den freyen Ge - treide - und Gold - und Silberhandel, uͤber Rechnungs - muͤnzen, uͤber den Fabrikenzwang u. ſ. w., beſonders aber uͤber Necker’s Franzoͤſiſche Finanzverwaltung in den Jahren 1788. bis 1790. Merkwuͤrdig und durch die Erfahrung bewaͤhrt ſind die Aeußerungen eines gruͤndlichen Finanziers uͤber Necker’s Unternehmungen, die ſogleich bey deren Ankuͤndigung niedergeſchrieben wurden, und doppelt lehrreich, da der Wunſch, das Gute bewirkt zu ſehn, uͤberall hervorleuchtet, und den guͤtigſten Richter zu einer Milde bewog, die nur durch ſeine Wahrheitsliebe uͤbertroffen wird. So muß einſt die Nachwelt uͤber den gefallenen Abgott Frankreichs urtheilen, und die Geſchichte kann ſich keinen wuͤrdi - gern, Fuͤhrer durch die dunkle Nacht dieſes Gegen - ſtandes vermuthen. Der letzte Aufſatz uͤber Veraͤnde -[5][r]ungen des Muͤnzfußes und willkuͤhrliches Papiergeld iſt hier zum erſtenmal gedruckt. Die ganze Samm - lung verdient nicht bloß das Handbuch aller zu wer - den, deren Beruf die Kunde der Staatswirthſchaft iſt, ſondern jedes gute und denkende Mitglied der buͤrger - lichen Geſellſchaft wird ſie nicht ohne Belehrung, Be - ruhigung und Bildung zu wohlthaͤtigem Gehorſam aus der Hand legen. Durch Schriften dieſer Art erwirbt der Staatsmann, deſſen Anſtalten das Gluͤck eines einzelnen ihm empfohlnen Reichs machen, einen noch ausgebreitereren Wirkungskreis, und ein Verdienſt um Welt und Nachwelt. Das große und ſcharfſinnige Koͤpfe die Menge an Einſichten uͤbertreffen, iſt nur zu oft ein unfruchtbarer Vorzug; wenn es ihnen nicht gefaͤllt, durch lichtvolle und einfache Entwickelung der Grundſaͤtze, die ſie allein zu entdecken vermochten, dem geſunden Menſchenverſtande die Faͤhigkeit mitzutheilen, daß er ſie erkenne, feſthalte und anwende.

Von Weiß, des Oberſten, polit., philoſoph., mo - raliſche Abhandlungen und Grundſaͤtze, 3 Theile. Neue Ausgabe. 8. Hannover, in der Ritſcherſchen Buchhandlung. 2 Rthlr. 8 Gr.

Wer ſich ſowohl als andere kennen will, der muß vor allem die allgemeine und beſondere Natur des Menſchen kennen. Den Weg hiezu bahnt vortreflich dieſer Verf. Mit feiner Zeichnung ſtellt er die Gruͤnde der Handlungen und Begierden des Menſchen dar; durch Vereinigung des Mannichfaltigen unter einer feſten Geſichtspunct erleichtert er dem Leſer das eigene Urtheil, und laͤßt bey jedem Fortſchritte der Unter - ſuchung die Reſultate des Gefundenen ihm deutlich werden. So wird der Gang ſeiner Unterſuchungen ſehr lehrreich, ſehr anziehend. Gewiß, ein Schriſt - ſteller, der ſo wie dieſer der Natur auf ihren geheim - ſten Wegen nachzugehen, ihre verſteckten Falten zu ent - wickeln und jeden wahren Beſtimmungsgrund einer Handlung ſo rein zu unterſcheiden weiß; der endlich von dieſem Unterſchied eine ſo practiſche Anwendung auf das wirkliche Leben zu machen verſteht, muß bald in die Haͤnde aller denkenden Menſchen, beſonders aller Erzieher und Jugendlehrer, kommen. Durch ihn wird das hohe Geſchaͤft der Selbſtpruͤfung ein Gegenſtand der Aufmerkſamkeit fuͤr jedes Alter des Lebens wer - den, wozu es die Philoſophie aller aufgeklaͤrten Na - tionen, beſonders des Chriſtenthums, laͤngſt geheiligt hat. (Jſt in Hamburg in der Campeſchen Buchhand - lung zu haben.)

Erfahrungen uͤber die Kuhpocken. Ein ſicheres Mittel, um Menſchen vor der Entſtellung, der Ver - kruͤppelung und dem Tode zu bewahren. Mitgetheilt von J. K. Sybel. gr. 8. Berlin 1801, in der Feliſchiſchen Buchhandlung. Preis 16 Gr.

Unter allen Entdeckungen des 18ten Jahrhunderts (ſagt ein Recenſent dieſer Schrift) iſt keine von ſo ent - ſchiedener Wichtigkeit und Wohlthaͤtigkeit fuͤr das Men - ſchengeſchlecht, als die am Ende deſſelben entdeckte Milderung und hoͤchſt wahrſcheinlich die gaͤnzliche Ver - tilgung der Pockenwuth; einer Krankheit, die dem Le - ben, der Geſundheit und der Schoͤnheit eines jeden Menſchen, Tod, nachbleibende Gebrechen und Ver - wuͤſtung droht. Der Brittiſche Arzt Jenner hat im weſtlichen England eine Krankheit unter den Kuͤhen brobachtet, die als blatternartiger Ausſchlag die Euter befaͤllt, und deſſen Anſteckungsgift durch Jmpfung dem Menſchen mitgetheilt werden kann und bey demſelbene[ i] ne eigene Art Pockenkrankheit hervorbringt. Dieſe neue Jmpfungsmethode gewann bald allgemein Bey - fall, und nach vielen tauſend mit dem gluͤcklichſten Er - folge angeſtellten Verſuchen ſtimmten die Reſultate der Engliſchen Aerzte darin uͤberein: daß die Einmal mit Kuhpocken geimpften Menſchen gegen alle Anſteckung und Jmpfung der natuͤrlichen Kinderpocken unempfaͤng - lich ſind; daß die Materie von den Kuhpocken eines Menſchen zur Jmpfung eben ſo wirkſam iſt, als die vom Thier ſelbſt; daß die Kuhpocken nicht durch die Luft anſtecken; daß die Erſcheinungen bey denſelben weit unbedeutender ſind, als die leichteſten Zufaͤlle bey den Kinderpocken, und daß ſie uͤberhaupt die Con - ſtitution weniger angreifen; daß ſie keine Nachkrank - heiten, keine Narben hinterlaſſen, und daß endlich die Jmpfungsmethode der Kuhpocken alle hisher angewand - ten Mittel und menſchenfreundlichen Vorſchlaͤge nicht nur weit uͤbertrifft, ſondern auch die gluͤckliche Aus - ſicht darbietet, die Kinderpocken gaͤnzlich auszu - rotten. Dieſe frohen Erfahrungen ſind von mehrern Aerzten unſers Vaterlandes beſtaͤtiget worden, und un - ter dieſen zeichnet ſich vorzuͤglich dieſe Schrift aus, die genaue Erzaͤhlungen des Verlaufs von 80 Kuh - pocken-Jmpfungen liefert, die in Brandenburg und der umliegenden Gegend mit dem gluͤcklichſten Erfolge unternommen worden. Moͤchte dieſelbe doch in die Haͤnde aller Familien gelangen, denen das Leben, die Geſundheit und die Wohlgeſtalt ihrer Kinder theuer iſt, die ſich von dieſer wichtigen Entdeckung voͤllig zu uͤberzeugen und von allen Erſcheinungen bey der Krank - heit naͤher zu belehren wuͤnſchen.

Muſikaliſche-Akademie.

Endesunterzeichneter hat die Ehre, ein verehrungs - wuͤrdiges Publicum zu benachrichtigen, daß, mit hoher Obrigkeitlicher Erlaubniß, Sonnabend den 28ſten dieſes Monats, das Haydeſche Oratorium, die Schoͤpfung, im Deutſchen Schauſpielhauſe aufgefuͤhrt wird. Da die Koſten ſehr betraͤchtlich ſind, und ich es nur einmal geben kann; ſo ſehe ich mich genoͤthigt, folgende Preiſe zu beſtimmen: Erſter Rang, 4 Mk. Zweyter Rang, 3 Mk. Parterre, 2. Mk. Gallerie, 1 Mk. 4 ßl.

Die reſp. Liebhaber der Muſik, welche ſchon Logen beſtellt haben, werden erſucht, ſich ihrer Plaͤtze bis zum 21ſten dieſes bey dem Caßirer, Herrn Bartels, zu verſichern, weil nachher die noch nicht abgeforderten Logen anders vergeben werden. Der gedruckte Text des Oratoriums koſtet 6 Schillinge, und iſt, ſo wie Billets, zu haben bey dem Caßirer, bey mir im Opern - hofe No. 92 und beym Eingange.

Hoͤnicke, Muſikdirector des Deutſchen Theaters.

Concert-Anzeige.

Mit hoher Obrigkeitlicher Erlaubniß wird Herr Kirchner die Ehre haben, Sonnabend den 21ſten Fe - bruer im Deutſchen Schauſpielhauſe ein großes Vocal - und Jnſtrumental-Concert zu geben. Billets ſind bey Herren Kirchner im Opernhof und bey Herrn Caßirer Bartels zu haben.

Hundertſtuͤndiger Toͤdeskampf, oder Begeben - heiten Auguſtin Delaſſall’s, Dragoner-Lieute - nants; welcher den 23ſten Ventoſe, A. 7, von den Arabern in Syrien zum Gefangenen gemacht[6]wurde; ſeine barbariſche Behandlung zu Jaſſa, St. Juan, d’Acre ꝛc. ; ſein Schiffbruch und Be - freyung durch Sidney Smith. Deutſch und Franzoͤſiſch. 8.

Dieſes ſehr intereſſante Werkchen iſt bey Reinicke et Hinrichs in Leipzig, ſo wie allen Buchhandlungen um 6 Gr. zu haben.

(Jn Hamburg bey Aug. Campe in der Bohnenſtraße; woſelbſt auch das Februar-Stuͤck des monatl. Ver - zeichniſſes der neueſten Deutſchen, Franzoͤſiſchen und Engl. Buͤcher ausgegeben wird.)

Den 29ſten December des vorigen Jahrs, fruͤh um 11 Uhr, ſchlummerte in die Ewigkeit hinuͤber Joſeph Fr. Erdm., Freyherr von Wackerbarth, einer der edelſten und vortreflichſten Maͤnner, die je der Erdbo - den trug. Alle, die ihn kannten, ſegnen tief geruͤhrt ſeine Aſche.

Auguſt Wackerbarth.

Sanſt entſchlief zu einem beſſern Leben unſer Vater und Schwiegervater, Oberamtmann Reußner, im 90ſten Jahre ſeines Alters und 53ſten ſeiner Dienſt - jahre, welches wir hiedurch unſern auswaͤrtigen Ver - wandten und Freunden gehorſamſt anzeigen.

G. F. Reußner, Amtsverwalter. D. Reußner, gebohrne Wiencke. Verehelicht geweſene Arreſtow, gebohrne Reußner.

Am 31ſten Januar ſtarb allhier der Herzogl. Meck - lenburgiſche Landrath, Adam Philipp Matthias von Flotow, auf Stuer, Kogel und mehrern Guͤtern Erb - geſeſſen, in ſeinem 62ſten Lebensjahre an einer Bruſt - krankheit. Er nimmt das allgemeine Zeugniß eines thaͤtigen, guten, rechtſchaffenen Mannes mit in ſein Grab. Die Thraͤnen, die wir ihm, dem beſten Gat - ten und liebreichſten Vater bey ſeinem fuͤr uns viel zu fruͤhen Verluſt nachweinen, ſind gerecht, und wir koͤnnen uns von ſeinen Verwandten und Freunden, denen wir dieſen Todesfall hiedurch anzeigen, auch ohne Bezeugung ihres Beyleids ihrer Theilnahme ge - wiß verſichert halten.

Verwittwete Landraͤthin von Flotow, geb. von Kardorff, und des Ver - ſtorbenen hinterlaſſener Sohn, Toch - ter und Schwiegerſoͤhne.

Am 1ſten Februar ſtarb in Hamm in der Grafſchaft Mark meine einzige innigſt geliebte Tochter, Jda Wil - helmine, an den Folgen des Scharlachfiebers im 9ten Jahre ihres Alters.

Johann Friederich Grißon.

Nach langem Leiden ſtarb heute meine gute brave Frau, Anna Chriſtina, geb. Knoll, im 39ſten Jahre ihres Lebens. Nicht allein ich, meine Tochter und An - verwandten, ſondern auch mehrere, fuͤr deren Wohl ſie redlichſt ſorgte, beweinen ihren Tod.

J. N. Porſch.

Den Tod meines guten hoffnungsvollen zweyten Sohns machen allen Goͤnnern, Freunden und Ver - wandten bekannt, der zu Goͤttingen im 22ſten Jahreund 2ten ſeines akademiſchen Jahrs nach einem 4monat - lichen Krankenlager entſchlummerte, deſſen troſtloſe Mutter und Bruͤder.

Verwittwete Rectorin L. Crome.

An einer gaͤnzlichen Entkraͤftung im 66ſten Jahre ihres Alters ſtarb heute meine gute Mutter, Fran - cisca, geb. Steetz, welches ich meinen geehrten hie - ſigen und auswaͤrtigen Verwandten und Freunden er - gebenſt bekannt mache.

Franz Paul Stoͤter.

Am 11ten Februar 1801 endete ſeine zeitliche Lauf - bahn in einem Alter von 67 Jahren Herr Peter Rohde, gebohren zu Otterndorff im Lande Hadeln den 18ten November 1733, welches hiedurch ſeinen hieſigen und auswaͤrtigen Freunden bekannt machen

Jacob Reder und Joh. Georg Schaͤffer.

Sanft entſchlummerte zu einem beſſern Leben am 9ten Februar mein innigſt geliebter Ehemann, Andreas Barthold Stichtenoth, an den Folgen der Bruſt - waſſerſucht im 69ſten Jahre ſeines Lebens, welchen ſchmerzhaften Verluſt ich meinen hieſigen und auswaͤr - tigen Freunden wehmuͤthigſt anzeige.

Hamburg.
Anna Magdalena Stichtenoth, geb. Todenn.

Meinen Verwandten und Freunden mache ich die am 6ten d. M. erfolgte gluͤckliche Entbindung meiner Frau von einem geſunden Sohn gehorſamſt bekannt.

von Behr, Oberforſtmeiſter.

Unterzeichnete machen allen ihren hieſigen und aus - waͤrtigen Verwandten und Freunden ihre Verlobung ergebenſt bekannt.

F. W. Lutze, Americaniſcher Conſul. Ulrique, verwittwete von Wedell, geb. Poulet.

Jn Neu-Strelitz vollzogen am 23ſten Januar d. J. der Herzogl. Mecklenburg-Schwerinſche Hauptmann und Adjutant von Boddin und Fraͤulein Henriette von Dewitz ihre eheliche Verbindung.

Jn dieſer ſtuͤrmiſchen Nacht iſt mir durch abermali - gen Einbruch uͤber 125 Rthlr., eine große Medaille und ein paar goldene Ringe entwendet worden. Wer dieſen Dieb zur gefaͤnglichen Verhaft bringen kann, der nach hinterlaſſener Spur große Fuͤße haben muß, dem wird eine Belohnung von wenigſtens 20 Rthlrn. gereicht.

v. Scholten.

Bekanntmachung.

Da ſich das Emder Herings-Fiſcherey-Jnſtitut, wel - ches bisher von Oſtfrießland aus den Heringsfang an den Schottiſchen Kuͤſten betrieben hat, aufloͤſet, und Gebaͤude, Packhaͤuſer, Magazine, Schiffe, Utenſilien und Fiſcherey-Gerechtigkeiten veraͤußert werden ſollen,[7]ſo werden Kaufluſtige hiemit eingeladen, ſich uͤber den Werth des Jnventarii bey der unterzeichneten Realiſirung - Commißion allhier, oder bey der Direction der erwaͤhnten Herings-Fiſcherey-Compagnie zu Emden naͤher zu un - terrichten, und ihre Gebote auf das Ganze oder auf einzelne Hauptabtheilungen des Jnventarii, z. B. auf die Flotte allein, an eine oder die andre vorgenannte Behoͤrde in poſtfreyen Briefen gelangen zu laſſen.

Die von den Actionairs der Emd[nu] er Herings - Fiſcherey-Compagnie bevollmaͤchtigte Rea - liſirungs-Commißion.

Bey der Ankuͤndigung des Handbuchs fuͤr Liebende, im Correſpondenten No. 10, iſt mit angefuͤhrt:

Daß die Addreſſe des Herausgebers dem Koͤnigl. Preuß. Ober-Poſtamte bekannt ſey.

Da dies aber lediglich durch einen Jrrthum entſtanden iſt, und ſich uͤberdies genanntes Ober-Poſtamt mit der - gleichen Nachweiſungen nicht befaſſen will, ſo wird ſolches hiemit widerrufen.

An das Publicum.

An die Stelle des Archivs der Zeit iſt in meinem Verlage getreten und in allen Buchhandlungen zu be - kommen:

Eunomia.

Eine Zeitſchrift des neunzehnten Jahrhunderts. Von einer G[ e] ſellſchaft von Gelehrten herausgegeben von Feßler und Rhode, Jahrgang 1801. Januar.

Jnhalt:

1) An die Leſer. 2) Neue Theorie d. Eigenthums. 3) Kritiſche Bemerkungen uͤber Schillers Wallenſtein. 4) Theater. 5) Die Gallerie nach Parny. 6) Sinn - gedichte. 7) Das neue Jahrhundert. Prophetiſche Jdeen vom Hrn. Prof. Feßler. 8) Das Kloſter der Liebenden. 9) Politiſche Zeitgeſchichte.

Das 2te Heft erſcheint in 14 Tagen und die fol - genden Hefte regelmaͤßig am 1ſten jeden Monats. Die Praͤnumeration fuͤr den ganzen Jahrgang betraͤgt, wie beym Archiv der Zeit, 5 Thaler P. C. Ein ausfuͤhr - licher Proſpectus iſt in allen Buchhandlungen zu haben.

Friedr. Maurer.

Bey Rabe im Brodtſchrangen in Hamburg und bey Vollmer, Gruͤneſtraße No. 188 in Altona, iſt zu ha - ben:

Gerhards Anweiſung zur vortheilhaften Berechnung der Banco - Seehandlungs - und andrer im Handel vorkommenden Zinſen. 1 Rthlr.

Gerhards, Sen., Koͤnigl. Preuß. Haupt-Banco-Buch - halter, Tabellariſches Taſchenbuch zu kurzer und leichter Berechnung des Goldes und Silbers in Anſehung 1) der Anzahl feiner Mark, die fuͤr eine Anzahl roher oder Brutto-Mark kommen; 2) des Geldwerthes der berechneten feinen Mark; und 3) der Anzahl roher Mark, die fuͤr eine Anzahl fei -ner Mark beym Legiren erfordert werden. Nebſt einem Anhange zur Vergleichung der neuen Fran - zoͤſ. republ. Gold - und Silber-Probe. 8. Berlin, in Carl Matzdorffs Buchhandlung. 1801. Preis 18 Gr.

Dies Werk hat den nuͤtzlichen Zweck, die beym Muͤnzweſen und uͤberhaupt bey jedem Gold - und Sil - ber-Verkehr vorkommenden, ſonſt ſo beſchwerlichen Rechnungen zu vereinfachen und mithin zu erleichtern und zu vergewiſſern, und kann jedem, der dergleichen Rechnungen zu machen hat, mit Recht empfohlen werden.

Gerhards Buchhalter, 2r u. 3r Band, welcher das Jtalieniſche Buchhalten und andre Handlungsvor - faͤlle enthaͤlt. 14 Mk.

Buͤſch geſchichtliche Darſtellung der Banken, beſonders der Hamburger. 1 Mk. 4 ßl.

Buͤſch practiſcher Hamburger Briefſteller fuͤr Kauf - leute. 2 Bde. 4 Mk. 8 ßl.

Buͤſch geſchichtliche Beurtheilung der allgemeinen Handlungsverwirrung. 2 Theile. 2 Mk.

Buͤſch le droit des gens maritime. 6 ßl.

Hugues, Stallmeiſters in Hamburg, vollſtaͤndiges practiſches Ha[n] dbuch fuͤr Pferdebeſitzer, nebſt einer gruͤndlichen Anleitung zur Heilung aller Krankhei - ten. 1 Mk.

Godwi, oder das ſteinerne Bild der Mutter. Ein verwilderter Roman von Maria. 4 Mk. 8 ßl.

Erminia, die Einſiedlerin unter Roma’s Ruinen. Von dem Verfaſſer der Heliodora. 2 Mk. 8 ßl.

Die Kunſt, ein gutes Maͤdchen, eine gute Gattin, Mutter und Hausfrau zu werden. Ein Handbuch fuͤr erwachſene Toͤchter, Gattinnen und Muͤtter, von J. L. Ewald. 2 Baͤndchen. Mit 9 Kupfern und neuer Muſik von Fraͤnzl. 7 Mk. 8 ßl.

Auch erſcheint in Zeit von 4 Wochen das Verzeich - niß der neueſten Leſebuͤcher bey H. A. V. Rabe im Brodtſchrangen in Hamburg.

Bey Hermann am Fiſchmarkt iſt zu haben: Neues Bremer Addreß-Buch auf das Jahr 1801. Mit dem Plan von Bremen. Koſtet auf Schreibp. 2 Mk. und auf Druckp. 1 Mk. 4 ßl.

Il eſt arrivé d’Italie des Marbres, en Statues, Vaſes et Cheminées faits par des maitres les plus célébres.

Ils appartiennent à Amadio et Maraino, chés Mre. Maſſon et Ramée, Herrngraben No. 168, ou on les pourra voir pendant le jour, à Hambourg.

Derjenige, dem im vorigen Jahre 1800 ein von hier abgeſandtes Kiſtchen, emballirt und gezeichnet mit einem in einander geſchlungenen Dreyeck No. 9., an ſeinen Beſtimmungsort nicht befoͤrdert ſeyn moͤgte, und der deſſen Jnhalt richtig anzugeben weiß, kann, als nur hierdurch zu erkennender Eigenthuͤmer deſſel - ben, gegen Erſtattung der Bekanntmachungs-Gebuͤhren bey mir daruͤber Auskunft erhalten.

C. F. Kahle.

Zu verkaufen.

Ein in Otterndorf, Landes Hadeln, an der Markt - ſtraße zur Wirthſchaft ſehr wohl belegnes Wohnhaus mit Hinterhaus, großem Gatten, 2 Kegelbahnen, einer bedeckten und einer unbedeckten; auch einem Billar[d][8]mit Zubehoͤr. Naͤhere Nachricht bey dem O. G. Ad - vocaten Boͤſe daſelbſt.

Da hieſelbſt Ausgangs September-Monats vorigen Jahrs mittelſt Fliegenſtein eine gefaͤhrliche Vergiftung intendirt worden, und alles Nachfragens ohngeachtet bisher nicht ausfindig gemacht werden koͤnnen: wo und durch wen um bemeldete Zeit Fliegenſtein ge - kauft und geholt ſey; ſo wird jeder gute Buͤrger und Einwohner, welcher Nachricht davon zu geben weiß, hiemit aufgefordert, dasjenige, was ihm etwa davon bekannt ſeyn moͤchte, Sr. Hochweisheit, dem Herrn Praͤtori Bruͤnnemann Lt. anzuzeigen, mit der Ver - ſicherung, daß ſolche Anzeige ihm keineswegs praͤjudi - cirlich ſeyn ſolle.

Die in dem 20ſten Stuͤcke dieſer Blaͤtter befindliche, mit meinem Namen unterzeichnete Anzeige, welche fuͤr diejenigen, die meine Perſon und meinen Character kennen, kaum einer Gegenerklaͤrung beduͤrfen wuͤrde, ruͤhrt von einem ſehr uͤbelgeſinnten boshaften und wahr - ſcheinlich von eben dem Urheber her, der vor einiger Zeit in den hieſigen Anzeigen aͤhnliche abgeſchmackte Unwahrheiten unter meinem Namen bekannt zu machen die Verwegenheit hatte. Auf die ſichere Entdeckung deſſelben ſetze ich hiemit Zwanzig Stuͤck Louisd’or, und erſuche zugleich die Herausgeber oͤffentlicher Blaͤt - ter, kuͤnftig dergleichen mich betreffende Zudringlichkei - ten zuruͤck zu weiſen

Hirſch Hertz Samſon, Hof-Factor.

Da der auf den 16ten dieſes angeſetzte Verkauf des Hauſes an der Suͤderſeite der Palmaille aufgeſchoben iſt, ſo wird der eigentliche Tag des Verkaufs und wann das Haus vorher zu beſehen iſt, erſt naͤchſtens angezeigt.

Friſch, Auctionsverwalter.

Erſte oͤffentliche Anfrage an Hrn. v. D 3. auf B f.

Wie lange werden Sie alle meine Briefe, das Ehrenwort Jhres verſtorbenen Vaters betreffend, un - beantwortet laſſen?

Leppentin, M. D.

Lauenſtein.

Der Chirurgus Heinrich M. aus E. wird von ſeiner Frau und ſeinen Freunden erſucht, bald zuruͤckzukommen, indem man ihm gute Nachrich - ten mitzutheilen hat.

Koͤnigl. und Churfuͤrſtl. Amt. Schuſter.

Da mein Lauſburſche geſtern Abend heimlich meine Dienſte verlaſſen; ſo erſuche einen jeden, ihm auf mei - nen Namen nichts verabfolgen zu laſſen, indem ich fuͤr nichts hafte.

Johan Hermann Matthaͤi.

Zu verkaufen. Ratzeburg.

Vor dem hieſigen langen Bruͤcken-Thor, nahe bey der Stadt, ſteht ein neu erbauetes Wohn - haus, nebſt geraͤumigem Hof und Garten, zum Ver - kauf; Haus und Garten empfehlen ſich wegen der Einrichtung und ſchoͤnen Lage. Naͤhere Nachricht er - theilt der Gaͤrtner.

Jmbeck hieſelbſt.

Der Profuſſor und Oculiſt Lefebure, welcher neu - lich den Schuſter Rothe in der Reimerstwiete durch ſeine neu erfundene Methode vom ſchwarzem Staar am rechten Auge curirt hat, und die Madame S ... t, in der Fuhlentwiete wohnhaft, von einer Thraͤnenfiſtel befreyt, wird wegen der Menge ſeiner Rath verlangen - den Kranken bis Ende dieſes Monats noch hier blei - ben. Er logirt auf dem Berge No. 205 im erſten Stock.

Den 25ſten u. 26ſten Februar ſoll allhier eine beträchtliche Parthey Virginia - und Maryland - Blätter und Engliſchen Cardus-Toback in Auction verkauft werden.

Verkaufs-Anzeige von Mahagony Holz.

Jn Bremen ſoll Ausgang dieſes Februar-Monats eine Parthey von circa 150 Stuͤck blaß gebluͤmtes Mahagony Holz meiſtbietend verkauft werden; es ge - ben daſelbſt die Mackler Beckmann und Bredow die naͤhere Auskunft.

Zu verkaufen iſt eine niedliche Engl. Kutſche, mit einem Sitze, vorne auf Springfedern, bey J. Palmer, Engliſchen Kutſchenmacher, im Gaarhofe am Gaͤnſe - markt.

Am Mittewochen, den 25ſten Februar, Morgens um 10 Uhr, ſoll auf dem Boͤrſen-Saal in oͤffentlicher Auction verkauft werden: Eine anſehnliche Parthey ſchwarze Franzoͤſiſche Spitzen in diverſer Breite und Feine, durch die Mackler Deneken und Hagedorn.

Auf dem alten Steinweg im Paradieshof iſt ein gu - tes Zimmer mit oder ohne Mobilien zu vermiethen; oben No. 45. im dritten Stock in No. 14.

Jn Braunſchweig bey Heinrich Conrad Bertram ſind zu haben: gute Schlack - und Zungenwuͤrſte um billige Preiſe. Briefe erbittet man franco.

Es iſt vor einigen Wochen ein großer junger Hund von circa 9 Monaten, ſchwarzgrau mit etwas gelb ge - ſprenkelten, etwas langhaarig und von langen Ohren und Schweif, verlohren gegangen. Wer ſolchen gefunden, und in der großen Johannisſtraße No. 193 abliefert, erhaͤlt zwey Ducaten.

Allen reſp. Reiſenden mache ich Endesunterſchriebner hiemit ergebenſt bekannt, daß der Herr Landgraf Hoch - fuͤrſtl. Durchl. die Gnade gehabt, mir die ganze obere Etage in dem ſeit einigen Jahren ſchon in Pacht ge - habten Gaſthauſe zu Wilhelmshoͤhe einraͤumen zu laſſen; wodurch ich nun in den Stand geſetzt bin, alle reſp. Herrſchaften aufs vollkommenſte und bequemſte zu lo - giren; fuͤr gute Stallung, Wagen-Remiſen u. ſ. w. iſt ebenfalls beſtens geſorgt.

Außer dem taͤglichen Table d’hôte kann auch auf Verlangen beſonders geſpeiſet werden; auch werde ich es mir wie bisher zur angenehmen Pflicht machen, alle bey mir abtretenden Fremden mit allen Sorten feiner und andrer guten Tiſchweine, auch ſonſtigen Getraͤnken aller Art, beſtens und in den billigſten Preiſen zu be - dienen. Jch empfehle mich der Gewogenheit meiner Freunde ergebenſt.

J. H. Wiechard.
(Mit einer Beylage.)
[9]
Beylage zu No. 26. des Hamb. unpartheyiſchen Correſpondenten.
Am Sonnabend, den 14 Februar 1801.

Ankuͤndigung.

Das Neue, Anziehende und Wichtige, was ſeines ſchnellern Umlaufs wegen in vielen Deutſchen Zeit - ſchriften niedergelegt wird, macht das Leſen derſelben dem Gelehrten eben ſo unentbehrlich, als dem Ge - ſchaͤftsmann und Liebhaber nuͤtzlich und angenehm. Die Anzahl der Zeitſchriften iſt aber zu einer ſolchen Groͤße angewachſen, daß weder Aufwand an Zeit und Geld noch oͤrtliche Gelegenheit es erlauben, um das Gebiet einiger, viel weniger aller Faͤcher uͤberſehen zu koͤnnen, theils um das Brauchbare fuͤr ſich auszuwaͤh - len, theils um uͤberhaupt mit dem Geiſte der Zeit fort - zuſchreiten. Dieſe litterariſche Luͤcke wird jetzt bey uns mehr als je gefuͤhlt; es hat ſich daher eine Ge - ſellſchaft von Gelehrten vereinigt, dieſelbe durch ein periodiſches Werk auszufuͤllen, und ſolches unter dem Titel:

Geiſt der Deutſchen Zeitſchriften,

erſcheinen zu laſſen. Nach dem zum Grunde gelegten Plane erſtreckt ſich dieſes Werk auf alle von dem 1ſten Januar 1801 an herauskommende Zeitſchriften aus allen Faͤchern der Wiſſenſchaften und des Wiſſens, und es ſind davon nur allein die kritiſchen Blaͤtter ausge - ſchloſſen. Es ſollen von den in jeder Zeitſchrift ent - haltenen Aufſaͤtzen getreue Auszuͤge, die zugleich licht - voll und gedraͤngt ſind, geliefert werden; die Aus - fuͤhrlichkeit des Auszugs wird ſich nach der Wichtig - keit des Jnhalts des Aufſatzes richten. Die Verfaſſer werden ſich aller Beurtheilung enthalten, um dem Leſer nicht vorzugreifen. Von Gedichten wird bloß der Titel angefuͤhrt; und wenn das auszuziehende Journal ſelbſt nur Auszuͤge liefert, ſo ſoll bloß ange - zeigt werden, aus welchen Werken die Auszuͤge ge - macht worden. Jedes Fach iſt einem Mann zugetheilt, der ſich daſſelbe laͤngſt zu ſeinem Studium gemacht, und der ſolches mehr aus Eifer fuͤr die gute Sache als aus andern Ruͤckſichten uͤbernommen hat. Die Geſellſchaft fuͤhlt ſich d[a]her zur angenehmen Hoffnung berechtigt, daß ihre Bemuͤhung einen verdienſtlichen Erfolg haben, und daß alle Freunde der Litteratur dieſem Unternehmen ihren Beyfall und ihre Unterſtuͤz - zung ſchenken werden.

Von vorſtehendem Journal wird in den erſten Tagen eines jeden Monats in meinem Verlage Ein Stuͤck er - ſcheinen, und in demſelben dasjenige planmaͤßig gelie - fert werden, was in allen bis zum 15ten des juͤngſten Monats erſchienenen Journalen enthalten iſt. Alle Buchhandlungen, denen an der fruͤhen Anzeige der bey ihnen erſcheinenden Journale in dem meinigen gelegen iſt, werden erfucht, mir daſſelbe ſo zeitig als moͤg - lich zu uͤberſenden. Ein Heft wird aus 16 Bogen gr. 8. beſtehen. Das erſte Stuͤck erſcheint zu Anfange des Maͤrz. Der Preis des Jahrgangs iſt 9 Rthlr.

C. Quien.

An Eltern, Hauslehrer und Schulmaͤnner.

Von meinen Grund[ſ]aͤtzen der Erziehung und desUnterrichts erſcheint gegen Oſtern die vierte hier und da verbeſſerte und vermehrte Ausgabe. Wer vor Ende Maͤrz 1 Rthlr. 16 Gr. poſtfrey an mich oder die Wai - ſe[n] hausbuchhandlung einſchickt, erhaͤlt dafuͤr beyde Theile, mit Jnbegriff des Abſchnitts fuͤr Schulmaͤnner. Auf 10 Exemplare iſt das 11te frey. Der nachma - lige Preis iſt 2 Rthlr. 16 Gr. Jch erſuche alle, welche die Schrift nuͤtzlich finden, um gefaͤllige Befoͤrderung.

D. Niemeyer.

Handbuch der practiſchen Landwirthſchaft. Von Carl Adam Heinrich Boſe. 5ter Bd. gr. 8. Leipzig, bey W. Rein. 1 Rthlr. 12 Gr.

Das Landwirthſchaft liebende Publicum hat die er - ſten vier Baͤnde dieſes wichtigen Werks mit gerechtem Beyfalle aufgenommen, und wir duͤrfen fuͤr dieſen 5ten Theil um ſo mehr auf Beguͤnſtigung rechnen, da er die landwirthſchaftlichen Zweige enthaͤlt, deren gan - zer Umfang ſelten oder nie mit ſo vieler Kunde eroͤr - tert worden, als es hier geſchehen iſt.

Dieſer Band enthaͤlt in 8 Abſchnitten folgende Ab - handlungen:

1. Vom Bierbrauen. 2. Brannteweinbrennen. 3. Eßigbrauen. 4. Staͤrkemachen. 5. Pottaſcheſieden. 6. Salpeterſieden. 7. Kalkbrennen, und 8. Ziegelbrennen. Alle 5 Baͤnde koſten zuſammen 5 Rthlr. 20 Gr., und der 6te und letzte Band erſcheint zur naͤchſten Oſter - meſſe 1801.

(Jſt in Hamburg bey Perthes zu haben.)

Leitfaden zum Unterricht in der Erfahrungs - Seelenlehre, fuͤr Anfaͤnger; vom M. D. J. W. Olshauſen. Schleswig, bey Roͤhß. 16 Gr.

Herr Abt Henke faͤllt in ſeinem neuen Magazin fuͤr Religionsphiloſophie ꝛc. 5n Bandes, 1s Stuͤck, uͤber die - ſes Buͤchelchen folgendes Urtheil: Nicht fuͤr Unmuͤn - dige, ſondern fuͤr ſolche Lehrlinge, die noch keinen zu - ſammenhaͤngenden Unterricht in der Seelenlehre erhal - ten haben; und nach dieſer Beſtimmung vortreflich, um ihnen das Denken uͤber den Menſchen, hauptſaͤch - lich des Menſchen eigenſte Angelegenheiten, wichtig und intereſſant zu machen.

(Jſt bey Bachmann und Gundermann in Hamburg, ſo wie in allen Buchhandlungen zu haben.)

Ermuntert und aufgefordert durch mehrere mein[e]r Freunde, und beſonders durch Herrn Superintenden[t]en Demme in Muͤhlhauſen, bin ich entſchloſſen, mei[n]e Lebensgeſchichte herauszugeben, wovon der obeng[e]- dachte achtungswuͤrdige Gelehrte einige Proben im Reichsanzeiger No. 235 bereits hat abdrucken laſſen, und die er ſeiner Empfehlung fuͤr wuͤrdig gehalten hat. Das Buch wird, außer der Geſchichte meiner Blindheit und meiner widrigen Schickſale, auch pſy - chologiſche Bemerkungen eines Blinden uͤber ſich ſelbſt, Verhaltungsregeln Sehender gegen Blinde und Blin - der gegen Sehende, Rathſchlaͤge, wie Blinde ſich ſelbſt beſchaͤfftigen koͤnnen, enthalten, und zur Oſtermeſſe 1801 23 bis 30 Bogen ſtark erſcheinen. Bis zu Ende[10]des Monats Maͤrz eroͤffne ich nun den Weg der Sub - ſeription um den Preis von 1 Rthlr. Saͤchſiſch. Alle gute Menſchen, die ſich um einen Leidenden verdient zu machen und ſein trauriges Schickſal ihm zu erleich - tern wuͤnſchen, ſo wie alle Buchhandlungen und Poſt - aͤmter erſuche ich, ſich die Verbreitung dieſes Werks aus Menſchenliebe angelegen ſeyn zu laſſen. Die Beſtellungen koͤnnen in der Beckerſchen Buchhand - lung in Gotha, bey Hrn. Goͤſchen in Leipzig und bey Hrn. Heinſius in Gera oder auch bey mir ſelbſt gemacht werden.

Franz Adolph Sachſe.

Frankreich im Jahr 1801. Erſtes Stuͤck.

Ent - haͤlt: 1. Ueber den Zuſtand der Franzoͤſiſchen Gefang - nen in England. Aus der noch ungedruckten Reiſebe - ſchreibung eines Franzoͤſiſchen Arztes. 2. Beſchreibung des Feldzugs in Jtalien, durch die Reſerve-Armee, unter Anfuͤhrung Bonaparte’s. Von Joſeph Petit, Grenadier zu Pferde von der Garde des Conſuls. 3. Ueber Chabanon. Von Fontanes. 4. Einige Auszuͤge aus dem erſten Theile der aufgefangenen und auf Be - ſehl der Regierung bekannt gemachten Briefe, die Eng - liſche Verſchwoͤrung betreffend. 5. Ueber die jetzige Lage Frankreichs in Abſicht auf ſeine Feinde. Aus dem Buche: Der Zuſtan[d]Frankreichs im 9ten Jahre. 6. Woͤrterbuch der Menſchen und Sachen neueſter Zeit. Von Beffroy de Reigny, ſonſt Vetter Jacob genannt. (Jm Auszuge.) 7. Ueber den Mordanſchlag vom 3ten Nivoſe und die dadurch veranlaßten Sicherheits-Maaß - regeln. 8. Vaudeville de la belle Fermière. Zur Beylage die Muſik dazu fuͤrs Clavier.

Dieſes Journal, von welchem mit dem erſten jeden Monats ein Stuͤck von 6 Bogen und einer muſikali - ſchen Beylage erſcheint, iſt in der Druckerey der Ex - pedition des Altonaiſchen Mercurius, auf dem Alto - naiſchen Addreß-Comtoir, bey Bohn in Luͤbeck und auf allen Poſtaͤmtern, in Hamburg auch auf dem Kay - ferl. Addreß-Comtoir und in allen Buchhandlungen und allen gewoͤhnlichen Orten, der Jahrgang von 12 Stuͤcken fuͤr 4 Thaler Conventionsmuͤnze oder 10 Mk. Courant, zu haben. Einzelne Stuͤcke werden nicht an - ders als zur Completirung und nicht unter 1 Mk. verkauft.

Jn Carl Ernſt Bohns Verlage iſt ſo eben erſchienen und in deſſen Buchhandlung in der großen Johannis - ſtraße zu bekommen:

D. J. J. Rambachs Verſuch einer phyſiſch-medicini - ſchen Beſchreibung von Hamburg. 8. Auf Schreib - papier 4 Mk. Druckpap. 3 Mk. 4 ßl.

Auch ſind brochirte und gebundene Exemplare daſelbſt vorraͤthig.

Ueber die neulichen Unruhen zu Roſtock, in vorzuͤg - licher Beziehung auf das obrigkeitliche und buͤr - gerliche Verhaͤltniß; von Dr. und Stadt-Syndic. Zoch zu Roſtock. 12 ßl.

(Jſt bey Auguſt Campe in der Bohnenſtraße zu haben.)

Nachricht fuͤr Liebhaber der Franzoͤſiſchen Sprache.

Zur bevorſtehenden Leipziger Oſter-Meſſe erſcheint in B. G. Hoffmanns Verlage der 3te Theil des Cour[s]de langue franç. par D[e]bonale, welcher Briefe zur Uebung im Briefſtyl enthaͤlt, und 20 Bogen ſt[a]rk wird.

Am 17ten Januar a. c. iſt eine elende Cabale und eine grobe Frevelthat allhier begangen worden, woruͤber die Menſchheit weint. Die Urheber derſelben werden indeß gerichtlich verfolgt. Jeder ehrliebende Mann wird naͤhere Erlaͤuterung wuͤnſchen, und kann ſolche erhalten von meinem angenommenen Sohn und Lieb - ling, meinem Neveu, dem Koͤnigl. Preußiſchen Lieute - nant im Grenadier-Bataillon von Sobbe zu Herford, Alexander von Ledebur.

(L. S.) Ernſt Auguſt von Ledebur, Koͤnigl. Großbrittanniſcher und Churfuͤrſtl. Braunſchw. Luͤneb. Caͤmmerer.

Da Peter Schellingwon, vormals zu Dokkum in Friesland wohnhaft, im October 1800 zu Mettingen im Lingenſchen verſtorben iſt, und deſſen Erben ab in - teſtato beym Hofe des vormaligen Friesland Bedenk - zeit nachgeſucht und erhalten haben, um des Verſtor - benen Nachlaß anzutreten oder nicht; ſo wird jeder, der an bemeldetem Nachlaß etwas zu fordern hat, oder ſchuldig iſt, erſucht, davon gehoͤrige Angabe oder Bezahlung zu machen vor dem 1ſten May 1801, und zwar an den Herrn Hylcke Haankuck zu Harlingen, als ad interim angeſtellten Verwalter dieſes Nach - laſſes, indem nach der Zeit keine Forderungen weiter angenommen werden koͤnnen.

Mittewochen, den 18ten Februar d. J., des Vor - mittags 10 Uhr, wird auf Suͤderhoe auf der Jnſel Fanoͤe, Rippen Amts, uͤber eine Parthey guter und unbeſchaͤdigter Waaren oͤffentliche Auction gehalten, als:

  • 426 Stuͤck Cholets,
  • 382 Sangletten,
  • 73 ſchwarze do.
  • 210 weiße Bretagnes,
  • 34 Sackleinen,
  • 30 ſchwarze ſeidne Wachstuͤcher,
  • 5 gruͤne do. do.
  • 370 Hollaͤndiſchen Kaͤſe,
  • 71 ſchwarze Katzenfelle,
  • 72 weiße Kaninchenfelle,
  • 24 weiße Schwanfelle,
  • 3 Baͤrenfelle,
  • 1 Simsfell,
  • 8640 Piepenſtaͤbe, ungefaͤhr die Haͤlfte davon ſind Kronſtaͤbe.

Liebhaber werden freundlichſt erſucht, fremde Lieb - haber aber gebeten, gute bekannte Cautionen mitzu - bringen. Wenn ſchlechtes Wetter naͤmlicher Zeit ein - treffen und die Ueberfahrt zwiſchen Strandbye und der Jnſel Fanoͤe beſchwerlich machen ſollte, alsdann wird die Auction nicht eher anfangen, bevor die Liebhaber uͤbergekommen ſind.

Bach et Thomſen.

Daß ich die von meinem ſel. Manne G. Haab unter ſeinem Namen gefuͤhrte Commißions - und Spe - ditions-Handlung ferner, und zwar in Gemeinſchaft mit Herrn Carl Friederich Kluͤpfel unter der Firma von G. Haab Wittwe et Kluͤpfel fortſetzen werde, mache ich hiermit bekannt.

Anna Cornelia Haab, gebohrne Becker.
[11]

Amt Harburg.

Jn den hieſigen Herrſchaftl. For - ſten ſoll nachſtehendes Holz meiſtbietend verkauft wer - den, als:

  • 1) Donnerſtag den 26ſten Febr. d. J. in dem Eißen - dorfer Sunder eine Anzahl geringer Eichen, und in der Haake 100 Stuͤck abſtaͤndige Eichen auf dem Stamm, 6 Faden Eichen-Kluft - und 17 Fa - den Knuͤppelholz; auch an dem naͤmlichen Tage etwas Ellernholz am Boſteler Bach.
  • 2) Freytag den 27ſten Februar in den Scheidebergen ohngefaͤhr 100 Faden Eichen -, Kluft - und 80 Fa - den Knuͤppelholz, einige 20 Faden Buͤchen Knuͤp - pelholz, wie auch 100 Stuͤck geringe Eichenbloͤcke von verſchiedenen Laͤngen zu Nutzholz.
  • 3) Sonnabend den 28ſten Febr. in den Lohbergen eine Quantitaͤt Tannen zu Bau - und Nutzholz, und im Brumhagen etwas Buͤchen Pollholz.

Die Kaufluſtigen finden ſich an den benannten Orten Morgens 9 Uhr an, und haben nach eroͤffneten Be - dingungen auf den hoͤchſten Both des Zuſchlages zu gewaͤrtigen.

Koͤnigl. und Churfuͤrſtl. Amt. Suͤllow. Huͤpeden. Dommes. v. Clauſſenheim.

Baſthorſt, im Lauenburgiſchen.

Auf den hieſigen Feldern ſteht zum Verkauf ein betraͤchtlicher Vorrath friſch aufgehauenes Buͤchen Kluft - und Knuͤppelholz, ſo wie auch mehrere hundert ſtarke Buͤchen-Bloͤcke, in verſchiedenen Laͤngen, welche zu Nutz - und Stabholz vorzuͤglich brauchbar ſind und deren Abſatz nach Hamburg ſehr bequem iſt.

Liebhaber koͤnnen daher dieſes Holz taͤglich in Au - genſchein nehmen und ſich wegen der Erhandlung auf dem adlichen Hofe naͤher melden.

Es wird den Herren Actionairs der Emder Heerings - Fiſcherey-Compagnie hiermit bekannt gemacht, daß die Extra-Dividende von 10 Procent von jetzt an zu er - halten, und derſelben Bezahlung iſt:

  • am Comtoir zu Emden,
  • bey den Herren Carl Ludwig Brauer et Sohn in Bremen,
  • bey den Herren Joh. Mich. Hudtwalcker et Comp. in Hamburg,
  • bey dem Herrn Auguſt Gottlieb Pieſchel ſen. in Magdeburg,
  • bey dem Herrn Joh. Auguſt Boͤrger in Berlin, und
  • bey dem Herrn Chriſtian Heinrich Steinicke in Stettin,

zu bekommen.

Die Directores der Emder Heerings - Fiſcherey-Compagnie, Maurenbrecher. Boͤdeker. Schuirmann.

Citatio Edictalis.

Auf Anſuchen der Steinbachſchen Geſchwiſter, als Erben ihres verſtorbenen Vaters, des geweſenen Stutmeiſters und nachma[l]igen Krugp a ͤchters Philipp Steinbach, wird deren abweſender, zu Berlin gebohrner Bruder, der Sattler-Geſelle Johann Friedrich Steinbach, welcher ſeinen hieſigen Verwand - ten ſeit 27 Jahren von ſeinem Leben und Aufenthalt keine Nachricht gegeben, und im Fall derſelbe verſtorben, deſſen hin - terbliebene unbekannte Erben hiedurch vorgeladen, binnen 9 Mo - naten, und ſpäteſtens in dem am 2ten September 1801 anbe - raumten Termin ſich Vormittags um 9 Uhr auf dem hieſigen Amte perſönlich oder ſchriftlich oder durch einen hinlänglich Bevollmächtigten zu melden, ſich gehörig zu legitimiren, der Ausantwortung des für den Verſchollenen mit 164 Rthlr. 8 Gr. 7 pf. ad Depoſitum gekommenen eltkerlichen Erbtheils, wi -drigenfalls aber zu gewärtigen, daß der Johann Philipp Stein - bach für todt erklärt, deſſen Erbtheil den ſich gemeldeten Erben zuerkannt und verabfolgt werden wird, und ſie ſich deren Dis - poſition darüber gefallen laſſen müſſen.

Königl. Preußiſches Churmärkiſches Juſtiz-Amt. Hermann. Milo.

Avertiſſement.

Von der Königl. Weſtpreuß. Regierung iſt auf den Antrag des Curatoris des ſeit 1756 abweſenden und ſeinem Aufent - halte nach gänzlich unbekannten Hilarius von Byczkowski, be - hufs der zu bewürkenden Todes-Erklärung des letztern, die Edictal-Vorladung deſſelben verfügt worden. Es werden daher der gedachte Hilarius von Byczkowski, deſſen unbekannte Er - ben und Erbnehmer hierdurch öffentlich vorgeladen, vor oder ſpäteſtens in dem ſub præjudicio auf den 25ſten May 1801 hinausgeſetzten Termin hieſelbſt vor dem in dieſer Sache er - nannten Deputato, Regierungs-Rath Reuter, oder in der Zwi - ſchenzeit in der Regiſtratur der Königl. Weſtpreuß. Regierung ſich ſchriftlich oder perſönlich zu melden, die zu ihrer Legitima - tion erforderlichen Beweismittel beyzubringen und ſodann wei - tere Anweiſung zu erwarten. Wenn ſich aber bis ſpätſtens in dieſem Termin weder der gedachte Hilarius von Byczkowski noch von deſſen unbekannten Erben ſich jemand melden ſollte, ſo wird hiernächſt auf die Todeserklärung des Hilarius von Byczkowski erkannt und deſſen Vermögen, ohne auf die unbe - kannten Jntereſſenten zu rückſichtigen, den ſich gemeldeten Er - ben zugeſprochen werden.

Königl. Weſtpreuß. Regierung.

Wir Friederich Franz, von Gottes Gnaden Herzog zu Mecklenburg, Fürſt zu Wenden, Schwerin und Ratze - burg, auch Graf zu Schwerin, der Lande Roſtock und Stargard Herr ꝛc.

Thun hiemit zu wiſſen, wie Wir Uns auf unterthänigſte Bitte des Juſtizraths von Raven, qua executoris teſtamenti des auf Kleinen Lunow verſtorbenen Hauptmanns G[e]rber, be - wogen gefunden, zum Verkauf des obgedachten Guts Kleinen Lunow nachbenannte Termine, als

  • den 24ſten Februar zum erſten,
  • den 19ten März zum zweyten und
  • den 18ten April d. J. zum dritten

Termin anzuſetzen. Laden demnach alle diejenigen, welche ob - benanntes, hier unten näher beſchriebenes Gut Kleinen Lunow zu kaufen geneigt ſeyn möchten, hiemit gnädigſt und wollen, daß ſelbige an vorgedachten Tagen, Morgens um 10 Uhr, auf Unſerm Hof - und Landgericht erſcheinen, Bot und Ueberbot zu Protocoll abgeben, und demnächſt gewärtigen, daß dem im letz - ten Termin annehmlich Meiſtbietenden falls in den beyden vorhergehenden Terminen nicht annehmlich geboten werden ſollte obbenantes Gut, nach erfolgter Zuſtimmung der Jn - tereſſenten, bis auf Unſre Landeslehnherrliche Genehmigung, wird zugeſchlagen werden.

Das Gut iſt, nach zuvor geſchehener Meldung auf dem Hofe daſelbſt, zu allen Zeiten in Augenſchein zu nehmen, und die Verkaufsbedingungen ſind zu Kleinen Lunow bey der Haupt - mannin Gerber, zu Samow bey dem Rittmeiſter von Altrock, in Roſtock bey dem Doctor Taddel dem jüngern, in Malchin bey dem Advocaten Franck und in Güſtrow bey vorgedachtem Juſtizrath von Raven einzuſehen, und gegen Erlegung der Co - pialgebühren in Abſchrift zu haben. Wornach man ſich zu rich - ten.

(L. S.) Ad Mandatum Sereniſſimi proprium. Vt. C. A. v. Kielmannsegge. J. H. Wulffleff.

Beſchreibung.

Das Lehngut Kleinen Lunow liegt im Amte Gnoyen, 5 Mei - len von Roſtock, und ſoll an ſteuerbaren Huſen nach der Ver - meſſung Zwey Einviertel Hufen und 60 Scheffel halten. Nach dem Jargowſchen Hufen-Verzeichniß enthält Kleinen Lunow 135612 [] Ruthen und 150 bonitirte Fuder Heu. Das Wohn - haus iſt erſt vor wenig Jahren neu gebauet worden; die übri - gen Hof - und Dorfgebäude ſind zum Theil neu, zum Theil in gutem Stande. Der Acker iſt durchgängig von der vorzüglich - ſten Güte. Die aus 67 Kühen beſtehende Holländerey iſt â Kuh[12]zu 9 Rthlr. N. Zweydrittel verpachtet. Holz und Torf iſt zum Bedürfniß des Guts vorhanden. Die Onera realia und öffent - liche Laſten des Guts ſind unbedeutend, ſo wie die Prieſter - und Küſter-Gebühren. Bey der Beſichtigung des Guts wird ſich ein jeder durch den Augenſchein überzeugen, daß dies Gut keiner Empfehlung bedarf.

Wir Friederich Franz, von Gottes Gnaden Herzog zu Mecklenburg, Fürſt zu Wenden, Schwerin und Ratze - burg, auch Graf zu Schwerin, der Lande Roſtock und Stargard Herr ꝛc.

Laden auf unterthänigſte Bitte des Hoſraths Krüger hie - ſelbſt, als Vormundes, und des hieſigen Advocaten Lettow, qua litis curatoris des minderjährigen Sohnes Unſers ver - ſtorbenen Hof - und Landgerichts-Procurators Nonnemann, alle diejenigen, welche an dem Nachlaß des Verſtorbenen überhaupt, beſonders aber an deſſen hieſelbſt in der Glevinſchen Straße be - legenes Wohnhaus aus irgend einem Grunde rechtliche An - ſprache machen zu können vermeynen, hiemit peremtorie gnä - digſt und wollen, daß ſelbige am ſieben und zwanzigſten März dieſes Jahrs, Morgens um 10 Uhr, auf Unſerm Hof - und Landgericht er - ſcheinen und ihre Forderungen ſpecifice angeben und rechtlicher Art nach beſcheinigen, widrigenfalls aber mit Auflegung eines ewigen Stillſchweigens auf ſtets präcludiret und abgewieſen zu werden gewärtigen ſollen. W[o]rnach man ſich zu richten.

(L. S.) Ad Mandatum Sereniſſimi proprium. Vt.
C. A. v. Kielmannsegge. J. H. Wulffleff.

Nachdem der bisherige hieſige Bürger Georg Ludewig - ling unverehelicht verſtorben, ſo werden hiemit alle diejenigen, welche an deſſen Nachlaß als Erben oder ſonſt aus irgend einem andern Grunde Anſpruch zu haben vermeynen, imgleichen die - jenigen, welche annoch Capitalia, Gelder oder Pfänder von ſelbigem beſitzen, öffentlich und bey Verluſt ihrer Rechte citiret und verabladet, ſich damit am 26ſten Februar d. J., Morgens 11 Uhr, gehörig zu Rathhauſe zu melden.

In fidem: J. H. E. Evers, Secr.

Dorum, im Lande Wurſten.

Zum anderweitigen gericht - lichen Verkauf des der Wittwe Köhnen hieſelbſt zugehörenden und an der langen Straße belegenen Hauſes cum pertinen - tiis, das ſich ſowohl zu einer bequemen Wohnung, als zur Wirthſchaft oder zum Handel ſehr empfiehlt, iſt Termin auf den 23ſten künftigen Monats Februar, Morgens 10 Uhr, in gedachtem Hauſe anberahmet.

Königl. Churfürſtl. Voigtey-Gericht.

Lüneburg.

Wider alle, die ſich am 2ten Februar mit ihren Anſprüchen an den Bürger und Weißbecker Thomas Ludewig Wagener im Gerichte nicht gemeldet, iſt Decretum præclu - ſivum ausgefertiget.

E. E. Rathe des Städtchens Bergedorf haben Sophia Margaretha, des verſtorbenen Hinrich Daniel Biehl Wittwe, gebohrne Martin, cum Curatore, Nicolaus Hinrich Biehl in Hamburg, Suſanna Maria, verwittwete Sthamer, gebohrne Biehl, cum Curatore, Johann Georg Haſtedt uxor. noie. Maria Eliſabeth, geb. Biehl, und Johann Hinrich Franck, curat. noie. Hermann Michel Biehl, per Procuratorem im - plorando angezeigt, daß im December vorigen Jahrs hieſelbſt der hieſige Bürger Hinrich Daniel Biehl verſtorben, und ſie, Jmploranten, und reſpective ihre Ehefrau und Curandus, als Wittwe und leibliche Geſchwiſter des Verſtorbenen, die einzigen rechtmäßigen Jnteſtat-Erben des Nachlaſſes geworden ſeyn. So wenig die Jmploranten, bey der Ordnung, worin ſolcher ſich befindet, Schulden zu vermuthen haben, ſo wollten ſie dennoch, um denſelben gehörig unter ſich vertheilen zu können, und in rechtliche Gewißheit zu ſetzen, daß niemand Forderung daran habe, um ein behufiges öffentliches Proclama gebeten haben; E. E. Rath hat ihrem Petito deſeriret; heiſchet und ladet demnach alle diejenigen, welche an den verſtorbenen Hin - rich Daniel Biehl und deſſen Nachlaß einige Forderung oder Anſprache, ſolche rühren her aus Rechnung, Schuldverſchrei - bungen, Bürg - oder Pfandſchaften, oder woher ſie wollen, zu haben vermeynen, daß ſie ſolche vor E. E. Rathe hieſelbſt ſpä -teſtens bis zum 5ten May dieſes Jahrs, als dem angeſetzten termino peremtorio et præcluſivo, und zwar Auswärtige durch einen hieſigen Mandatarium anzeigen und auf Erfordern juſtificiren, widrigenfalls ſie gewärtigen ſollen, daß ſie nachher nicht weiter damit gehöret, ſondern präcludiret und ihnen ein ewiges Stillſchweigen auferlegt werde.

(L. S.) Bürgermeiſter und Rath des Städtchens Bergedorf.

E. hieſigen Wohllöbl. Niedergerichre haben Sr. Berge und Comp. mand. noie. Sr. Johann Gabriel[Hu]nzicker in Aarau im Canton Aargau, abermals implorando zu verneh - men gegeben, welchergeſtalt am 30ſten September 1800 hie - ſelbſt Franz Gabriel Hunzicker unverehelicht und ohne ein Te - ſtament zu hinterlaſſen verſtorben wäre. Wenn nun gleich deſſen lelblicher Vater und einziger geſetzlicher Jnteſtaterbe, Jo - hann Gabriel Hunzicker, in Aarau im Canton Aargau, kein Bedenken getragen hätte, die Erbſchaft ſeines gedachten ver - ſtorbenen Sohnes pure anzutreten, ſo erachtete er es dennoch zu ſeiner Beruhigung und um die vom löbl. Zehnten-Amte un - ter Siegel genommene Verlaſſenſchaft mit Sicherheit in B[e]ſitz nehmen zu können, zumal da der Verſtorbene außer ſeinen eige - nen Geſchäfften auch die Handlungs-Angelegenheiten der Ge - brüder Hoeslin in Trieſt betrieben und beſorgt hätte, welche letztere, da das Mandatum des Defuncti durch dieſen Tod er - loſchen, anitzt von den eigentlichen Erbſchafts-Gegenſtän - den ſeparirt werden müßten, [ r] nöthig, durch ſie, Jm - ploranten, als ſeine gehörig conſtituirte Mandatarien, nach Ablauf des erſten, um die Erkennung eines zweyten Proclamatis geziemend zu erſuchen, wodurch alle und jede, welche an die Verlaſſenſchaft des hieſelbſt verſtorbenen Franz Gabriel Hunzicker ex capite hereditatis, vel crediti, vel ex alio quocunque capite vel cauſa A[ n] ſprüche oder For - derungen zu haben vermeynten, dieſe vermeyntlichen Anſprüche mögten nun die von dem Defuncto für eigene Rechnung, oder auch die von demſelben zwar auf ſeinen privativen Namen, jedoch als Geſchäfftsträger der Gebrüder Hoeslin in Trieſt be - ſorgten Angelegenheiten concerniren, zur Angabe und Juſtifica - tion derſelben und zwar Auswärtige p. Procur. ad acta con - ſtitutum, in einem von Gerichtswegen anzuberahmenden Ter - min ſub pœna præcluſi et perpetui ſilentii aufgefordert, und angewieſen würden. Dieſem Petito 2di Proclamatis iſt gerichtlich deferiret und darauf der 23ſte März d. J. pro ter - mino peremtorio anberahmet worden; welches hiemit noti - ficiret wird.

Es hat Sr. Johann Juſtus Schacht Einem hieſigen Wohl - löblichen Niedergerichte implorando geziemend angezeigt, wie er ſeit zwanzig Jahren über ein auf die Namen Catharina Eli - ſabeth Koll, geb. Schacht, und Johann Hinrich Böſch, im Stadt-Erbebuch geſchriebenes, in der Knochenhauerſtraße, ge - genwärtig zwiſchen Erich Hinrich Hamann und Johann Daniel Barthold Möller belegenes Erbe die Adminiſtration geführt. Um ſich ſolcher einmal zu entledigen, ſähe derſelbe bey dem Be - wußtſeyn, daß zwar einige Anverwandte von den in der Be - ſchwerung des Erbes benannten Perſonen in dem Grade als Brüder-Kinder exiſtiren, ſich dennoch gemüßigt, ein Proclama dahin nachzuſuchen: Daß alle und jede, welche außer den be - kannten und in dem angegebenen Grade ſich gleichwohl zu legi - timirenden Perſonen an das auf die Namen Catharina Eliſa - beth Koll, geb. Schacht, und Johann Hinrich Böſch, im Stadt - Erbebuch geſchriebene, in der Knochenhauerſtraße, gegenwärtig zwiſchen Erich Hinrich Hamann und Johann Daniel Barthold Möller belegene Erbe, und den darin ſeit Ao. 1763, Nat. Ma - riæ, auf den Namen Johann Hinrich Böſch eingeſchriebenen Poſten, ex capite hereditatis, oder ſonſt irgend einige recht - liche Anſprüche und Forderungen zu haben vermeynen, zur Angabe und Juſtification ihres Erbrechts, Auswärtige per Procuratorem ad Acta conſtitutum, in termino perem - torie præſigendo, ſub pœna præcluſi et perpetui ſilen - tii, aufgefordert und angewieſen werden ſollen, damit obge - dachtes Erbe einem oder mehreren ſich zunächſt legitimirenden Erben und Anverwandten demnächſt um - und zugeſchrieben, oder auch zum öffentlichen Verkauf gebracht werden könne. Da nun dieſem Petito gerichtlich deferirt, und dazu der 23ſte März a. c. per 2dum Proclama denno, pro termino peremtorio, angeſetzet worden, als wird ſolches hiedurch be - kannt gemacht.

About this transcription

TextAm Sonnabend, den 14. Februar
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Responsibility Alexander Geyken, ed.; Susanne Haaf, ed.; Bryan Jurish, ed.; Matthias Boenig, ed.; Christian Thomas, ed.; Frank Wiegand, ed.

Britt-Marie SchusterManuel WilleArnika LutzNote: Bereitstellung der Texttranskription.Note: Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Transkription (und Textauszeichnung) mittlerweile nicht mehr dem Stand zum Zeitpunkt der Übernahme des Werkes in das DTA entsprechen muss.2014-08-05T11:20:29Z CLARIN-DNote: Langfristige Bereitstellung der DTA-Ausgabe

EditionVollständige digitalisierte Ausgabe.

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Bibliographic informationAm Sonnabend, den 14. Februar . Hamburg1801. Staats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten

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